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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-10-09 · Heft 41 (9.10.1854) · p. Seite 514

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 41 (9.10.1854)
Date
1854-10-09
Page
Seite 514 (sequence 2)
Language
German
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514 I nerisch sind, feindlich erst die Personen"werden; und zweitens, weil diese G^enßitze auf das MoenthumMchh HÄ^JHKHerDiK chaOn§r "GDveD KlGMG tzMtz wird, desto weniger kann der Jude sich damit befreunden, desto kräftiger wird in ihm der Beruf, seiner Ueberzeu-; gütig zu dienen, zum Bewußtsein und. zur .Entschließung gebracht. Je mattzHcihistifchöiPHMopDÄttd, je mehr sie die höchsten Erkenntniffe der Menschheit, die ganze „religiöse Idee" in den Staub zieht und 'verlang-' net — den Beweis muß siI-OMrWUch.nldigMeM,lMß desto abgeneigter muß ihr der jüdische Geist werden, desto - schärfer wird er ihr ihre Widersprüche und^ ihr? Unzulänglichkeit Nachweisen. Es kann also gerade aus derSchärse dieserwunderb^reIrstarfunAch.etz,Ftl-. IdMhpM^Htzrp.örgehm/ und; idjes. ganz von-selbst -im klein- - sten,^ einfachsten,'seiner unbewußten Dörfchen wse in' den , 'sogenannten „Metropolen der Intelligenz:// ' . . . ... Von der innern Seite kann aus dieser Stellung für düL-Ju.dentchum auch nureino neue! Gd ist es er Hebung erfolgen., deren- Morgrnroth wir freudigbegrüßen.' Die neue...Bewegung,^;der große Kampf.um. die Welt- Micher durch, die.'gedachten Erscheinungenaangesponnett ist - trifft diesmal; das Judenthum anders-: als -in dev Römer'Zeit', alsim iwittelalten. >?rMit den. -Waffen der Wissenschaftenmit Mer Nenntniß der Literaturen und Sprachen - - mit menschengeschlxchrlicher -Bildung ausgerüstet, - und nach innen mih unbedingter- Freiheit-. >^5 wie: nicht r-zu -Maimönides' .und nicht zu Spin öza's Zeitversehen,> kann es nicht andersa-geschehen/ als Maß: der jüdische-'Geift-.' große, denkwürdige, Erzeugüiffe-chervErbringen wird, welche sinen mächtigen-.Einflüß.ausdie Zukunft Mckbew befähigt sein'werden. ... -: Hierbei ^werdenäber-fölglendeMedinßung'en 'staitstnden müssen-:- z-n'eüst imuß der kleinliche Geist schwinden-/welcher jetzt seineiWnzck.Eristenziin Sectirerei-i Pattsimachtn- Verketzerung/ Verfolgung -' Vergötterung'der .'Persönlichkeiten findetzweite-ms mußs-bei«.!aller- Achtung vor gelehrter Forschung,;, diese nichtals -alleinige; -/jüdische Wissenschaft^,' und. die.Bücherkunde, nicht, als ganzer Jnhattsdess/Jud^n^ thums angesehen/ werden'),, d r it.t e.ns. .muß auch . überall he-t G-ei^ppakrisch.,tpirkm><und .sich facW;kn-Justitntenünd Werken -bethätigen:/ Ohm-die Erfüllung.Mieser drei-' Bedingungen/ wird - allerdiiitzs die von n,ns^ gewagte Prophezeihung zu 'Schanden werden'.. Uttsere Stellung in -er jüdisch-orienta- K lischen Frage. , 1 , 3, nunmihH. dorän^giH-g^ -HeLZejt, auch unsere nächsten B^mri'hungen in der einmal zur" Verpflichtung gewordenen Angelegenheit zu besprechen. Zweierlei ist gewonnen: die allgemeine Auf-. jmerksünHiffM atlfAMläst-Wa-;gelenkt, und es sind auch faktisch Verbesserungen der dortigen Angelegenheiten be-- gönii-enl- Es ist eine sehr große Summe, die Hinterlas- MDchaHMl Huha MMM-ün den Händen Sir Moses ' Möntesiore's, es sind reiche'Gaben aus Amerika und England in die Casje desselben Sir Moses geflossen — außerdem hat'das Eomite .in Amsterdam, die Herren I. M. ' Lehren/'L. Rubens und I. Loch,' dieses Jahr reichlichere Gaben erhalten, als - .;e — und endlich hat ganz ohne unsere- Ansforderung-sine Sammlung u n s zü ihrem ÄW 'telpiusttgeMAt,/-wMe von Woche zu Woche wächst. Es läßt sich hterbei nicht verkennen, daß, abgesehen von diesen Geldfammlungen,, durch die.eröstnere Concurrenz dadurch, daß die Verhältnisse der. Juden in Palästina einen europäischcn"Charaktererlangt haben, auch die/Vertheuung der Spenden, selbst nach richtigeren Maßnahmen geregelt worden ist. und wahrscheinlich.immer mehr.sich regeln.wird, In .gleichem. Verhältniß - ist es nun-geschehen, daß Herr Albert Kohn in Paris (gebürtig aus Prcßburg) eine Reise gemacht- und aus sehr liberale' Weife einige Woh!- thätigkeitsanstaltcn gegründet hat, für deren Dauerhaftigkeit er nun wohl sorgen/wird,^weshalb wir auch in diesen Blättern hieran zu mahnen nicht aufhören. Daun wird cs baldigst-geschehen,. daß. Skr Moses nach Jerusalem reiscir wir^,^. ruu, Plan, zu. fassen, w i e -die Hinterla ssenschaf^ öfs' ^/ Tourb" zur' wirklichen Verbesserung der Lag'e '-dev'-ärmen Juden in'Palästina zu vertvendcn sei. '' Was uns nun 'bet'iifft, so ivöllen w'ir' auch' die Erfolge' der R'-ise des' Sir M oses äbwärten.' Die/Aemühstngen'des 'Sir'Roses' waren 'bis' jetzt mit. keuiem glanzenden Erfolge gekrönt — denn 'sie' konnten' ,/ytcht e'iyinal Nach so langjähriger Fürsorge 'die schrecklichen'Wirküng.en der bhrjayrigtn Theücrung lindern "—/ vielleHj trifft cv jetzt den bessern Weg. ' Unsere Meinung blttbk/ünerAüttcdt: so lange Ihr nur Almosen, sp.e'ndet ü,nh Möhlthatigkestsanstalten ' gründe?,'' thüet ganz gut, ab er. b e. s s e r t. n i ch t das G e r i n.g st, e — Äex^ ’nup Wün-UW guW Nchks? jn -für Knaben und durch Anleitung zu arbeitsamentErwerbkattN

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