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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-08-23 · Heft 35 (23.8.1852) · p. Seite 416

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 35 (23.8.1852)
Date
1852-08-23
Page
Seite 416 (sequence 8)
Language
German
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416 Indem; ich jüdische Prediger odet PredigtaiütSkandidaten auf; obigen: Brief an Wich aufmerksam mache, brauche ich wvl nicht erst auf den schönen Beruf hinzudeuten, der eines thatkrastigen und begeisterten Mannes dort harret, und ersuche diejenigen, welche entschlossen wären, nach Bukarest zu gehen, mir ihre Papiere und sonstige, im obigen Briefe gewünschten Mittheilungen baldigst zu übermachen. vr. L. Philippson^ Liteta^ifche dkachrichtetr. Äiagdebuvg, 16. August. Bemerkungen. Es hat sich wieder ein schöner Vorrath guter Schriften zur Anzeige bei uns gehäuft, die in der nächsten Zeit zur Berichterstattung kommen sollen. — Wir bemerken hierbei, daß/ eingesandte Rezensionen nur. dann Aufnahme finden können, wenn uns ein Eremplar der betreffenden Schriften vorliegtum, Rezension und Schrift mit einander vergleichen zu können. —. Auf mehrfache Anfragen machen wir darauf aufmerksam: hast , die im ersten, nicht mehr zu habe n den Jahrga n g d i es er Z e it u n g mi t g eth e il te, r uh mli ch st he kann te Novelle me in es Bruders: -ie Earannen> ^im erst en Bande meitter gesammelten Novellen. und Gedichte Magdeburg, 1844, Verlag von Falckenburg (2 Bände), ab gedruckt ist. . —. Auf vielfache Anfragen bemerke ich, daß ich bereit bin, Lehrern mein Bibelwerk zu Bedingungen zu verschaffen, welche ihnen die Anschaffung bei ihren in der Regel beschränkten Mitteln bedeutend erleichtern, weshalb fie sich an mich, wenden mögen. . . Dr. L. Philipp so n. im April. Ra p o p o r't' S E r e ch m! ll i n. 'Artikel Äämvdal. Fortfttzuüg. Kap. Ö.*) AüS mehreren Sftsteü iM bah. ^alMud geht auch hervor, daß inan geglaubt, Dämons und Höft Geister entstehen auch aus abgeschiebenett'Mnschdnftet'ett.' (Siehe Aruch.(Artikel; daselbst heißt es: Im Abschnitt zur Mifchnäfielle inNö'» »b wird erzählt: eine *) In diesem Kapitel haben wir emige für uttfttn Zweck unwesentliche Stellen unüberfttzt gelassen. Anmerk. d. U.eberft > Däm önin sprach zu ihrem Sohne: „Hüte' dich vot rewvi-12 (nämlich vor der lWal d^F ei 8bohu e)."H M u sa p h ick^ bemerkt hierzu: - „Diese Stelle findet sich nicht imTülmud^-wäs ftvach ein Irrthuin-ist M. ließ-sich von einem falschen Zitat irre leiten; Mn (Pesach) foli 1111) obrü findet sich diese Stellenur in ^etwäs änderet: Weise, nämlich : „Eine Dämonkn sprach zü ihrem Sdhtte: „ „hüte dich vor «iVioilL, denn daran find dein Vater und ich gestorben"" (für ^^1^ ist nämlich zu leftüt oder Diese Dämonin scheint Menschlichen Ursprunges gewesen, zu sein , und erst nächdeni fie und ihr Gatte am Genüsse von Wald-FeigböhNeN ge^ storbm waren, find Beide Dämonen geworden/ - ' . Siehe auch Berachot 18 b: „Ein Frommet, dem seine Frau Verdruß gemachtging^ äuf einen Begräbnißplätz und übernachtete daselbst. Da hörte er zwei Geister Mit einander sprechen und einen zum andern sägen: ' „Kouimlaß uns in der Welt htrumschweifen, Um hinter deM Vorhänge (Zukünftiges) zu vernehmen.^ Der andere Geist erwiderte: >,ich kann Nicht, weil ich in einer Nohrmattö begraben bin rc." ES ist hieraus ersichtlich-' daß diese Geister ehemälS MenschenseeleU wärendie aber, nach ih^ rem Abscheiden aus dem Körper Geister wurden Und als Solche in der' Welt umherschweiften Und aus der Himmelshöhe Bevorstehendes vernahmen (Chag. 16 s), wie j^.auch As modal Solches vernahm (f. oben Kap. i Md 2). Die Meinung, daß auf einem Begräbnißplätz^ die Geister der daselbst Begrabenen sich aufhälten unh über das Thun und Treiben det Menschen spotten, wie oben (Kap. 3) vom Asm 0 d üi berichtet worden — ist uralt. Synedrin 65 b wird geradezu behauptet: „ein Nekromant ist derjenige, der fastend auf einem BegtäbnW Platze sich' aushält, um von einem unreinen Geiste besessen zu werden." Zu der^ Stelle (Ies. 65, 4): „Die ääf Gräbern wohnen" — bemerkt Raschi: um von einem unreinen Geiste det Däckdnen' besessen zü werden. Desgleichen kommentirt diese Stelle auch Ihn Esra, dem auch ÄeseniuS beipflichtet, obgleich dieser schließlich rräch eine andere Erklärung giebt. DenN dieser. Ungeachtet schließt sich Hitzig dör Erklärung Raschi's' äii Unß bringt als Beleg dafür Matth. 8, 18. und Apostelgtd schichte 16, 16. ' . *) fHepiog; =*=:siltaticu93 &tyf*os ist auch in's A ra b i sch e übergegangen und lrmtkt däftlbst qU** s3 (tödüiosoü). 1 . : - Anmetk. Uevet-s. '

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