Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1854)
- Date
- 1854-03-27
- Page
- Seite 161 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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de-ren ganzes, Leben der Wissenschaft,geyeiht ist und, die 'öor, keiner.Entbehrung. zuMMMnZne^. Erscheinung, dir.Mn nur/unter Juden wahrnehmen^kann. Gelehrte, die-Abschriften äusi den reichen Schätzen der- Pariser'Bibliothek zu besitzen wünschen, können sie durch diefen würdigen Mann erlangen. @einc. tfl:.; Mc^isieur. B.. Goldberg ä Paris, rue St.T$arlin 3JL-6. Äety s Ayrk, 9 ,Februar. - /Auch in Vordgmerika - .regt >es sich, .in jüdisch-literarischer -Beziehung; - auch hier! isteS. wesentlich daS deutsche-Element, welches Bewegung j hereinbringt, wenn es sich auch in englisches Gewand klei- « det. Der Rev. Vr. Jsaac M. Wi.se. hat im December! den ersten Band seiner GeHichte ^Israels, bis/zur .Aexi störung des Salomohnischen TempM.,reichend,..erscheinen? .lassen. Zweitausend Eremplare. find abgesetzt, so -daß die zweite Auflage im Frühjahr erscheinen wird. Allerdingssind die Mehrzahl dieser zweitausend Käufer — Christen,; weil die englischen und. portugiesischen Juden der finster-! sten Richtung angehoren, die meisten der deutschen Juden nicht englisch genug verstehen. Die Orthodoxie schreit ißr.Anathema über, das Buch; , per Occident ,wMet, im Aßmqnean gaL's einen derben Federkrieg. , 0r. M-phall veröffentlicht Post-dilrlieal distor^ ol tke ^e^vsr in einem Wochenhlatte »in. Philadelphia; Jsaac Leeser hat der Welt > versprochen, eine Geschichte in orthodoxem Sinne zu schrei-- ben. Wir wollen sehen*). — Jsaac 'Leeser 'hat"eine"eng- \ lische Übersetzung der Bibel,, sehr Hon gedrückt,, herausgegeben. . .Er > hat, insonders Ihre-Bibel;.benutzt^*). .;f£t' hat aber selbst zu wenig Genius, um.das Gute gut-wiederzugeben. Jedenfalls ist es aber ein verdienstliches-Werk, j da wir noch gar keine jüdischenglische Bibel habend Von? demselben - sind die npsn und die tr-mrna nach beiden erschienen. Eine neue englische Uebersetzüng der .:*) ..Wir.geben' hier unherändert die Morte ^unsres ge- : MMch Korrespondenten,, die^erantworflichseit ihm. selbst Ähkrrassend,.da 'wir das Werk noch, nicht vorliegen hätten. " : . düZ Herr Leeser auch ausgesprochen? oder hat er, wie wir es .bereits in so vielen Men B sn der holländischen »Bibel) erlebt haben, uns /zwar.'benutzt, aber -picht.-genannt? Mit wissen es nicht, -denn auch dies Werk sahen , wir noch inicht. .Vor einiger Zeit , erschien von einem christlichen Autor in Leipzig eine „Laienbibel" AlieS ÜÄd^NeueS TeHchent. Der Aujor erklärte uns in einem Schreiben offenherzig, dü'ß er' unsre Uebersetzüng zu Grunde gelegt, aber im Werke selbst kM Wörtchen davon.' ... ' Redaktion. "' jkßndigt; Buchdrucker, Frank. in n^ew-Po-yk an. Rahbiner Isidor Malisch in Klevesand'hat Zn treffliches Werkchen veröffentlicht.' --Wegweiser zu Bibelforschungen, oder was lehrt das Judenthum und was -das Christenthum? " Es wird, bald, englisch erscheinen.' Dr. '.Mise will von Juli.an.ieiflMpchenhlatt:. Üis/^wprj^Ao Israslste erscheinen lassen. Anz^i.q em Bei der in B r o d.y. Mt,hepiMnsange des Schuljah- ,reS 1854/ss zu eröffnenden.deutsch-israelitischen,,Hauptppd - Mädchenschule stpd? folgende..Lehxstesien zü,, h-esttzen. A. Die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich i.Hirector.Lst, >miL-jährlichen . . . . .!.st.-.5V0. und freier Wohnung im-Schulhause. Außerdem - beziehetj derselbe , noch als jüpi- :.scher RejigiovSlehrer. M der hiesigen, k., k. Unterrealschule eine Remuneration^ von . . - 200. > 6. 2 Lehrstellen, mit - zu . . . . . . . -;400. 6. .5 do. . - . . . .... - .WO. ,0. 2 do. ■ i* , . . . . . . . - W0. E. 5 iGehülfenstellen zu . . . . . . . - ,1P0. ■F. Die.-Stelle, einer ersten Jndustrialsehrerin ,mit .200. .;G.* ,6o. > .zweiten do. ..1^0. j -Jeder Lehrer hat 16-^20 und jede Jndustriallehrerin 7—10 Stunden wöchentlich zu unterrichten. - / - Im Allgemeinen', wird' zwar gewünscht, däß jeder-Leh- ^er in allen den - Gegenständen,' die an jüdischen .-Hauptschulen gelehrt werden, zu unterrichten im Srande sei, doch .wird,.bei^der. Besetzung.darauf-Rttcksicht.genommen.weMn, dgß. yreyigstens .. ein, Lehrer der. pohstschen und,außer, dem MligionsMrrri.Hgch<^wti.^ehrer,^.pM,zy,ei,.Gehst)fm..de.r hehrässchen,Sprache genügend, mächtig seien./ .Sür.den Unterricht in der.Mä.dchenschüle konne'n/hei. hinlänglichrr^.MfähjgWg statt^ der «Lehrer ,aM.jMrerinveNia^Mellt^we^- den. .Das Mulpersonal'H/Mch.den:,füx.'KsiUPtschMn bestehenden ..Gesetzen.pensilzMahig/ Die Bewerber' h.'bxn ihre mir den Nachwe^sungen ^re'r IBefähigung einrusendenden Gesuche längstens'bis'l 5. Mai l. J. portofrei bei der JnspeetM/^erAeMch-WeltzWen chenschule ÄrnlüÄchen?' Ähö'ktz-/Z6i-Mbniär 1854. irZ'. Lsindau. N. KMir. :■:>&? ,Dse ^Stelle ZmS /RÄigionßsetzrerS >• ■fjßoxbepjcjt und -Schächters in /hiesiger israMischewiGenwinPe ^vixd zum 6. Mai 1854 vacant. Reflectirende belieben > sich wegen des Näheren.-an den «Unterzeichneten,Vorsteher zu wenden.-. . - . > jf Brüel in Mecklenb.-Schwerin,- im Januar > 854. , H. A. K-rzfeld.