Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 7 (11.2.1856)
- Date
- 1856-02-11
- Page
- Seite 84 (sequence 2)
- Language
- German
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Hervorrufen: di e se wurden die Streiter für das, was in jenen liberalen Jdeer^ ewige Wahrheit ig!; Mrenggl ff4i|tg^eimf-n|rt|rÄi^ef |t i$|W c|fj|n|f|eHItH. GH HrKAHHuH^ der neuern Zeit — nicht in der Geschichte, denn c^tjf .fHilifrUüir;' .03* Sein 1852 erschie- „H.ippolytus und seine Zei^ wird seit-Meander |(|1)| wichtigste ktt^ekjtz^chiODE^d^^!^^^ zeiMM stDwiMeine van gPoAH Werthe. .. i, \ i yj tendsten neueren Kirchenhistoriker. nemS. Werk unter ähnlichen Verhältnissen mehrere Male vorgekommeip., Aber es ist dies der Triumph der Gewissensfreiheit, denn es ist der Ben^s^^>aId^MewMyHsd'NEit;ssber/glleHäx- * teiung erhaben ist, daß sie Sache aller Parteien ist mit Ausnahme der kleinen, aber stets vorhandenen Zähl de-' rer, welche nur herrschen.,,,.Md,perM, i Wahrung der Ordnung und Sittlichkeit" Wr die Maske für ihre unumschränkte Herrschsucht ist. Hi^in lie^f die unermeßliche Wichtigkeit dieser neuen Erscheinung; darum begrüßenwir sie mit großer Achtung, mit wahrer Freude? äv r? /’??'? Des stäherm Einblick werden, wir freilich! gewahren, daß', 'während in dl e se n' Trätzern''der FuEWsttglsgH der Gewissensfreiheit zur vollen, unumwundenen Anerkennung kommt, sie. dennoch.,zqudM Md ztztzsW, u^.Mganzefl'Konsequenzen zu ziehen, . .',Sjh Me^dD., .Hn;,pur„ .d,g unbedingt geltend wachen, wo ihn e.p, der streistgesstunkt zu^ liegen scheint / Vorf. anderen ^., guß^rhalh, ^ihrev,. Mn> schauungsweise liegenden Mo^^teNj,unh. Folge^, .per Gewissensfreiheit werden.ste Umgang,, nehMn^ sse chepheg, ssg lange wie möglich von ihnen sschlp^igei^.,.Hiellejch^-.hqß sie /' wenn es darauf M.komm? selbst, dag egest ..uufWey, daß' her vollständig anerkannte .Fundapieu,tq!sgtz, ,zu. ,postfi ständiger Geltung komme, und P.edingftngM,,gWnpM'- Denn' diejenigen, welche gegeq, Kophi^«z^,,dze ,Wass§y des klaren' Verstandes' und des/ einfachss.n .Gl^üheus.DW den? bleiben darum npch nicht.immer, sehhst .frsj PopSo?, phismen,' wenn/es Ander.e, ulß ihre,- esqcMichey betrifft. Wir, werden daher von vorn ^herein, niMrM^ räscht sein, wenn wir in d i'§ se.n, ,P^th.ei.di^rp ' dop ^.Gewissensfreiheit eine' gewisse Befchränspng gewa^hxen.^ Wir werden sehen. j(. ...... „Die Zeichen der Zeit. Briefe.,,gn Fpeunde.Her die Gewissensfreiheit und das Rechst der ^christlichen,. .Gemeinde. ' Von Christian Carl Jostas B u.n scu,.,^,önigl. Preuß. . Wirkt. Geheimen Rathe, Doctor .der^ Phslospphie und der Theologie. Zwei Bändchen. Leipzig, 1855.", ' So heißt das Wert, welches so großes.Aufsehen erregt hat? und dessen nähere Besprechung wir Mit den obigen Worten einleiten mußten. .. '''Dünsen gehört der strenggläubigsten Dichtung, der proststantischen Christenheit an. Er ist. einer,,.der beheu-^ -l Bunsen, an die vierzehn Jahre Vertreter Preußens am englischen Hofe, also Stgatsmqnn, Diplomat, Günst- -Wss vönkDRiig^n ünd^DchstßinNe^^^init-Nen höchsten Würden und Orden geschmückt. ''■" 'Diöser Bunsen tritt, voll Lebens im strenggläubigsten ^CMstmtNMe,'Mtinachlmi- Feuergluth für die Gewissens- ..freiheit aus gegen feine^ ehemaligen Freunde und Brüder jm Glauben,, pi^ aber Ausschließung, Druck, Verfolgung spinnen; voll Feinheit und Urbanität, dennoch mit unumwundener Energie, mit Hchärfe und Offenheit, rückstchtslys, gerade aus. Erwägen wir' .so die pexfKnlich.tzn,' pnd ZeiWh'Lstnisse, ÄMgen,Mr>. daß Bunsen da eintritt, wo Alles schweigt, wo höchstens in diesen und.einigen anderen Blättern eine, nur in ihren Kreisen gehörte Stzmple sich verlautbart, wo ,schlaff.pnd-furchtsam) die Hände in den Schooß legt so Istsein -Büch ein Ereigniß, eine schöne, große That, her wir upsere Hstlvigu.ng darbringen, unsere Bewunderung aussprechen-, unfern Dank bezeugen? unsere Unterftu^flng wo und ^chie wir, können , gewähren müssen. Wir thun es, trotzdem Bunsen stehen bleibt, wo er weiter schreiten müßte, krötzdem' wir Juden fast gas nicht für ihn vorhanden find. Wir zürnen nicht hierüber, denn am Ende ist ja Bunsen selbst nicht Herr über die Consequenzen der Sätze, die er vertheidigt. Wir thun es, obgleich wir dje; Mqngel und Lstchen stiuesWerkes wohl einsehen. Gab er doch so Vieles, that er doch so Bedeutendes! *' ‘J 1 ' " Wer WageirerMe Antrag im preußischen Ah- ' ' geordneten,hayse. In der That ein Ruf der, Entrüstung ist durchganz Preuße.u gegangen,. Nicht allein bei Zudem Drei ungeheure Mehrheit der christlichen Bevölkerung in Preußen wist, .längst keine Ausschließung um des religiösen Be? kenMnisses. Willen mehr. Sie! fühlt, daß mit Streichung jpnepM.qNe M 12.: Artikel >,vie bürgerlichen und staats-' hürgerljchen.Rechte : sind unabhängig, vom religiöfew BekenntnisseV,: dev. Willkür und Knechtung auf diesem Ge?' biete Thor Md. Thüre geöffnet. wären, daß mit diesem