Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 10 (6.3.1854)
- Date
- 1854-03-06
- Page
- Seite 116 (sequence 4)
- Language
- German
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m nur.noch.jn-d.en fesienerm Fällm thatsächfiche VxMlas-, sung ^bleibe>" . Mr.^sehen hieraus.Zwiefaches: 1) unter, „kirchlichst kann nurOrgan der Geistliche verstanden, ^werden,, und 2) derselbe soll ganz yach„-si^jeH - .MjnÄfG.DndG>. wem, wo und wie. viel er thuu will-, Hh^nun das Mi-- njsteriM,. ob. andepe.. Instanzen^ .die. etwa! Drüher noch, ein Wörtchen. zu sageyhuben,damit einverstaphm seirz werden, wissen wir nicht. Sollte es aber verwirklichtwer-. dep, so<sieht My. leicht^qh, .daß jhsermit von. hieser Seite für die. jüdischen Armen nichts gethan würde - und prerden könne, oder auf uns nicht wünschensweMe Weise geschehe« Denn.diese Armenhflege soll, „kirchlich" werden, und der christliche. Pfarrer könnte, mit'dem bHen Willen oder nur mit „kirchlichen" Zwecken, für Mische Arme etwas thun.; Sollte nun diese, „kirchliche". Armenpflege nur. Privatmittel in Anspruch nehmen, so hätten wir natürlich. nichts dagegen zu .Men, könnteNs vielmehr das Wachsen der W.ohphatigjkeit.nurMünMn. ,M wäre dann ganz-dasselbe,, wie, wir Luden, npch..einenehen der allgemeinen Armenpflege haben.Würden aber,und dies scheint, allerdings beabsichtigt, die Mittel zu dieser.,Kirchlichen^ Arprenpffege .aus; den Communalmjtteln gezogen werden, sollen, so würden , dadurch dem jüdischen Arnzen die. ihnen: rechtlich:, zukommenpen Unterstützungen, verküm-? mext, und die jüdischen Gemeinden wären v e r p sil i ch.te t, eine dem Bev ölkerungsverhaltniß angemessene Rate, aus den Cornmunalmittesn für sich in Anspruch zu nehmen. Schwierig würde dies nicht sein, da ja alle Communalbudgets veröffentlicht werden müssen. Wir machen schon jetzt darauf, aufmerksam, um zur, Zeit einzusprechen, damit,/, wie wir keine Unterstützung, für unsern Cultus haben,. nun. nicht auch des Armenrechts, / das wir haben, verlustig gehen. , Zm Uebrigen wiederholen, wir, was:, wir; jüngst hervorgehoben: den Satz unsrer Weisen: . . nvr-72 w* bp ,Mer feinet; Augen von den Armen abwendet, ist gleich Einem,, der Götzen dienet." «Torves. Hilch. Zedak. §. 247, 1. - Zeitungsnachrichten. ';■; Deutschland. : Rudolstadt, 18* Februar: Der Minister vr Bertrab hat dem Landtage eine Verfassung. - vorge? i lKgt>) in Wcher den Judey baS Wahlrecht mich dür Wählbaxkei-t;- zu demuLaydtage genommen werden^ (Eine: tejegpaMsche, Pepeschen hat! diesnach-Lorchon» gemeldet, .Mdk'haSsMw'jstermrn Aberdeen^ Ruffel - Pal-- mepKon^,; nzMO eben hje Zulassung. der- -Juden in's englische Parlamenttzeanvagt hat, soll, über diesen? GchrittheS d em tschau GyMCg e-NiMr bestürzt sem und sich.schr-schämm.) n .n u nn%$ß, Mphsi^t>7 M MptzM (WpatryLM«) Jn unseM. Lande,. wo daS Schutzherhältniß der Juden bis jK48, statt fand, hat. hie. bürgeplicha GletMellun^,h.ersejhen noch keine Einschränkung er-. Wen.,..und.-ist.,ganz,.jrr Misch, und Pjut übexgegan-- gen,. 3fl. den einzelne^ Städten findet. jetzt die-.Pey-. einigung. der städtischen. Wh jüdischen. Armen- Kaffen statt; , so . ist diese schW längs in Peffau, . jetzt auch in Jeßnitz geschehen, und man hat noch keine WM Dile davon, ersehen.*).,; In letzterer Stadt hat her Gemeindevorstayd Herr S« H erz im.AnfangdM MinjerS für. Mehrere hundert. Haler. Kartoffeln, .ge-, kauft., und verkauft sie jetzt; den. städtischen, Armesi: ' ' *) Wenn' eine Bereinigung, der städtischen und jüÄfchen' Armenkasse'heisst, die Juden geben die städtischen' Abgabenaus welchen die Armenöerwaltung ihre Ausga^ den zieht, und die^ jüdischen Armen werden von der städtischen Armenkasse! .gleich:,den christlichen bedacht,- so iffpies eine Sache, die sich ganz pe^se versteht, und z.. P. ..in den preußtfch.en Städten' länH hestehtz ES ist dies absr etwas, was ' keine „Vereinigung" genaünt werdest kanch sondern in der Natur der Sache liegt. Gleiche Abgaben/ gleiche Anrechte. Heißt jene,Vereinigung.aber, die Juden haben ihre Armenkasse, ahgeschafft^j^l:e:^rnllc^ anö der städtischen Armenkasse die,-— .gewöhnlich sehr dürftige — Unterstützung 'Erhalten, 7 fo-'Müssen . wir/dies 'füt' sehr nachtherlig^, feh^r mstsüdifch, sehr irrestgiü's erklären. Denw erstens Mrhert dabei die jüdischest Armen - sehr schlecht wegkommen,: zweitens wird das letzte . Stück praktischen Juhenthruns, „iptri-;NPNL, weggeworfen, für das wir wahrlich lieber ein Paar Piutim hingeben. Giebt es nicht etwa noch katholische und protestantische Stiftungen, Institute, Kassen ü. dgl. außer der allgemeinen Kasse!?- die Juden gehören an Leistun^sind'Tnrecht in den städt.iffchjeu %m. ssUveMfl x% -ft e mfr sfeyiausi erb e in noch eine Armenk a.ffe . zu w oh l £ hä t sg^ Z w eck e n^ fü r I u d e n h a b e^st,', dgmit das Gesetz $cfüut wetde' uüv das, was' hie Jüdön '*bls jetzt' aüszelchnete, die th äi ig^'- Liebes ntchtl' gan^ verlörest ffehe.'^ Hkeke^dttst weg/ so üestästd«^ja? daK JudMthvm'- witklich nMiiw'eiwem LjMMenste!: sst u!:'M.e-dacit-,Y