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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-08-30 · Heft 36 (30.8.1852) · p. Seite 434

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 36 (30.8.1852)
Date
1852-08-30
Page
Seite 434 (sequence 12)
Language
German
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rästeckließ; ünd-'wennet^dänn -dies --^so 'und - sö-viel^ hatte, so war-eiihm. unterdeß- -Mr-UeMMit/ er'MÜffe gerade noch einmal soviel Habens unddarüber war die Freude weg, "und'der Drück: üstd^ die- Last in der 'Brust noch -eiWäl^'so-'-'groß: -' 'MlemÄrch -lah-^hn^-mehr' ^lächen^ Niemand weinen/ sondern/fiets' nur -arbeiten:, aüßenwie^ innechE Und'zumeist die rechte Hand an der-linken-Brust/ Da er endlich ein hübsthes' Vermögen /'bachft -Eiseck an's Heirathen:' Aber imHe'rzen "Wr' es''ihm da -Nicht/ wieeinem Freier/ der "das Gluck' des Lebäns vor sich steht,' sondern 'es' drückte-'ihn nur'die Sorge/ ein ftechck ÜorthM hasteS' Geschäft 'dam it machen:*•5 Fand'MdlH' eine-'reiW Jungfer, reich Än'Aahreü^Meisen''Und''ÄuEHatte/M'Hü^ scheS' Häubchen' üüd ^wos' Über hundert' MmsH'e - Güldin' baar/ WÜrde^dip Hochzeit' gefeiert/'ünd^die^mrgfer liest es hoch hergehen' dabei, hatte stch sehrHetäü^geputzt'unst d''ele Freunde /genöthigt"/ Ünd ste''hieben 'Wcker' in' den' Braten ein/ und tranken 'ihr Gläschen 'Anis und'Kümmel' dazu, und ließen das Brautpaar' hoch -'leben/' und ' der „Spaßmacher" brachte alle -seine "Witze an — Alles jü-° Bette, nur Eiseck schwieg, hielt 'die Hand an der Brüst, und berechnete die Kosten gegen die erhaltenen Geschenke, die Heller/ lassen,' zinnernen Löffel und so weiter.' - Nach Jahresfrist beschenkte ihn seine Ehefrau mit einem Sohne. Aber Eiseck hatte 'keine Freüde darän/ ' sondern' dachte nur an die vielen Kosten des Wochenbettes, und' das „Bundesfest" machte aüch Kosten/ ünd seine Fräst konntelange/Zeit nicht' im' Geschäft'helfen. -?:-:n r>'~ ' Dauerte aber nicht gär lange, so kränkeltedas Kind und schwand hin und starb.- Aber am Beg'räbnißtäge kam keine Throne aus dem Auge des Vaters, ünd er ging züm „ewigen Hause" seines Kindes und von dannen schweig-' sam wie immer. ' ' Seine Frau aber grämte stch sehr, und verlor die Lust am Leben und starb auch: - Aber ob Eiseck nun auch ganz' ' einsam wieder war, vergoß - er doch keine Thräne, üird war - wie immer, als - man die- Verstorbene" nebenihrem Kinde' - bettete, "under die L ersto Schaufel Erde 'aufihre Reste warf.^- - . '' ------- - " -- - '? Aber ällmälkg "stieg in ihm doch die Frage auf: -warum bist - du so anders wie alle Anderen?/'Dn-freust' dich nicht, wo' stch' Andere freuen, du grämst dich nicht, - wo sich Andere grämen rr- und' da dachte er einmal, vielleicht ist's weil du gar Nichts in dir Armenkaffe (Zedoka) giebst, und er that sich Gewalt an ,- und ging zum Vorsteher (Gabbai) und griff rasch in die Tasche und faßte zwei, drei Geldstücke '-—' immer doch eist Anfang aber als | er sie heräüshölE wollte, fühlteÄ Rnen' fchivüen, ^düni- - pfen DrÄL'V'-der^BrüP/-un^'e?lWd'ie Geldstücke fällest/ / und frug" den Armenverwalter nust:''ob"erÄichIs^zstUech-' fein habe?' ''' ' ''' " ''' '' - Ging von dannen/' und fühlte-so^Etwas.wie eine^düM - kele Be trübst ist: ' Ging "auf's 'Dorf, üsth'machte Gefchä'fte? - Ward's dunkel/ und "machte sich auf deNHeimsteg/ ^Wie es immer-schauriger würde,-kam er' ast den Kreuzweg,'^ündsiehe, der 'kleine Mann M grauem Gewände/"Mt^oeÄ Breitel Und den größest/ ch^Wnd'än^'Mgen^käÄ^'daher geschritten/-Wed in "der linken Hand'WDef diesmal' einest ledernen Mütek, Wrin sich Etwas/leK'hWegU"^Ttäk , näher"Üüd Dräch: /,Schdlenst MicheÄ, Pbt dinW'ärmen/ alten'Männe was7 "<’ ii ' '^-ri 17! f{ 1 Stand Nseckdine' Zeit "lang' slstnenh da,'1 uhb 'ÄrtwR?-' - tete: /Gebest?^ Mo cht' 'Euch ivol stäs^ gebest. v?/ :k- „Nun, so gebt mir Was, die kleinste Kupfermünze/' ich/hab' heutdemganzen-Tag-noch .Nichts' gegessen^... und:ich/will-:es:Euchugast sehr vergelten. . "n. rh: Eiseck zögerte-noch: einen Augenblick, faßte in die^La--- sche, und sprach: „Möcht- Euch' wol' was geben, 7 aber ich kann nicht. . . ." : //Nun> so seid - verdammt? - Ihr -mit dem Herzen von Stein, und behaltet's und trägt's' so lang Ihr lebt-.':/< Wandte stch und-war verschwunden. rO; 5 . Da. war es mit Einem Male klär 'dkm >7 Eiseck-,' und da'drinnen pochte und hammerte es ihm micht/.'aberes lag: Hwer^unh immer:-schwerer^ ihm^ in lderEmsi'j chenn er wußte mm: er^habe^ein Herz-von Stein/"- m-,. Und da ging er heim, und begann sich dennoch!$w grämen, und härmte sich7ab auf seinem einsamen-:Lager, daß er einen -Stein-ln der Brüst Habe:/: und: •>fühlte ein immer größeres: und -herberes 'Gebreste 7 und lag kränk danieder, und Niemand ließ sich bei ihm blickend -Als er gestorben Mr, kamen, die barmhe^igxw -Prüd.er^Dund , wollten ihn waschen und bekleiden und begraben..; Siehe,. . da fanden sie,. daß er^ eine Beule. an der Brust, gehabt, und die war. aufgegangen/ und. d^ hatte ein. mächtiger SteZn'^/heMDrLngen^oll'e.n, qher. hatte MHt gekonnt, und war nur sichtbar' geblieben. Sie waren sehr,.^ver^ wundert, und deckten die Wunde doppelt , zu, thaten dem Lobten alle Ehre an/ und gelobten sich, niemals von dem - zu sprechen, was/ste gesehen. '' ' Aber eS kam'doch unterhie Leute/ichMiß nichtwie, und am Begräbnißtage flüsterte einer dem Andern in'S Ohr: //EifeWhät^' ein'-Herz von-Steist^^gehäbt!^ Ünd da asttwortete'der Andere/' //Ah-so \}f. darum -auch:

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