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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-04-07 · Heft 15 (7.4.1856) · p. Seite 205

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 15 (7.4.1856)
Date
1856-04-07
Page
Seite 205 (sequence 11)
Language
German
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M -!j• WA, ick MärK (Piivatckitthi) An der« Menge AM MdeÜ^dLV Hu'ckariksiifchen JnstitUte,' welche' iü einer MmAMö 'bestehenkaün ckaü sehr kelcht' vesi Wertheiiier solches, 'seht leicht die Aöhe erkennen, welchosieeinzünehmen berechtigtist. Wenn man nün erfährt, däK- Präg M- WckäAistische Vereine, sin <irgends Spikäl/ ein'WüiftKHMs str Maöen Mrd Mn auch Lin eigenes für Mädchen h4L, so muß Jeder zugeben,' daß Prag welches mehr Stiftungen' für Rabbiner, Arme, arme Bräüt'e u^ dgl. besitzt äls Wochen in einem Jahre, ich möchte sagen so viel als Tage in einem Jahre sind. — so muß Jeder zugeben, daß Prag den ersten Rang Unter den Gemeinden des ContinentS, ja Europas einnimmt. Einer der jüngern, aber. da'ÄM'ÜiD 'der' geringem "Vereine ist der im JaM lM7WLMete NächstenliebWereirtt Aus deck, voll.Hm,, derösfentlichseu Ausweis über, die Einnahmen und. Ausgaben des Jahres-A 855 ist ersichtlich , daß /dieser, Verein, in dem 7 genannten Jahre an Arme den nicht geringen Betrag von 1745 Fl. 46' Lr. zu UnterstüHungszwtSen verwendet und außerdem an 49 Bewerber 2111 Fu als Unverzittslich'es Därleyen üherlasieii.'J Als Maßgebend für den Verein und unsere KcasperhÄtnPerkaübe ich mir die Worte des unermüdet thätigen Directors des Nächstenliebe-Ver-, eins- Herrn vr. Adolf Kerpalzu citiren, sie lauten: „Immerhin kann solch ein Betrag als ziemlich beträch ilich f keineswegs aber als hinreichend für die Armuthsverhältnisse, als hinreichend für die WirksäckkM des Nächstenliebe- Vereins bezeichnet werden, und sehrnahe' liegt der. Wunsch und die Bitte:. es möge eine regere -Theflnahme die stärkere KraftentfaltuNg des Nächstenliebe -Vereins bedingen?^ . Indem ich in diese Worte von Herzen eiNstiMcke, nchckt ich Ndch"deck Ausweise, daß der VermögensfläÄ^'tzer'N'Mtzre'W4' dreMimnHchdn WiL Kl. W*[io Xr.betrüg, rm Iahte IBöfe auf 2^47 gt,2Qf/i;o Zkp.,gngewuchsen.. Wohl, betrugen die Einnahmen 4592 Kls allem die.Ausgaben erreichten die Höhe von 4347 Fl. 36 Xr'., daher der Fond Uür um 347 ^rei!S Ueuig^ -der ZieMn iMitalf verwaltung mit dem^Maye umgehe,; emeUrHmhau dieser Anstalt, vorzunehmen. DaS Comite — wie schoüMldisHn.Blättern erwähnt wurde — aus den Herren vr. v. HönigWergt M.K. Wahle rtNd KoppelckänN Lieben 'bestehend, könnte sich wahrlich kick schöneres - Denkmal Men.' ' Es 'P' über auch dDt Umbau ein dringendes Bedürfniß. Ich glaube, daß eS nirgends eine ähnliche Anstalt giebt, die für den Transport der KrvckM MeN/ durch schmale Winkelgäßchen so unpraktisch sich ziehenden Eingang, einen so steilen 'TreppetzaMang hätte , wie daI Mager israelitische Spital; zudem - sind die Krankenzimmer Niedrig, üttd auch andere Baulichkeiten an decksclben zeigen Nur zu deütlich,daß es eiwöt Zeit aNgehöre, in welcher der Baumeister -zu wenig mit den Erforderlichkeiten bims Spitals vertraut war^ Man' w'ird es gewiß nicht unterlassen/ deN PritNärarzt dieser' An» statt,-HMU llr. Kertzäl, in das beratheMe Csckitö zu ziehen; sö wie man überhaupt in das Edmits einender begabteren jüdischen Aerzte Prags ziehen sollte, Welcher über die verschiedenen' sanitären Verhältnisse der Anstalt zu ürtheilen hätte/ und in dieser Beziehung könnten am gewissenhaftesten dir im' k. üllh. Kränkenhause' als SeeuNdärätzte angestellk gewesenen Herren OoctöreN Schütz' oder Saar vorgeschlagen!werdet Bei dem Uckbüü der Anstalt sollte darauf Rücksicht genommen werden, daß für die Zukunft ein Secüttdärarzt seine WöhNüng ick Spitale habe ^/ damit der Spitalarzt bei nächtlichen VorfülleNheiteN Nicht erst gasseNweit gehölk werden müßte; wodurch, wenn er zufällig zu einem andern Kranken der Privat - oder ArckeNprariS (denn er ist auch ArlnrnbezirkSadzt) geholt würde, leicht ein Menschenleben - gefährdet werden kann. Ein Vorzug, den das kleine-Karlsbader israelitische Hospital vor dem^ hiesigen großen W voraus hat. :vy:;: Schließlich bringe ich noch die Notiz, daß in jüngster Zeit ein ungenanntMn'KollMdN Wohlthäter (den die alles RäthseHafte losen wollende Neugierde nicht ckehr zu-den Anhängern dös alten Bundes zü Wählen meiltt/ deck wehrerwAhnten jüdischen Spirale, dem 'Vereine für Krankenpflege -)M)erech-Jeschaka"//tzeck Näch^ steMbe - Verein; deck. Vereickr - -für iftaeMsche W SchL neriNnew und' deA neuen OnMme -MlweibltcheZsrar- MMWÄftn/!Mtt^mrAnOrttenB 300 Fk^Md deNiletzkemO SM-M-zugeschM. EeMhaupt- Md die Armenpflege in unserer Gemeinde imcker/mehr und Mehr gefördert:unw-Herr/ vr^uKLMp f HMMPiner 'jüngsten Predigt -*13* -v -äuf 1 das Parimfist MfMeK- ^n:t;?:hür].*rij^ vS tinv;;i *) Hk

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