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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-07-12 · Heft 29 (12.7.1852) · p. Seite 343

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 29 (12.7.1852)
Date
1852-07-12
Page
Seite 343 (sequence 7)
Language
German
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Ben für diejenigen, welchen; eS am^ Ersten Zugänglich fein sollte, die israelitischen! LehrereinHindernißzur Anschaffungbilden, wird.- DaS Werk-, wird-- aber gewiß 'Mr christlichen' gelehrten Kreisen sein Publikum finden und damit die. Bürgschaft seiner Förderung in fich.-trägem Am 20. d. M. verschied der Rabbiner Herr Buttemvieser in Waffertrüdingen in einem' Alter von 71 Jahren; ' Der; allen Schulen seiner BÜdungSzeit nach angehörig, wird erwol den Jahren nach der -älteste Rabbiner in Baiern gewesen seist; H " Der Verfasser resp. Herausgeber der Schrift:- „ES ist nur Ein Gott!" Herr Rvthenheimer, ist nun doch noch durch allerhöchste Entschließung aus München auSgewiesen/worden. / Nach vielseitigen Nachrichten fehlt es bereits auch in Unterfranken; von woher stch bisher Mittelfranken rekrutirte, auch an -Lehrern/ so daß viele Stellen unbesetzt bleiben. DaS wird nichtbesser werden, als bis sich -Unsere Gemeinden entschließen/ die Lehrer und Bildner ihrer Jugend -in Pekuniärer Hinsicht so gut wie ihre! Dienstboten, besonders ihre Köchinnen, zu stellen. . . . - Herr Kommerzienratb Marx in München hat über eine von der dortigen israelitischen Gemeindezu Ehren der Verleihung der Ehrenmedaille! deS >königl.> Zivilordens-an genannten Herrn Kommerzienrath aus freiwilligen Beiträgen gesammelte beträchtliche Geldsumme nach seinem-, ihm von den Gebern anheimgestellten; freien Ermessen dahin verfügt,! daß von diesem StiftungSkapitak am .Märimilianstage jeden- Jahres die Zinsen an sechs arme Familien gleichheitlich vertheilt Werden sollen und zwar in jährlicher Abwechslung je an sechs jüdische-und sechs christliche Familien, welche zu bestimmen der'israelitischen/Kultusadministration Und dem-städtischen Armenpffegschaftsrath anheimgestellt werden soll. Diese- Stiftung führt von nun an den Namen „Kommerzienrath Marr'sche Stiftung". — Wann werden^ y)ir Won Stiftungen wohlthätiger Christen zu Gunsten jüdischer Armen einmal zu berichten haben? - - . ' K. 5 Preuße«. Koste«, 28. Juni. (Eingesandt.).*) *) Wir wollten betreffenden Persönlichkektendie Aufnahme des Folgenden nicht versagen, obgleich der Ar- .yrttttb- . i-pahb; n w .Hb M ‘nibr:.'/ib ws-ib. n^n;i r,; Gewissenhaftigkeit und Ehrfurcht, gegen den Einen bi •’iDb Äiw ■■.•’äBiriÄffii ab stwrr.veranlassen/mich, Folgendes. zur Sprache zu< bringend; Von befreundeter Hand wurdemir soeben - eine gedruckte Predigt deS vr: Jakob Fränkel, Rabbiner zu-Zwolle - - zur gutachtlichen Aeußerung über eine Stelle zugefertigt, wie sich derselbe über die Möglichkeit unddie Art einer Abänderung, der mosaischen Gesetze, ausspricht. . - . " / ' i ) Ich gab meine Meinung dahin - abj daß die bezeichnete Stelle allerdings' sehr unklar und vag abgefaßt, seine - Aeußerung so leichthin und ohne alle Begründung hingeworfen und dabei so schnell und -kurz--abgefertigt ist, daß sie selbst die rationelle Anschauungsweise im Judenthume unbefriedigt lassen; bei der Orthodoxie vollends im höchsten Grade Mißfallen und Anstoß erregen muß; ich fügte jedoch hinzu, daß ich, da mir vr. Fränkel seit einer großen Reihe von Jahren als der streng konservativ-orthodoxen Richtung , angehörend, genau bekannt ist, die feste moralische Ueberzeugung habe, derselbe habe bei Abfassung jener Zeilenan .etwas ganz/Anderes -gedacht, als was der Leser dabei zu denken veranlaßt wird. Wirklich, rechtfertigt sich auch der.Abfasser hintendrein indiesem Sinne in - einem ,, ebenfalls , zu Zwolle erschienenen, Sendschreiben/- das unbedingt einen weit bessern Eindruck gernacht hätte; wenn eS mit weniger Selbstüberschätzung und Prätension abgesaßd: wäre und Alles, was nicht /zur.Sache gehört,/des bessern Zusammenhanges wegen, lieber ganz übergangen hätte. Durchdas Einschieben fremdartiger Dinge muß der Leser die eigentliche Rechtfertigung erst mühsam Heraussuchen/Aber genug, der vr. Fränkel sägt zu seiner Vertheidigung, daß die Rede mündlich ganz anders vorgetragen, Behufs des Druckes aber Manches ausgelassen worden/ Anderes hinzugekommen sei; und erentwickelt hierauf seine Ansichten und Grundsätze über, mögliche Reformen^ im ^Judenthume in einer Weise; mit der man sich selbst vom hyperorthodoxen Standpunkte ausvollkommen einverstanden erklärest muß. — Es ist mir nun auch ein Schreiben aus Holland tikel den-Leser ganz im'Dunkelst läßt, um was es sich eigentlich handelt / v>. Redakt.

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