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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-02-20 · Heft 8 (20.2.1854) · p. Seite 92

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 8 (20.2.1854)
Date
1854-02-20
Page
Seite 92 (sequence 4)
Language
German
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92 len, nä'ch^MlH^Me-Mstahw^allS'WMeiriVdmWirbÄ angebahnt,' Bürger werden? Juden,'Wie bereits^ daS Heimäthsrechtbesitzen' öder künftig'erWerberr, sind'gehalten, selVstsiändige MWliedei der israelitischen Ge^ meinde'zstwerden:' Dle VorstDr beider 'israellLischesi Gemeinde^ dstrM"'küMig£fMePÄmatVSsichkijie'mehr aüSstellen/" PieS''sieht'Md der'PVlffei'^u^ibelPe rÄ deff;' falls der'um Mesi'HeimathSMm Machende nicht ' bereits Bürger'ist)' vorher' bei b'eni GeMeindevorstand' Änstageck'lMÜß/''^'Per''chiSherig'e Gebrauch/ M'ncich^ fremden - Asrüelisttt "Hierselbst, 'ohne'-bststHe b'e^ finitiv' in-dkne ifkaeMfche'ÄeUeinbe' eintraten? 'gegen .eine ''jLhrNchbPerNt'ung^M''bst'GeMHWäffbWW stattet worden' 'ist, 'Wrsilbst' für -Mene Rechnung Ges schüfte 'zü^rechW w^d^abtzesch^^'Äe'biest^genannten ^cöntrrbuirenden ''FrembeD muffen'innerhalb' 5'1 Jahren :entweder'daS' Bütgerrecht‘gewinnenöder/ wenn sie daS Heimathrecht'besitzen /'däffelbk-V zwischen" crlckngkHubesi/'MMtive Mitglieder derweikommenden hlesicjen ^Jüdengeineinde werden oder vöw hieb weg ziehen/ Dieses Regulativ tritt äml.März d.'J?'in"Krast/^""?"'-"--^ i;;:- 7:' -rr ■ Preußen.;' " Magdeburg, lb. Februar. Der Misnonair Pi ck schickt MS^'äüS'BkeSlÄü' Me Entgegnung'wider' unfern" EörrespöndeiitM aüS '^^en^ ein, 'öle -in ihrem erstenTh'eile st lautet: ' ' 'Entgegnung. j’:- „Die Angaben des' Men er' Correspondenten der ZeitüügU'delS ZüdenthumS in-'Rr/ 5: "baß ich? um Brod zu haben/ dieSynagoge'verlassen, 'daß ich eine Anstellung habe und 2000 Thaler beziehe, firiV^LügeM Ich habe...vtelmehr-.eine Anstellung, aufgegeben und mit all den Meinen gebrochen, weil mein Gewissen mir es befühl^ü^dKichAebLMHNeinÄÄHder." In einem zweiten Theile schimpft er auf die Synagoge und die Juden? llsid stiefeü Äbzudrucken halten wir unS nicht für verpflichtet; auch sagt er, unser Correspondent- „wüthe" gegest seine -- SEAft'-/ -däs ist unwahr, denn' der Correspö'ndeni sagt'uichtS' Weiter/ als, chaß 'deb Herr Pick- ,/Gemeinplätze^ -ttt sseinett Thesen-' ausgestellt habe -- ünd dckSW din sebr' gM! i n d er Ausdruck.- - Herr Pick fordert^ michi ünS aus/ seine Schrift-widerlegen —^'mM "geehrter HÄ/ da hätte mMviel thusi, wkMMimMe MtkHrD heititn widerlegen'wollte, die Eindm daS Zähr 'über vör die Augen kommen. Gegen diese giebt es'nur ern'Mittel' —man läßt'sie'laufen/ .:; . Die^Rebaction. Magdeburg, im FebrÜät./' Am' 10. -Februar Mr' die" zÄ ei te'Kämmer in 'der Pebätte"der'weftfatischest'LMdgemÄdeordimng'^üWostmen/ r^'stekchem'Mter'AndM' bie Regietusi^svvrlägö i>e/ sagte' dem' Amte' 'des "Gemeinde - VhrstH'erS, weicher sich ziü' chrrsilrchenDeligiorr'bekMren muß^ flM7M.'L. "Pie'Wahl'Warf drdBestätigüng von Seiten' 'W'JLandradhs'.)^ Die OHösitiön beantragte best Wegfalk 'des" SaheS?' Pie''Weglassung" dieser Wor'teÄÄr MwÄ CMwissiM'stlgettdermäsieü'wotivirt worden: Dieselben enthielten nämlich eine' MrleWng- M^BestichMtt^erk'der"Äri^1^.'ünd t'4? der SßVtf affiin uh bdr;; 1> ife ün t er^ 61^11 ei e feb mmt ffio rt fe i mcht'cömpÄnt, Mr W Äüfhiburig einer'Bestimmung der Verfassung 'der Kammer Vorschläge zu 'machen/ und' da überdem' eS Hohl niemals Vorkommen Herde/ daß eine Gemeinde sich ' Men Juden zum Vorsteher wähle, so sei auch - die' in der Vortage enthaltene Be^ stimmüng überflüssig; sollte aber' dennoch einmal em vereinzelter Fall Vorkommen, daß ein Gemeinde - Mit^ glied jüdischer Cönsefsivn" gewählt werde, st köruie man'sich auch daraus veMsien/"'dasi'daHlsieHMuM weife geeignet 'sei/':vtiet*W'könneMch-'bieMsiätHW der' Wahl versagt werden. ' .' "* " £ ' Die Mehrheit der Tömtnissiosi thellte diese Änstcht nicht; und 'hielt sich Word erst' auf Grund des von dtdKämmer'ihr^gegebeneüMändätS'für befugt, über die VerfaffungS - Aenderungen' - zu berattzen und bvr Plenar"- Versammlung desfallsige' Vorschläge zu ma-' chen/ welche' sich bei G'el^enbeit' der BeÄHMW übedchie'Gemeinde-Ordnung' äks nothwenditz' ergebÄ würden. 'Die' in derselben Weise älS.die diesjährige, züsasirinengefttzte Ebmmisffon der vbrigewSitzustg habe deShälb^cküch^'über didAüfhebüng£ des Ätt? l6d? 'der Verfassungs - Urkünde berathen ünd 'aüf Grund ihrer Vörschläge habe die Kamwer dieselbe beschlossen. Abö gesehen hievon involvire jedoch derDtzenwärtige Vokschlag keine Verletzung' der' Art. 12:'-und 14. der VW sassüngS-Urkunde, indem"'äüs biefen däs7'Recht"öer Juden/ - zü^'Gewemde^AeitiiÄr Melassen' zü'werden/ nicht gefolgert' wWew könne/]l außerdem aber Art/ 4f: der Verfäffusigö?Ürkunde äüsdrücklich" bestimme, daß

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