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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-07-31 · Heft 31 (31.7.1854) · p. Seite 386

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 31 (31.7.1854)
Date
1854-07-31
Page
Seite 386 (sequence 4)
Language
German
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386 II. Leichenstein aus dem Jahre 1296. nrn ban ni-p *a»ört 'arnim srvoain tt)Khb htt)» S ain na «ü^Ti'iM nwiafl b« *|rin« or» irr-icaöart öv» -,--,,2 btt) ibin i-napst N o'v '-icb;*tttt)h ybdrb wtt)i i v'-nn *vnasa rrnn nn?:«» •)?:« *)73N p3> pa ni^rpNL ey - hbo ES wäre interessant, den Zeitpunkt zu bestimmen, resp. zu begrenzen, seit wann und wie lange es Gebrauch war, an *n&« mit ww btt) ibin zu identificiren; cS dürfte für manche Consequenzen in ritueller Beziehung von Interesse feini Dr. L. Lewysohn. Hannover, den 13. Juli. (Privatmitth.) Die Theilnahme, welche in Folge deö von dem hiesigen Landrabbinec erlassenen Circulairs das Schicksal unserer Glaubensgenossen in Jerusalem in den kleineren Gemeinden des hiesigen RabbinatSsprengels gefunden, har sich als eine überaus glänzende erwiesen, indem in diesem mehr alö 500 Thaler zusammengekommen ist, und man kann, wenn man bedenkt, daß Herr Obercommerzrath Simon Hierselbst allein 100 Thaler zu diesem Zwecke beigesteuert hat, sogar sagen, daß sich bei dieser Gelegenheit die Freigebigkeit bei den Juden auf dem Lande noch größer oder doch mindestens eben so groß erwiesen hat, als inmitten unserer Gemeinde selbst. Somit hätte daS Landrabbinat Hannover im Ganzen zur Unterstützung unserer Glaubensgenossen in Jerusalem die beträchtliche Summe von mehr als 1000 Thalern beigetragen. Von den übrigen drei Landrabbinatsbezirken unseres Königreichs jedoch wird schwerlich auf eine Beisteuer zu diesem Zwecke zu rechnen sein, da die Noch daselbst zumal in diesem threuren Jahre in der nächsten Umgebung zu groß ist, als daß die wenigen Bemittelten noch für eine Unterstützung Palästinas in Anspruch genommen werden könnten. —In Beziehung auf diese Angelegenheit mache ich Sie auf einen Artikel: „Neueste Threnodie aus Jerusalem" in Nr. 76 des Magazins für die Literatur des Auslandes von F. Lt. aufmerkjam, in welchem auch der Berichte gedacht wird, welche Sie in diesen Blättern über die Lage dieser Stadt deö wahren Weltschmerzes gegeben haben, und eS wird dargethan, wie heilsam eS wäre, wenn die Juden daselbst statt Gaben an Geld Veranlassung und Unterstützung zu bürgerlichen Beschäftigungen erhielten, von denen mehrere als besonders geeignet in Vorschlag gebracht werden. Als ein Beweis, wie geordnet bei uns im Verhältnisse zu anderen deutschen Staaten die jüdischen Zustände sind und wie sehr regierungsseitig darüber gewacht wird, daß diese Ordnung nirgends gestört werde, mag eS dienen, daß, wie jährlich die dirccten Steuern ausgeschrieben werden, auch von den königlichen Landdrosteien an die einzelnen Gemeinden eine Aufforderung zu den Beiträgen für den von den verschiedenen Synagogenbezirken aufzubringenden Bedarf erlassen wird und entnehmen wir aus dem jüngsten derartigen ÄuSschreiben, daß dieser Bedarf für die Gemeinden deS hiesigen LandrabbinatbezirkS für das Rechnungsjahr von dem 1. Juli 1854 bis dahin 1855 auf 1650 Thaler berechnet ist, und daß die Aufbringung desselben so wie dessen Vertheilung auf die einzelnen Gemeinden nach Verhältniß der directen Steuern geschieht. Die Beiträge werden an die Landrabbinatscasse abgeliefert, aus welcher sammtliche Kosten für alle den Gesammtsprengel betreffende Angelegenheiten bestritten werden; die Kosten für die besonderen Angelegenheiten der einzelnen Gemeinden aber müssen von diesen noch außerdem aufgebracht und aus den Specialgemeindecassen bestritten werden. In statistischer Hinsicht bemerken wir, daß der hiesige Rabbinatsbezirk der größte im Königreiche ist und die Landdrosteibezirke Hannover und Lüneburg in sich faßt. Zu jenem gehören 38 Gemeinden, nämlich: Aerzen, Barsinghausen, Bahrenburg, Bassum, Brinkum, Bruchhausen, Bücken, Coppenbrügge, Diepenau, Diepholz, Eldagsen, Gehrden, Hameln, Hannover, Harzstedt, Herrenhausen, Hoya, Lauenau, Lemförde, Liebenau, Linden, Münder, Munzel, Neustadt, Nieburg, Ohsen, Pattensen, Polle, Rehburg, Rössing, Salzhemmendorf, Springe, Stolzenau, Sulingen, Syke, Twistringen, Wagenfeld und Wunstorf, und zu diesem 17, nämlich: Ahlden, Bergen a. d. D., Bleckede, Burgdorf, Celle, Dannenberg, Gifhorn, Hankensbüttel, Harburg, Hitzacker, Lüchow, Lüneburg, Rethem, Schnackenburg, Uelzen, WalSroda und Winsen. Dem oben genannten Herrn Obercommerzrath Si-

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