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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-10-25 · Heft 44 (25.10.1852) · p. Seite 528

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 44 (25.10.1852)
Date
1852-10-25
Page
Seite 528 (sequence 8)
Language
German
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zu .bezweifeln,, daß .sich in-kurzem Zeit allgemeiy mehx- Schulen bilden-werden dadie Leute ansangen einzuZ sehen, dafinur eine oe.ligiö,se Erziehung' die.Juden zp heben vermag. . ' i Werarifche Werlei Mrden unter den Juden in den Vereinigten Maaten (wenig..geschätzt, Alles „handelt^ hier, Reichthum scheint das Ziel-zu.ffein, .welches man zu erringen gedenkt, und außer dem was hierzu führt, verlangt man MM, zw wissen,;; Daher kommt es, daß es sehr schwer "ist, "in Besitz der neuesten Schrift ten zu kommen, und viel Geldopfer verlangt, ^welche Wiederum diejenigen; am Wenigsten zu bringen vermögen, die dazu geneigt waren.' Der jüdische Autor' ist hier in großer Verlegenheit; die eingeborenen Amerikaner , die nur englisch lesen,. sind wenig, und die deutschen.Juden gehören der Mehrzahl nach der unwissendsten Klaffe an. WaS ich hier-ausspreche, ist allerdings, Resultat einer lüngern Zeitz. daß. eS sich allmalig, bessert, will ich anerkennen. : Die neuesten Hefte des. veeiäent von Isaak Leeser, August und September,?liegen vor uns; außer ' den eigentlichen -Aufsätzen über daS jüdische Leh.ramft über den Ursprung der Synagoge- Joseph in Egypten u. dgl. bringen, sie einzelne Berichte und. Nach-/ richten aus den Gemeinden, die ein allgemeines -Jttz tereffe nicht haben. Auffällig bleibt) immer noch die beständige Strömung der geistlichen Beamten in dett? Gemeinden. Die Ehasanim und Prediger wechseln unaufhörlich.. - (Hervorheben müffenwir, daß imBarcelona im.Staate Venezuela, wo. es sonst ein Kapitalverbrechen war , den Gott Israels, selbst im Geheimen nur, anzubeten, jetzt völlige Gewissensfreiheit, auch für die Juden gilt, daß sich bereits volles Minjan dort befindet, und-Beschneidung und Trauungen öffentlich vollzogen worden sind, bei denen sogar viele Beamte zugegen waren. — Liturgisches. Einige Lieder ans der Synagoge zn Magdeburg. Wie schon öfters bemerkt worden, so ist nichts schwieriger — abgesehen von den neuen Bearbeitungen alter Synagogenmelodieen — als. die. Wahl neuer Gesangstücke für; hie Synagogen, Der gewöhnliche. Kirchenchoral sagt dem G eschmacke unserer Glaubensgenoffen nicht,, zu,) er langweilt sie, -Es -muß Melodie in dem Gesang. fein,- und; lebhafte-, rascher vorschreitende Melodie. Andererseits -darftdem profanen SMede . kein Eingang gewährt, werden,. AuS diesem Grunde theilen wir hier einige Lieder mit^ die sich bei uns in der Praxis guten - Erfolge S zu erfreuen gehabt, ,.Leicht^auSWrbar/)silbst Lon depGeryeilsde leicht zwifaffen, sind sie doch eindrucksvoll.) Es. find keine Orft gmalien, und wir beanspruchen nur das kleine.Verdienst der Wahl und die neuen Terte dazu geschrieben zu haben. I "..c - 1. Stimme. 2. Stimme. IsPi-.-.4-7—l --/—--l Wie sie - -Vs* 4~:7 , schrei-tet, wiesie -N—t~ UN - aus - halt - sam fort 'die.' Zeit.;■ -.1 >--- Wie ein Tag nach -6-7i-——I--—1 > aiT^- dern . zie - het . . Zu Rosch-^aschana: vor der Predigt. Wie sie schreitet, wie sie fliehet UnS vorüber schnell die Zeit, im - mer fort, in Kampf und Streit. Un-aufhalt-sam kommts und gchts, nur der ist stets.

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