Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 15 (7.4.1856)
- Date
- 1856-04-07
- Page
- Seite 204 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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W4 M edlen MMchelifMMn M hillige IntKreffenaufzuueßmen,. um.ein Haus zu baupn, wo das Institut Wtergebracht werden soll. LeWn SormtM wurden zu diesem Ächufe aufs Neue einzelne Mitglieder der Gemeinde zu einer berathenden Sitzung eingeiaden. Koch da M^-<>as,HMjeeL.d.eS.WS-pWnS. aufgegeben und es würde der Vorschlag gemacht, Logleich eine Subscription zu eröffnen, und das Institut zu beschenken^ Kaum Danzig P^fonen waren Mweftnd und MümÄar ciNd^Viertelstünde Ärüber^ waren beiläustg 2I,000 Fl. C.-M., sage Iweiundzwayzigtausend Gülden alö Schenkungen gezeichnet. Den Eigen begann der Gründer, Herr Kolifch mit 500 Fl., diesem folgten Herr Kanitz mit 2M Fl., Hepr Aönigswarter mit eben so viel, Herr Eduard Kodesco mit 4OOO Fs., die Herren Leopold V Wertheimstein, Mor. Gyldschmidt, M. Springer, F.Hchep,H^ IffequeS u. f. w. je mit 1000 Fl., Herr'W. Boschan, E. WecWm U, w.^ mit W Fl. — Die Wiener Gemeinde kann auf dieses Resultat stolz sein, daß sie Männer in Der Mitte zählt, die mir dollen Händen geben^, Ü)o es stch . um etwas Großes handelt. Die edlen Frauen, Vörstcherinnen der Kiicherbewahranstalt sammeln Hi cbenfalls persönlich für diese Anstalt. Möge auch ihr Erfolg ein glücklicher sein. — Ich höre auch, daß durch die persönliche Verwendung dieser Frauen bereits eine eben so große Summe (22,000 Fl.) gespendet wurde.. Allerdings sind da die Schwierigkeiten größer. DaS Kaubstummeninstitut kann auch ln einer entfernten Vorstadt angekauft oher gebaut werden. D.ie Zöglinge bleiben stets .in der Anstalt und eS macht sonst keine Schwierigkeiten^ anders jedoch ist es mit der Kinderbewahranstalt, Kinder im Alter von drei, vier oder fünf Jahren können nur mit großer Mühe in entfernte Vorstädte gebracht werden. Die Leopoldstadt bleibt daher nach wie vor die geeignetste dazu, da ist aber Grund und Boden sehr theuer. —. 46 on Herrn W. I. Mannheimer, Prediger zu Weßprim, ist erschienen: „Rösch Amana. Erster Leitfaden für den israelitischen Religionsunterricht." In kurzen, einfachen Sätzen mit den gehörigen Bibetsteüen dazu sind die wichtigsten Lehren des Judenthums in faßlicher Weise gegeben. — Im Verlage von I. Knöpflmacher erscheint eine hebräische Zeitschrift in periodischen Heften: ,Mzar Nechmad"; das erste Heft enthält Beiträge vom Herausgebers. Blu- MeuM>, Hejger^ Wzat^ Rappoport, Reggjq. , .. . ... .Wien, 27. März. ,(Pri.vatmitth.) Ich MM mir . heute, zunächst, Sje auf eine KorresppndMz M-? %*.}* .h?r..H. aM WM gMerkjam zUiMchM.;..M ist,Ms. dem seljbe Eorxespoydent, M dft.gehaMjchW; Urtjke^M gey dieHHMÜWey.-stu^H^DrUe.;^ ftalimMn Mchpfe in PeftM des: Coucordateß geschpichM HM Es ist jedenfalls ^jnpMrsonlichkeis, pie^icht-MßM aller Influenz von-oben stehet, Aus.Mftp. UoM spondenz nuu,jist zu eytuehmen, Paß das Oe.rnMd.egesetz bald erscheinM che^ -jchoch.sei nichts MMW teu , als ob dadurch tzie Conftsflqyen seidM MrdMj Das Wohl Oesterreichs wird über dem eoyftfstyneyxn Momente ftehen. Ich HM es pon Anjang! chehnuptet, daß der - Vorschlag in PetM -der G^wexbeftMeft unsere Emanzipation, dringen werde und,'.so PMft! es kommen. Es dürste auch der, WageneMe Antpqg und die Bekämpfung deffelben nur unsere Angelegenheit gefördert haben. Bei Gelegenheit der Frage, M ein Haus für Pk Kinderbewahranstalt anzukaufen , taucht auch wftdex die Frage aus, ein Waisenhaus zu errichten.) Gewiß sollte.ein derartiges Institut in einer wyhft)rgaMrM Gemeinde bestehen. Cs dürfte auchm Vorhinein Pa ein. Fonds vorhanden sein, indem Wan . den Kjedßrmann'schen Waiftllverein dazu in Anspruch nimmt. Jedoch wüchm Upch weitere Geldmittel: dazu^oth.WM dig sein , und es ist fraglich , ob man sie jetzt uichs aufbrächte, Eine Bemevkung kann ich i dabei nW unterdrücken. Bei dem Baue des jetzt bestehenden. Tempels strömte das Geld bekanntlich yuch nicht sehr zu. Während also sonst zu andern wohlchätigen Zwecken das -Geld leicht aufzubringen ist, bekomnst man keines , wp es sich um den. Bau eines Gottes^ Hauses handelt. ., . Pon dem bekannten Schriftsteller Herrn M M Stern ist so eben erschienen: „Die RabbureMahl in Bummeffl." Unsere Gemejndeverhältniffe:werden in Knittelversen einer Kritik unterzogen. Leider herrscht in den ^großen Gemeinden Ierfaüeyheft unp in den kleinen Perfallenheit. Wie ich.eben •, Höre, ^ut^e in neMer Zeft Herr Rabhiner Kgnn in Tchr Ebenfalls zu lesnok rNpohepredigt eingeladen.