Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 9 (25.2.1856)
- Date
- 1856-02-25
- Page
- Seite 118 (sequence 8)
- Language
- German
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-m werden Einzelne Gaben und Legate dieses, noch schwache Institut . bald; zu einem allgemein wohlthätigen machen. Wartet, aber nicht mit diesen Legaten wie jener-Blinde, der seine Brille , weggeschenkt, nachdem der Arzt , ihm alle Hülfe abgesprochen.s nicht ,auf dem Todtenbette' erst bedenket, dieses Institut, sondern jetzt, gleich thut es und labet. Euch., an den Früchten Eurer Legate und Ggbeyl — Höchte meine Stimme nicht-vergebens verhallen! möchten, Sie, hochgeehrtester Herr Doctor, dieses junge, Kind - an,, Ihr .liebevolles. ...Vaterherz, nehmen,,, es hegen und pflegen,, ihm, warme, Theilnahme und astgemeine Beachtung werschaffen, , damit es, bald stark-Md groß dastehe , eine , Stütze den Lehrern in Krankheit -und im Wer, eine Hülfe,ihren Wittwen und Waisen.— . . .Der erste Lehrer an der.hiesigen israelitischen- : Schule: S. Kuttner. Zeitungsnachrichten. - - Preuße«. . /.Berlin, 1,4. Wruar. (Privatmitth.) DerGegeflstand, meines, heutigen Schreibens ist eine Frage auf dem Boden.der edlen und wahren Orthodoxie. Ich habe eineSch'etaAtheschuba in. o^ims sorms mit Ihnen auszutqusche^ ,und wenn diese.nicht, wie übf , ^72^7 ,anfängt,,, so ist, d.qr Grund^de^ dast^wKer Me-)alleindie Belehrung gebennoch ich allein ße empfangen soll, sondern Ihre zahlreichen Leser sollen für Beides .zpgezogen werden. ^Ker Fall ist aber^ ein .cMreter. aus den Zuständey der hiesigen Gemeinde:;,7' . 1'.. ’i / :: ,; Hs haben,feit einep Reihe von Iahpen, mehrereHeilige^ dem, .shyagogalßn, Gehrastche gewidmete Gesetzesrollen jCrr.inn ppp*);) .aus,-dem Tabernakel und hei Seite gesetzt werden ryüffen, „weil der Zahn dex.Zjft an, vjelen Buchstaben Zerstörungen .angerichtet, welche nach, hem herkömmlichen.Gesetze dieHotte.von Zottesdienstlicher Benutzbarkeit,uusschliesten- (b).vd).. Dxr Shnag.ostenv orstMh..hat fetzt über.20., Exemplarej zu perfÜKen,^h^.,tzie.-AstM/.unh..die Mplegenheitz.wie härüher v^.rfstgi; MtzeAsofÜ.? Min uralter GsshrauchW Vi n 1' *} "Äün1 schhibt 'fottst' ft Artlfeh ' was gtgkeir-?dds^ptächgesttz 'ünd gegeir diblisMst SpdaM gebrauchUst. V .KüuUi hmx[1T> iHaupMestW Hnd.-ru HrM-tChajimu.ßo &&4u;§., 344, r,5 ü-{\\iaO cku überantwortet, solche . Reliquien der Verwesung unter der Erde, dach ist dieser zugleich. rührende und, barbarische Gebrauch -licht?, so uralt, daßu seine Schuld einen frühen.Talmudlehrer,-ei-neu rrdri>? verantwortlich machte, er führt vielmehr, seine Entstehung nümauf einen -der. ältesten. aus (Ans. des- 5teN Jahrh.) zurück, und selbst dieser hat.vielleicht «rinm andern Gedanken, mit den Worten -aussprechen wolilen, welche von der Pietät und dem frommen Wahne der Ausleger zum Unglückder biblischen Kritik mißverstanden .wurden. Ich nannte den-Gebmuch, der -Verscharrung(ftt.m) während und barbarisch-- denst wenn es von der , edelsten Liebe- und-hochheiligen Achtung für das Gesetzbuch ,zeigt, dementbrauchten Pergament-Körpex desselben die Rechte einer morakischelr Person zu vindiciren und ihn wie ein Ebenbild' Gotrtes, zu bestattenso ist eS doch andererseits, dem ^Gefühle zuwider,. daS - Wort Gottes - dem Moder?preiszugeben. - Und welchen Nachcheil brachte! dioftr,UM der Kritik des Pentateuchs 1 > Wir häben:.Leine- Handschriften,, die sich über, das spateMütelalter zürück -erheben, während die-ältesten - Codices, durch die Verirrung jenes Gebrauches, vernichtet. Wochen sind.- Noch im vorigen Jahrhundert hat De Rosst sich-bestrebt und es - .verstanden, sich auS italienischen Synagogen solche Rollen für seine Bibliothek - und Studien? zu "verschaff fen,. Mollen-, welche, .höchstens. emigeuJahrhunderter alt sein, koynten,, welcher Gewinn aberavenn noch solche heilige. Handschriften .aus. dev -Zeit wes .nst erhaltott .wären! Doch esist' Zeit,; den-Ausspruch dieses TalnzOisten selbst zu. beleuchten Im Tmetät. Mtgilla 26,;2 heißt es.:. . n.r, ... ob£\, :)t.m ttnbxi -bat« ftbäAö smrr'üBb -! ■> ■:: ü; .-,sin ..... ,-Es? sagt Raba: Ein schadhaftes'-Gesttzbuch'Verwahrtman? heieinem. Gelehrten, * wennurb auch stut mit Halacho.th.zstch.befaßt»" - Traditwnr'iürd-.tailmUdbk scher.Sprachgebrauch verstehen uMer. m, „4n,vioMde legen", und -unteraan!7?7abn bas« ^boitver-L^eich^ e i n e s iTÜn''* Gesetzt.,aber/ - eS chatte wElich das mit feLneNjM-xte.Ni-auSdMckeN wostsn>!sckstshÄ;ievwoch nlit feinem Uathe-.jfolirt datüm-wvitmlÜmfanM des Talmuh, iund fo^gxoßuüuchüdie-GekehvsaMkeLtÄrÄ» die Mmm-igjkeixejnes «uw-wa^j so war ierÄoch -nichtMeP infpixipt wMrseiniUahexMLrwMwstr rrvs,-imdfeirvu^ herj PxrwMdtepMvvslam.Euphrat war l-eben ^foi-wenig unfehlbar wir? für-uns derf^psliarv der TrbsrtzLode-