Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 11 (13.3.1854)
- Date
- 1854-03-13
- Page
- Seite 135 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 69% known words query
- IRI
…/3224737-3225877-3225889--13738-3243196- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
185 M Mk eM HWi-e Mt Mer Hst chekästsgekoUmen. WwM LÄtzuKerSVÄ drS^JvtzeS derRöMtk erübrig tzeWeMÄnö Me Zähne-knttschteü -ittgrimmtg- Wöttn er - Shste -Zdutzbü Met gebächtd über 'et- 'war zwiefach all fle gebunden : denn "tote Uermochteerstch thr'ek zü erwehren? wiekonMe er -als Kösttg ^eslHäuMnS Jüdü Hoffen , den - Weltherrschern - giegenüber ''bestehen zu bleiben? und dannburch - wen-allein beugte er-Vre Juden unter sein Zepter? Von VeU Röürern Äedlaffrn>-"hätte "Ä keine Stunde in Jerusalem stch hatten'können. Nurwürch das Schwert der Römer zähmte er^dä'S MbästVige '.Volk — "Me könnte' er es zu Zerbrechen -gedenken?... - „Hä'" Äutmelte er vor stch' hin, dieses chörichte, WähMitzige "Volk'! watüüi Äühkt is kn feinem- ÄgNeN FkAsch und' Bem'? ' wenn '5S -sichi Mr > anschlöffe , auftkch- Lig/ -was Mll ich? .Ich will '4s - erhtilteü, ich will -A groß vtüchen, es foll-dütch -Mch,- dÄch "mdM Haus ftine b&n* lMUe -SelbstMstdigkeit1 'ertiNtzen-, größer * werden > SSlS ed je ^geweM Shkstn"zü feisten FWn fthen, AräbieN - unterwerfen, ^aür Euphrat feineMöffe tränken, bis ßUmEb» Hat "feine SchMter -strecken *—; in dM großen Stürz, ^wftShchriicher^WevrMstr der stch ftlbst über- Mchsest, dieses Rom:stürzt> -soll es, - zur -rechten Mt tgü rüM, ein Mächtiger- Ebbe -sein hastüm -schmeichle ich dem Rvtner, - darum - diene - ich schsiitbar -des Römers Nutzen!, itzetze Äuf '.seine 'LteblintzsgedankeN -ein - nehme, die Formen lfeines > Lebens - an . i. damit die Zeit der- Gefahr Mübedgche s -den -rechten "Zeitpunkt - zu - ergriffen — Änd stM erberst für Meine Enkel EömmeN.. Aber Mein! Has steht'-'daS -dickfellige Vokk-sticht ein-, das -sich doch.-sonst auf--feinen-Scharfsinn so viel ernbilvet, f'MMer-ist-etz mir Feind, immer intriguirt es gegen mich, Änd -so'lange noch ein Schatten dieser HÜSmönäer besteht, hören sie säer...." /. - Er versank in immer tieferes Sinnen. Freilich, gedäDe br-nicht, rdaß > sollte daö Völk-fich 'ihm NüssKchtig abWiößen^!inMe hr W dem -Bbkke stch' aüftkchM aÄschWD".^'. Wenn Ästtest 'in W WgiAichen Zerrüttungen deS römischen Reiches,welche^etzt^erst sich entschieden hatten?,^chaSj,Schwert lgkgey die MömW-gezogen, das Volk dufgrrufen, -mit den -Parthern sich verbündet halt«!, -erstM^intn Äraßtöfti, - EnthüMsMttS genfeijf hatte', aÄ5'J b^ft^Uinfelßeri' Eotke Äs Ä 'deN Kimv^el, .gehoben worden wäre, das ihn jetzt mit feinen schtzmmsten Feinden. verwechseltevielleicht, auch^ zum KSt gelaugt, wäre Er gedachte-ütHt,-!daß Än 'Völk einer Schlängenpölttik^zu solgen weder vermag, inoch-geneigt istweil-es von 'dcr iGcgerswarl verlangt,-Mas jene Mr Vre .-Zukunft erst sich 'vovspiegelt . .'.. ' - . . . -Die -Schlacht -bei Abtnmmr 5war. igöschlngen -iQetaviuS wür als Sieger hervorg'ega'ngen^ während 'der?Gönner und -Echeber weS iHerodeS, s.AntvniuS/-feigefein Schicksal am wollüstigen - Hofe - der ngypttschen - Königin lElwpatra erwartete. ' Herodes , - ein Geschöpf des . AMoniuS> hielt sich für- -verloren. Antonius hatte einen - feiner der-: ttautesten Freunde, AleraS von Laovteea,-zuml^rddeS mtbtzten - ihn ermahnend, M in seiner' ÄNhänglickkeit zu beharren , und! mit der-Aufforderung , : neue Truppen 'zür Hülfe -ttächMegypteni kzu 'senden. WäS sollte!rx rthun?'L U^ Soll er >drm UnüwinS-treu-sein und mit ihm 'mitergehen? Dazu hatte er wenig Lust. Soll.er. deM-'L)ctadiuSlA«'^ erbietungen nmächen!?; wie' werdenü ste Ausgenommen lwerden?... In diesem Schwanken ünd Merathen - war 'kr< akS 'er-mit der Königin stneN AuSflug MnEnommLÜ,. der so schrecklich ' unterbrochen. woMen ,-ulsrrÄeS cheroifichen' Ben Bübusch: umiMebig -ünfichttg Ward -als er ihn Mch feinem Ptllüste kommen, in Seinem unwillkürtichkn Jnstinote' aber — er hielt Alles., was-der Königin ri die-irr: selbst doch so abgöttisch liebte, sanhing, Mr ihmrpersönlich befeindet fein HauSdurchsuchen liH, als --er Pie lPergameüe gelesen , cheilS Streifen, theils -größere ÄSKtter, welche' man-dafäbst,-Ästig vetsteckt., saufgeMnden hätte_: i Und wäS -hatte er ida getefen? -Die DöcUmeNte -wa^: ren ohne Aufschrift und ohite Unterschrift. iSie bespmL' cheü nup-einrin Mvmrnt-s.aber ldaSmarstzenüg-iumWicht zu- 'verbreiten. - Sie:Mtdn 'Mübarbestimmt,- -Jemandem äl'sbäld: übergeben )stl werden,-) der /damit -deniDttaviuS.- autzufuchen,"0drr'.iaNZeinrn Andern--zu überLringen-chatte)' welcher:bereits.in-der Mähe -dÄ^römischen MpemtoM sich befMtd. WÄ nochnuf SchiffSgelegenhrit -!vder-eia"fonsttgeS Meigniß^. -SOffenbar -wären sie deck -opferwilligen Jfaak-.tzup Besorgung -tm -rechten AugenWck?Md>zUm-Aufheben'HiS ndahM mnverttaut-worden , - und - -in > der iThat ilwwte^waüb -die Verkettungder Uuistände voraussthen^ durchs welche-HtrobeSsttntSöfitz diesttz-, -für- -chn unschätzbarmMundeS -.gelaugtem - -WÄ er darin.kgßlofeN?/- Er war. beim MciMiuS stiner sdoppeLken: Verräthkrei-'-angeklagti lworden- Szünächst beckr Antontus m* geheureuHükfSgetder gezahlt zühäbew-welche Mmtklich aüfgezählt waren, -und dann;- 'gagennbeide- Römische Führer in Unterhandlung -mit ' Wen-Mrderasiattschen- Völkern ge- *) Gerade ein Jahchtkndert - vör ötm Falle sJerusälems. 11**