Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 1 (2.1.1854)
- Date
- 1854-01-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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min; Alkm.ä on schon wieder alle Sterne als Gottheiten anweil sie sich unaufhörlich durch sich selbst beweget). - Höher und bestimmter mar^ der Jdeengang, der Elea- Kikar, Unter ihnen behauptete XenoMa?nes, daß nur ein;Gott möglich sei, weit dqs vollkommenste Wesen nicht niehrmals sein, kann?), aber? was ist ihm. Gott?— feie; materielle Welt: nach ihmist die Welt Gott,, und Gott die Welt, denn alles Seiende ist EineK, und dieses Eines zugleich Gott3 * 5 6 7), Daher dachtei sich ZLenophMes Gott kugelgestaltig, weil Gott überall sich gleich wäre. Der- Schüler des' Xenophayes, P a r m e n i desging schon wieder auf das Realere ein; ihm ist dieses e ine Seiende die Warme, mit ihrer Entziehung, der Kalte-, auch das Dentzen ist ihm nichts anderes, jede- Veränderung inder Wärme - des Körpersbringe daher auch, eino andere AH des Vorstyllens zuwege:.' Ihm;-ist daher -dse. Gottheit.ehm-; falls ein Zentrqlfeuer in-der Mtte des. Weltalls, das Alles? regiert^). Ihr Nachfolger Webisstu.'s> hielt, es von solchem: StaOp.unk.teausfür das Beste,, über „die Godtor lieberznschweigen, damanstedoch nicht erkennenkönne - Herr'aelit erklärte das: Feuer aw, dast. Grupdroestn aller Dinge; das Feuer in seiner seinern Veschafferchett, qhS- Ausdünstung, kava&vtftairts)., durchdriygt dieganze Welt,, brtttgt aste Veränderungen hervor<,i.st die, Ursache aller GrMeinuugen^ dieWeltseele,,außm der es. daher gar Wnen Gott giebt O). Ihmwpr also das Feuer dieGotthetz,. denn, - qsist die Substanzunddas Gesetz..zugleich,, nach welchemdie in der Substanz, vorhandene Kraft wirket. Emp.edoelps sah Allesauf. ganz; mechanischem Wege aus den Urelementartheilen der vier Elemente/durch Anziehung-und Abstoßungentstanden, und zwar gM, zufällig, weshalb aus' dem Chaos erst unregelmäßige sarmnensetzungen (Köpfe ohneHälse-^ Füße.ohye. KörPer u. dgl.) vorangingen, ehe nach und. noch, dnpaps regele» mäßige wurden. Consequenter Weise hatte Empedocles deshalb gar nicht von derGytthett, sMchßn dürfen. Er nannte aber die vier Elemente Göiter^)/ Dann aber wieder ') AHst. de auim. I, 2r s) Ar.ist. de Xenoph., 3. 3j Arist. Metaph. I' 5.: dg rov ÜXow qvQcßvov’amjß'ki\fjug,? rcf 'iv> diaiqrqai ihr &€ov, *)» ^implic. in Bhysici- Aristo p;. 9ta 5) <,P:i,og. LaerL lX,^^:} «Wl - fLirj, dilv. an,Q<pfdytafrai , uyqiit yvcjpiv avzuiv^ 6) : Afiist. de, anim. I, 2. §. 13. Pliit. ITecret. Philips. IJr 28. 7) ' Arist: de< gener. ei corr« Ist 6.* i tÄ avor/uw #col; di!--xa$ vt&Tai. : nv:-iy:^; i'!k ': war ihmdie Freundschaft, >. i. vier Anziehung), der Ursprung des Guten-, die Feindschaft (d. i, dieAbstoßung) der. Ursprung des Bösen. Jene ist, ihm .daher die Gottheit; -— Hteran - schließt, sich, nun schon der ältere reine Materialismus, den zuerstLeuei-ppus-lehyte. Mach ihm sristirt nur der leere Raum unddas -denMquyi Ersülltzndev Das- Letztere besteht aus kleinen,> untheilbaren Theilchen .'Aromen. Aus" diesen, Atomen ist Alles zusammengesetzt, die. Verschiedenheit bestehtaber nur in der Figur der Zusammensetzung > Alles Dies geschieht? durch die Nothwondigkeit (avay*?]), die er aber, freilich nicht näher erklärte *). Er kann darunter nur einen rohen Natuvmechanisums verstanden haben, von einer geistigen- Kraft hat Leucipp keine Vorstellung, indem auch die Seele ein aus Atomen, undzwar runden, zusammengesetztes materielles' Wesenist'). Diese Atomistenlehre entzviMte? Demo kri4 weiter.,??Auch ihm ist,.die. Seele ein Aggregat von -runden Feueratomen.- So? wenig ihm also in seiner materiellen Welt: ein Platz;, für Göttexübrig war, sokonnte erdoch nicht los! werden, dast mindestens die Vorstellungen., von Göttern eristiren) er dachte - sich daher-'diest Vorstellungen - als wirkliche . Aggregates, Wn Atomen-, di« im.,Weltall .vorhanden sind,, ganz wR hie Träume.. -Dtz? -MlS/! wvhkchätM, chM/Mtzeilhrütgend.,-, mit rem^ Art Scheineristenz. Vonhiev ast wurde; aber Athen dar MttechWkt dey griechischen Philosophie. Wir sehen hier. zuerst.Ana^ ragoras auftretew undverbannt werden, der aber den größten Schritt that, indem er der erste war, welcher Stoff und Geist in ihrer Verschiedenheit erkannte. Änaragoras führteWM gWKM Urtheile (Homoiomerien) zurück, die ewig waren und anfänglich im chaotischen ZuDirÄch Wtchset) RlM. . Es mußte daher eine, außerhglb des Stoffes vorhandene Kraft. Wdiese 'todtd^ Massi'^-OiwegMst hineinb'ri'ngen, ' üriv' 'di'e^e Kraft nannte er Geist, die. Ursache alles Schönen? und Zweckmäßigen. Gr legt diesem N'üus sehr erhabene Eigenschaften best aber er kann'.ihn sich .döch nur M eine Natukkraft? denken , welche das WeltaE durchvrinM also den-Räum erfüllt3)- Eben so bringt.ihm der N'ouck t) viogl-sext. 33.. dvut Tt,, ßqntQ ytvlaug xoöf.cov,' ot^TCü Wtti (p&i’ö'ug xal' qjd^^äg xai« ttva avayxijVy rjv onoid ioziv ov Siäoacpti* *)\ Aipist.' de apimi I, 2. Kr 2: tdt uW/kbtovt(op di tu ö<puiQoadfyijjrv%<rjP' Xiyei'. 1 * 3) Plato, Cratylus III. naVTa* (ptytfiP av'rb^ (vovv) xoüfittv'nQdyfiiu'tä* did ndVuav ^bvta^ ...