Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 7 (13.2.1854)
- Date
- 1854-02-13
- Page
- Seite 85 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/3224737-3225877-3225885--13682-3243136- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Md syinerMSgWichMen Gabe, aus zrrstrMen GpliMy ejn vollendetes,; harWonischtzs; Gayzetz zu bilden unhMr Anschauung zubringen in, seine-m dritten DWde „.her Geschichte her JMn" sich minder WgL Grenzen, zu. Men Md so, diese Lücke in^ unserer Geschichte zuWMeih wenigstens -uSfüllerrwerde. Pr, Belletristisches. die letzte HaSmonäerin. , Von Schragge. lUortsetzung ans Nr. 2. 3. 5. 6.) Schammai hathe sich vom Divan erhüben. Gr blichte! mt, üjheMqltigttzn Gefühlen auf die jungtz; FWin, aufl das Me/ Weib, dq.s, vor. ihmßstnp. M! aste die M-j Mey. Gabenmit denen dis- Vorsehung -stg überschüttet l Harts, waren, jhp zu frühem, zu.tzchrüchknpM Msh -gWE; -hen! Gehurt Md; Hang , GeschlechtMd Wür-He lqgen vM Kindheit an wie. ein Fluch aus ihr, Allev, waS -sie J liehte, wgr dahingegangen durch. Dolch, und Gift Mp s Gchwert, und. tzUe Mchpnhejt, dseft Allzs befiegeM Schon-; heit hatte sieerst recht zur Sklavin eiM Wanyesgelyacht, den sie M Haffen berufen war... - Da stanh sie... er sah diese erhabene Gestalt , M sy. voll wie schlank-, so hoch wie ebenmäßig gebaut war, und in allenihren Gliedern die feinste Zierlichkeit mit; edelster Firste unh Glanz vereinigte; er sah dieses schöne H-Upt, dasvoll Grazie unh Majestät auf dem, weißen, stolzen Nacken ruh ete, dieses blau schwarze, 'duftige Haar Unter Schleiern verborgen, hiese hohe, seftchteyde Sstry, die kühn und zart geschwungenen dunkeley Brauen, unter denen lange, schwarz bewimperte Lider ditz Augenbedeckten -77 aber sie schlug sie auf und richtete sie qus den Rabbi, diese hellen, blauen Augey mit hem mqchtigen \ Feuer unter dem Schimmer der SanftWsh, dgß sie nim-! mer erloschen mr Geiste dessen^ den einmal nurAhre Wah-! len trafen — o er sah - dieses, AntliH v§st der gerühmten - chaSmonäischen Schönheit, gerundet ustd. allen j Theilen, mit. diesen rosigen, gewöMey WM,,- welche dey \ Reinsten Munh bildeten unh in dje. leiseste^ Minkeh W-! liefen.... - | . M dich MWeit Wd d^, MMHlt-^M'bem; und. Ml'eM in Trauer , welche Gestalt und Antlitz-nur yych veredelte-,.... ein so junges. Weih vom noch nicht fünfundzwanzig Jahren , und so schwer heimgesucht.. . . tziefe vjelsageudM TrauerZleider ryochM. dm äußern Glanz der Fürstin dgmZftn , den inneru., d.err von innen ausstrahlMtzenhobew sie noch, Wehr, ... Schgmmai - blickte auf sie, aber er sprach, nicht,.... seine Rechte hob sich unwillkürlich zur. Brust, und drückte quf das pychende Herz.... aber er sprach nicht.... Dst hob MariaWne das Haupt und die gesenkten Lider, und sah den Greis an und sprach leise, mit ihrer silherhellkn. sptWme : „£)> Win. Lehrer!... Schammai griff, nach der-Hand der Fürstin und führte M. zu ftinen Uppen, uyd. seufzte:. „Mine arme, unglückliche MaMmntz...." Abex es.; kamendie Thränen. nur in die Augen deS Mnnes, Nach, einigen Augenblicken deS Stillschweigens tzshob Schgurmai W Hgupt> bewegte! e.S heftig, wie um diese weiche Stimmung abzuschütteln, und sprach mit fester WnWtz: . i „Du hast uych rufen lassen, Fürstin; Du hast nach der Höhle gesandt, in der ich neben Uap und Falke horstete, und. ich, habe, sie verlassen, und bin nach den; Hefte des Geiers gekommen, der mir die Augen auShacken.wird; was wstlst Du^.. „WaS ich will, Hchammai? was sch willsprach die Fürstin lebhgft, „Rath, Hqth, Gchammai! nichts alS Rath.... was ich thun soll, sollst Du nm. sagen ^.. . denn sch, ich weiß es, nicht ...MariaWne lsest Stimme, Haupt, Hand sinken, die sie erhoben. Endlich fuhr sie fort: „Du warst der Lehrex meiner Jugend, Meister, Dein Mort hgt mfine Seele gebildet, hat ihr ^straft und Festigkeit zn gehey vtzrsn.cht, Du Wrst eS, het mir täglich zu-> sprich wenig und.thue ach, ist Alles, Alles hin, und meine Heele ist rachloS. .. .HchgmMi/Mttyortete:• „Wariamn.e, wenn Heinz rathlo,ß 777hqnn knnn auch ich Hjr nicht rathen —7wenn Hein- Geist phnmachtj^, verzagt ist bis in die. unterste Wer 7— dyyn blzshe sp, W DssOW erhoben hgst, dann hgtteßt Zu.M, nicht Mn sollen, dünn kann ich NWenhMspMW: Ms' ez,ab.'n"v „Min, MgnWaj, i..so ist e^ nscht mit Wft,7^ das sagr' 'ich niM ...M plötzlich erhoh sich^ie ganze Gestalt MachPnM. und M ihrem Augtz sprühttz Keuer M ihre^jmh,bM M-r r ,-seh' A nicht PsHl TageS *) Spruch des Schammai P. Abo|h 1, Ich. 7*