Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 30 (24.7.1854)
- Date
- 1854-07-24
- Page
- Seite 371 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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2871 HkeliMrSeiftr prahlen M Mnneu, -sMst (ohne.eine-Mnzige Mfter >MNMr;zn LssM, # gebildete Herren und Damen jsMld Mi »wieder, und die muss Oor allen auch -yor den-zunächst hegenden Dingen chemutzt.werden. -Uyp dy dieMWeher nur weu-ige Jahve dauexnsjkann, fo bereitet sich Hier einglänzendex Beweis vo» M Be? düOyßlusigkejt des AhcheMums vor, das-auch eine solche Kxankhe.itMt Min -leicht übersteht., sondern auch noch Mutzen hqrqus zieht.. iNutz^eu >: Md darunter begreifen w« zuerst die Förderung dtr ür dieser.Zeitung zuerst ^öffentlich angelegten Versuche zur Mexhxcstuyg mrxo$Mf#**Mväli* fa.tiou unter Hie tüxikiischey Indem Sollte die Ausführung Mehr iy französifche und MMche Mv nord- S-Mxikayisch.e Häude Mrgchm, <so mLre fteilich düe Priorität steß HchMkeVs.^Md.hM pMutinarischen Schritte iuns zu UiydiMn, and.eMseihs- »abßr,zvhceeslMlleicht. eür Ge- Wnn. M dst stetreKendein stlugen Leute selbst. Oie deusschr Erziehung iMtihWy; Kosmopplitismus, ihrer - Wissenschaftlichkezt .und Glassiestät, Mt ihrer UMaberei für alles xransrenheniple-jhvex - Charakter - Mvellirung, -md. was ,die deutsch? jüdische Speeialität unbelaugt mit Mr KrchtsgMU Mglättuyg alles Auszejchyeyden, M vielleicht HM.-weniM nützlich, als die Mzichuug! M an? pery ArgstpMR, Hst mehr das (Praktische im Auge hüben und sich jenen Orientalen seichter begreiflich machen -können. Genug, pigs Projekt wich unter mehr als sonst günstigen llimMdm zux Ausführung gelangen^ Hghen wir nun aber die. Geste der MachäMei und per Modesucht in's Auge gefaßt, so drängt sich uns .eine ganz entgegengesetzte Betrachtung auf, Hei ster unser Pu? dknchum aufdas Glänzendste im Vprtheil steht, Achtz.ehnhuud.ert Jahre besteht das Christenthum., seiv.ex Ngsux nach ist es auf das fortwährende Herüberziehen der Nicht-Christen und der Anders-Christen angewiesen, Durch besondere providentjelleMgm$ ist es M überall im ausschließlichen Besitze aller Schätze dieser West, der materiellen sowohl als dex instllectuelleu -« und dennoch : wie bedarf es unausgesetzter Pflege, Vorsicht, .Bearbeitung, Stützeupd Erhaltung! - Da sehen wir ganze Nationen, ganze Parlamente, ganze Cabiyste, da sehey wir ganze Armeen ppn-Kriegern sowohl M von Clerjkern in fieberhafter Bewegung, wenn dex, Schein von einem Schattssn sich zeigt, der irgendwo ein Endchen hpfl dem. Bestände der christlichen Befitzthümer, von der..Machtstellung des., christlichen Instituts oder., .der christlichen Iy? ststute bedsyhey fönnje! Da sehen wir alle diese Kirchm, MH - dm lgeeiagsten whver Beamten mn Besitz von umrschütterbichen., Smafflosen Aeichthmveru und Einkünften, im Bäsitz der -Mchtrrstyhle, rdes Wornichtungsschwerts gegen -jede, Beleidigung. und gegen jeden - Angriff;, und deyrnoch «täglich, stündlich-inder Besorgniß um den ungestörten .Fortbestasid. Und!das in einer Stellung, .wo, zumal jetzt, -die mächtigsten Geister, die größten - kGelchrrten Alles aufbieten, umeS urrvelewundhair-zu. machen 2 Und dügeM -das Judenthum! Bon Allem, -was »oben der Wahrheit gemäß gesagt äst, Wort für Wort das WegenthM —• abwendig gemacht durch all e Mittel jedes hervorragende -Talent, -verlacht Und verschmäht jedes -Sieben zu seiner - Förderung *), jede selbststäMg e ercluDe Aeußerung beschränkt und verpönt, der'Austritt reich 'belohnt, der Hinzutritt fast in allen Staaten als Verbrechen behandelt, — und im Innern, treu der Grundregel: Mi yitlen \frehaga kol haam Nebyim — jede Kritik, jede AkathöLtzitkt"'erlaubt Md' doch üMall Wurzel, überall Trieb, überaÄ<SA»M, überall Frucht! Könnte irgend eine andere Religion unter solchen Umständen bestehen? Was lernen wir aber weiser? Daß man arrf. dieser .Erde noch isnflier Augen habe und flicht, sicht, Ohren habe und Mt hört. Wäre, es sonst müglich, daß derselbe Mund, daß dieselbe Frder, die ein ganzes Volk in Bewegung setzt, um Duldung, um Gewissensfreiheit, um Gleichstellung der verschiedenen Bekenner zu verordnen yud zu erzwingen , hinsichtlich der Juden-, vielleichtay dkmselben Tage, vielleicht in derselben -Viertelstunde das gerade Gegentheil übt-, und bajch mit Nadelstichen, bald mit Keulssnschlägxn .gegen sie ayftM? Denn daß man uns blos das allerdings große CoMiipeflt ebMürtjger Satisfü-ttiousfähigkeit, unsterblicher LehenStrast auf solche Weise recht deutlich zu. erkennen gebe» wolle, ist kaum auzuyehmen. Eine einzige chrsiche Ausnahme haben wir neulich-an dem russischen Czaaren erlebt, der sich die Gebete, seiner jüdischen Unterthanen alles Ernstes oerhqt. ^- Weiter. Frankreich hat Pen Anfang gemacht und Oesterreich hat cs fortgesetzt, dir Regieryngs-Anleihen auf eine , zugleich patriytische Guhftriptiou zu gründen England hat demselben Princip gehuldigt, indem eS das - - . Die Worte des Erlasses1 der Königin Victoria au Sir Moses Montefiore, sie ernenne ihn zum Gitter wt? gen seiner unablässigen Bemühungen für das W.y h l. iß in ff j fr fiel t tische it Hlayb en s g e y o f (e n, stehen völlig beispiellos in der Geschichte dq, 30*