Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1854)
- Date
- 1854-03-27
- Page
- Seite 158 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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m reget für hiestge Hand elsverhättnUe vmgtößterTrag^ weite sch solche jeden Geschästsäuffchwung total lSHmen und' vielemühsam errungene-ÄbstWieKeW W ied er abkeiteN müßte’r*- erschien dem' hiesigen- HandelSstaNde äußerst beunruhigend. Eine - Deputation stellte; dem Herrn Ober-Präsidenten die Schattenseiten dieser Maaßregel vor. Und da bis jetzt keine AVtzülfe erfolgt 'ist, so soll von ' dem- Vorsteherami der Kaufmannschaft eine Beschwerde dieserhalb an den Herrn- Mimster des Innern gerichtet werden ©ttfpelbotf, im März; Die hiesige Gemeinde hast sich auf Vorschrift der Königlichen Regierung nach dem Gesetze vom 23. Juli 1847 conftituirt, dabei aber eine Verwahrung dagegen eingelegt, daß hiermit auch der politische Theil dieses Gesetzes in Geltung sei. ' ' Breslau/ 13. März-. (Br. Z.) Wieaus sicherer Duelle mttgetheitt werden kann, ist Herr Rabbiner Tlktin durch OabinetS-Ordre vom 30. Januar d. I. zum Königlichen Landes-Rabbiner vöuSchlesten ernannt worden. (Es ist dies natürlich nur ein Titel, ohne- Gehalt' und ohne Gewalt, da nach dem' Gefttze auf -diel Besetzung von RabbinatSsteüen der Staat nur ein Aufsichlsrecht übet; s. das Gesetz vom 23. Juli 1847 §. 52.) ' -, :;v■:- BveSkau> im März. (Prlvatmitth.> Zur Vervollständigung der Bekanntmachung' über das zu eröffnende Eommevzienrattz A Fränkek'sche theologische' Seminar ist eine Art PrögrawiNerschienendas, gelinde gesagt-, nicht zu den ttchtvvllstew und klarsten gehört-. Das in der- Bekanntmachung als Bedingung' für den Eintritt in das Seminar bestimmte- >,tM MÄdifche- Wisset wird' näher erklärt: „eine fertige Auffüffung des Tcilmud - Textes mit Raschi und jpe-- nigMs'der leichteren Stellen deS Tosafot - Commentares"^—^ nicht wenig, da dabei auch das Gymnasial-, wisien von Seeunda gefördert wird. Nun, dir Praris siehtniemals soabschreckend auch Wir die Theorie aus deck Papiere. Man wird etwas ablaffen. Wr heben nvch'Folgendes heraus: - ' /Hiernach sind als Lehrgegenstände des Seminars! folgende zuverzeichnen: ' Heiligs Schrift und deren Eregese, mit' EiN^ - ' -'' -Muß dev- Därgumim; hebräische-'- und rwck- Märsche Sprach?^ Geographiv vßn MlüM») Historische und -MGhvdvOgische -Einkeitünst in ' Mschtta uNd Talmud; bäbytonischer und PN-! lKstMenfischev Dalrßud. GlÄssische- Sprachen' und Realien. Geschichte' derMden verbun-dew mit Geschtchte der jüdischen Literatur. Midraschim. ■'1 7 Rekigionsphilosophie und Ethiknach Mischen- - Quellen.- Rituelle- (talmMsche) Praris. ' Geist des mosaisch -talmudischen Criminal « uNdi Civilrechts mit besonderer Hervorhebung deS mosaisch - talmudischen. EherechtS. x vz Pädagogik und Katechetik. /; :Homiletik. -----: ' : In dieses Verzeichniß Md div UnivevsitätSstudiew nicht ausgenommen, weil die Zurücklegung derselbew an der Universitätauch für den Seminaristen ack angemessensten erscheint:" n - AuS dieser Aufstellung ersieht man ruM inäige^ Stglgu-e moies/ über nicht im Geringstem die Ordnung und! -Verarbeitung dieser ungeheuren Masse. Ein Pro« gramm, aus daS hin die Jugend-zusammensirömewfoU,. mußte ^wohl; statt eins» MbWe Diseiplinkn aufM! zählen-, sagen, w i e die Sektionen- Vorlesungen,- Ezrep-! cttativneN geordnet sein werdenwelche die MethodedeS Seminars fein werde ü; s. W. So steht es eher einem Zeitungsartikel, als einem Programm ähnlich. Jndeß wir wollennicht mäkeln. Gewiß ist, eS sinddem Herrn 0?. Frankel schöne Mittel zu Gebote ge« stellt; gewiß ist, daß daS allgemeine Vertrauen nicht zu groß ist, denn wedM M MeMtchdringende Kenntniß des Talmuds und der „rituellen (talmudischen) PrariS," wie sichdas Programm auSdnüN^, - einerseits, noch M Horttiletik -Mddergleichen andrerseits i glaubt' mast in den Männern des Seminars vo>lle Bürgschaft -zu haben um so größer wird das: BetÄ dienst ftin, wenn recht tüchtige Mäünev aus dem Iw,: stitutd' hervorgchen - werden. Wenn mmübrigens. BreslaU nicht das Misch - deutsche Mekka wirtv; su weiß ich nicht, was hieran schuld ist Denn esschkteßtz nun in seine»-Mauern einen königlichen Landesrabbi-, wen - vün Schlesien - (Herrn Diktin), einen königlichen- Oberrabbinen von S'Msen - (Herr»! Dp. Frankel), einem RäbMeN dev jüdischen EultuSgemMde (Herml)r< Gei^