Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1854)
- Date
- 1854-03-27
- Page
- Seite 160 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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frage ich. jeden Unbefangnen,, ist der py.etische-Werth emeS Aefqias geringer, .als der deS. Homers, rc.? Zch»glaUbe-.keiy.e. ungerechte-Anklage, zu eHeben, .LpdW ich .sage, daß seit.der Zeit, ,Mo man Suxrqgate für.. Pen Religionsunterricht .hat. unddje,Religion sy - .ste-mgl tisch-, portragt, -haß dadurch,hie Wligion wahr-, sich Mcht ßeftstigt -worden ist. Ich Habe, eben.Ihre t Wbel, .v.or . mir liegen ,und; frqge, ,ob.-man je einen beffexn . Stoff zum Religionsunterricht .haßen; Mn. J Man, steht auf ,der Höhe der Zeit , findet, die VerbmdungSpunkte mit Pew andern Wjffenskreife, und ' die Schüler stehen an der Quelle, pm das frische; MMr des Lebens zu trinken.! Reformen sq viel als möglich, aber Nefopmen,! hie, zum - Heile. führen. .Heute .denke, ich aber .ist .zu; besprgen Wön,.^. i Erst wenn.Hie Schüler die Bibel inne haben, dayn läßt sich;fragen,..was,jetzt thun, und da wäre: Allerdings .Geschichte heS JudenthumS, feit dem Mer-■ Me,des zweiten Tempels,Md Kenntniß herfüßischen: Gesetze , in. so. we.it,. ste .in Paß ^Bereich Men, noth-. .wendig. ■ ' : ] Ich kann eS mir. nicht erlauben, die Sache weiter : auSzuführen; aberich, möchte. sagen, .es ist kränkend,! sich sagen zu muffen, daß Chadorim mehr. zur. Befestigung deS Glaubens gethan haben, als daS Jahr- - hundert,sich feiner. WeiSheit.rühmt. wriprib. •»m i «N72-I2 *). o Wien, 12. März. (Privatmitth.) Das,,hiesige! Conststorium hat ein,Rundschreiben an alle Schulen \ erlaffen, worin die Directoren aufgefordert werden,: Israeliten nicht eher ein ZeuAniß auszufertigen, als! bis von, dem betreffenden .Religionslehrer das Zeug-! niß beigebracht ist. Es war'nämlich in letzter Zeit! gar Mußg,. daß die Schulen dabei willkürlich veri fuhren, und eS gab so manche, die sich der Prüfung j entziehen wollten. . ’ | Herr vr. Goldenthal ist bei der Statthalterei eingekommen,daß demselben gestattet werde, eine.Sammlung...machen,, ein Stipendium für einen Kab-inatScandidaten, der an^ der hiesigen Universität studirt,! zu gründen. Ich will. hier .' kein Urtheil, über das: *) Wir haben die verschiedenen Ansichten und Mit-!■ Heilungen über den ber.egten,,Gegenstand sich quösprechen laffen, und werden nun auch.unsere..eigene Meinung^ in einer.der.nächsten Nummern nicht vorenthalten. Red. DixkMsihF.S-HeM .PrpfMrS.;vr7 Mdentha^gehptl; Mer. Fs düpftejschwer fern ^et^iren, Mer-RqhhsnqtS- FMdidat ist, oder - nicht, es me/d,ey., sich -, gar viele, qlS solche, Unter den SchffleM;heS.:HnM,pi>,-fäpfimf thgl dürfte Pie ^Mahl allerdings nicht schwer, fasten, da ste nicht die Hälfte eines, “p.}» sind.. Literarische MachrLcht^K. Aus dem Württembergischen, im März. Auf literarischem Gebiete ist für diestLiffenschaft des Judenthums im Jahre 1853 in Schwaben nichts 'geschehen. Dagegen haben Israeliten aus Schwaben die allgemeine Literatur bereichert. Von Berthold Auerbach ist der vierte Band der „Dorfgeschichten" erschienen; das Urtheil hierüber gehört nicht hiether. Aron Hilberth, Lehrer in'Niederstetten, hat eine Sammlung von Kinderschriften herausgegeben, hie sich eines ungetheilten Beifalls erfreuen. Ein Urtheil in einem vielgelesenen Blatte läutet : „Sämmtliche Büchelchen zeugen, daß der Verfasser in der heitern Kinderwelt zu Hause ist, und es deshalb ganz besonders versteht, zu..ihrem Herzen und zu ihrem Verstände zu. reden." Dabei sind diese empfehlenswerthen Kinderschristen 'recht hübsch auSgestattet. — Von Herrn Räbbinen.Grün- ^wald sollte eine Schrift über die Ethik des Talmuds und der Midraschim erscheinen; Sachverständige, welche daS Manuscript gelesen, halten es für sehr interessant. — Als Curiosum laffen Sie mich erwähnen, daß eine Missionsschrift für Judenbekehrung von Dr. Gottheil in Canstatt ein'Motto von vr. L. Philippson auf dem Titel trägt: „Die Schauer der Andacht müssen wieder heimisch ,werden in den Gemüthern und das Wort des Gebetes in den .Familien und die Zucht des Herrn in den .Häusern, derer auS Israel." .Der Verfasser dieser Sentenz hat ihr gewiß nicht das Prognostikon gestellt, daß ste als Aushängeschild einer JudenbekehrungSschrist dieye*). Pa^rs, im Mät^. Gegenwärtig' lebt hier der auf dem Gebieteder Chronologie rühmlichst bekannte Herr B. Goldberg, der, nachdem er eine lange Zeit wichtige Copienin der Bibliothek zü-Orford anfertigte, jetzt in der hiesigen großen -Nationalbibliothek -sich ^beschäftigt. 'Herr Goldberg ist ein Epigone jener jüdischen'Männer, .O) -Dieses Schicksal. .thMen größere. Geister, .Jeschajqh. Redact.,.