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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-03-06 · Heft 10 (6.3.1854) · p. Seite 117

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 10 (6.3.1854)
Date
1854-03-06
Page
Seite 117 (sequence 5)
Language
German
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M mi£ i bedeutendem : Verluste W: sehr geringen Preisen, wodurch er sich dw Segnungen vieler Dürftigen erwirbt. ■; : Mainz, im Februar. Die „Magdeb. Zeit." Nr: .47, bringt einen! Artikel aus Berlin vom- 22. Februarin welchem folgende Stesse enthalten ist: „Die. Deutsche ZeitMgspreffe hat.sich neuerdings Wieder einer Kritik zu erfreuen gehabt, die sich zu den Ansichten des Herrn Gcheerer über schädliche Literatur etwa verhalten mag> wie-Autodafe zu Haussuchung. Der Herr Bischös Ketteler, der von seiyer Husarenlieutenantszeit her wohl noch die, Gewohnheit haben mag, Juden und Federfuchser für eine inferiore. Menschenklaffe zu hulwn,, hgt M am Endedes abgelaufenen Jahres herbeigelaffey, d.urcheineglückliche ' Verschmelzung/ jenerbeiden,Kegriffkr zum. Mynnemenk auf das „Mainzer Journalseinzuladen.. D.aS Avertissement ist zu originell, als daß nicht zu Nutz und Frommen ähnlicher Proklamationen die Kraftstellen hier mitzutheilen. wären: Hs ist ejn' Rundschreiben an die: Geistlichkeit seines Bisthums, in dem eS> heißt:.,-Bei Gelegenheit her. Conferenz im October 1853 habe: ich am Schluß: die Herren Decane auf die hohe' Bedeutung der r Tagespreffe, auf ihre feindliche Stellung gegen, die katholische Kirche und endlich auf das dringende Bedürfniß aufmerksam gemacht, die wenigen Blätter, die der katholischen Kirche gerechtsind, zu unterstützen.. Lsenn wir. gegenwärtig in Deutschland die Schmach erleben, daß eine jüdischheLdyische Presse die weiteste'Verbreitung-hat und sich als den wahren Ausdruck der Gesinnung unseres Volkes.gebordet, so ist dies nur der.großen Thätigkeit auf der einen Seite, der großen Nachlässigkeit auf der andern zuzuschreiben. Mir Md Fälle bekannt gewordenwo reisende Commis ist-gaW fathMchen Gemeinden, sich verpflichtet haben, ein solches Judenblatt zu bezahlen, wenn der Wirth sich verpflichte, .es in der Wirthöstubss-aufzulegKN,: DitzSteine> mit denen dann diese/Judkn-ürmch altem/jüdische Gebrauch, Christus steinigm-) öder die RägM mit chMy hie jetzigen Heiden: ihn wieder/ kreuzigen und. zwar überall, wo sie ihm finden, ^jn-der Kirche,. Ln jedem ^aufrichtigen Christen-- in der"Deutschen Geschichte, .so weit sie christlich ist, und in allen christlichen Institutionen, tragen ih- NW,. alle, jene Christen zusammen, M, jeye. B.lätter unterstützen. Einige dieser jüdisch-heiduischev iBlätter. sind zu einer. Macht geworden, vor der weltliche : Gewalchaber und Minister zittern-, umderen Gunst! Beamte und Kammermitglieder buhlen und deren Aussage vielen Köpfen: an die Stelle der, Offenbarung : getreten, iß. Wir hahen nun am ganzen Mittelrhein! kein einziges Blatt, welches der Kirche gerecht ist,, außer hem „M. I." u. s. w. Folgt der übliche Schluß mit Hinweisung auf Quartals-Ende. ~,i (Wir glauben auf die 18 Jahrgängedieser „A. Z, d. Jud." verweisen zu können,, wenn wir sagen, daß wohl Niemand uns. her Jnvectiven gegen die chrifttiche. Kirche uyd christliche Geistlichkeit zeihen kann; ja zu einer Zeit, wo eine völlige Freiheit dev Presse statt fand,.. w,o es sogar Mode war, gegen die Kirche zügelloszu schreiben,, haben wir yzcht mit e in em. Worch, die Sprache der Achtung, verletzt. Um so mehr haben wir aber das Recht, über einen hohen geistlichen Würdenträger uns zu verwundern, der solch eine Sprache führt, der gegen eine ganze Glaubensgenoffenschast solche gehässige Reden losläßt, nur um seine Beschuldigungen gegen die Zeitungspreffe recht Nachdrücklich ,zu machen. Der Bischof Ketteler will die deutschen Zeitungen verdammen, und er sagt: JOen schreiben sie und wollen darin die Kirche vernichten^ Wie leicht, Herr Bischof, wie wohlfeil sind solche, noch dazu gänzlich unwahre Beschuldigungen I Wir sagen Ihnen,., essinh in ganz Deutschland keine zwei politische Zeitungen, welche voy Juden redigirt werden; und gerade diese sind eher conservativ, als das Gegentheil. Wgö Sie. dgvon „reisenden Commis" sagen, können Sie freilich' dreist hinsagen, wer kann Ihnen das Gßgmtheil beweisen? Mit einem Worte: Ihre ganze Aussprache ist eines Geistlichen völlig unwürdig, und würden Sie es unter solchen Umständen den Juden verdenken, wenn sie gegen Ihr „Mainzer Journal" sind und andere: Blätter befördern? Wehe uns, wenn Sie uyd Jhre.Blätter die Oberhand bekämen! Doch unser Trost ist, daß es einen Gott. giebt, der die.Weltgeschichte regiert, und der namentlich neue - Auflagen v^alteter Blutthaten u.nd Verfolgungen nicht liM. Damit Gott befohlen! Die Redaction der A. Z. d. Jud.) Aus dem MeMenburgischeo, 17. Februar. (Privatmitth.) Es ist hier in Bezug. auf den jüdischen Cultvs/alles? stiK und ruhig > i j , Die jm September und October vorigen Jahres

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