Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 29 (12.7.1852)
- Date
- 1852-07-12
- Page
- Seite 339 (sequence 3)
- Language
- German
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denuauf Dich /und strömt -Warnte durch.. Glieder - und Herz^ iringSum die duftenden und farbigewrBlumenrabcitten und / dann; daSweithin, sich streckende Grün der Au, und dann - das / duftige Blau der /fernen/ Berge darüben Warum /entziehest Du nicht Töne-, der Freude, W orte > des Behagensdiesen Herrlichkeiten Men, die in Muße zu genießen/ Wftlten^gegeben iss?. -.>5 ■'il Der Mensch; macht es sich zurecht auf.dieser Erden. Aber:- sobald das Haus fertig ist. .. und , der Mgurerden letzten Wurf der Kelle, daran gethan, fängt/ es hier, fangt es -dort-wieder, zu zerbröckeln an , hier, und dort. wird's schadhaft/ und die ausbessernde Handdarfniemals ruhen, soll'das Ganze erhalten. bleiben /:.sonst frißt.der Schwamm, springt -die - Spalte/ - fault die Säule unter;der übertünchten und; schön bemalten Oberfläche immer weiter, bis der Schaden kaum, zu bessern, und./ es Zeit :wird>. dass Ganze niederzureißen und von Grund auf; neu. zu bauen. - Dies ist> die Antwort auf jene Frage.^ Suchet ihr- Heilung, theucre Menschen,. wolletnicht blos-derr-zerbröckelten Kalk und' die^abgeblätterten Malerfarben:.Herstellenz .suchet den Schadentiefer, denn die. innerliche. Fäu.lniß: und die Mi- : gen Stöße auf das Mauerwerk sind, es,-,welche eure Ober- - stäche zerstören . Heilung/zu suchen ,: kommet ihr hierj her, und euer Nächstes ist, an den auflösenden Ursachen : weitertzu arbeiten/unh He zuverstärkend ü/i/r - Wir haben-- es/schonMft gesagt» und wiederholenes j immez^ mieder: d ie/O bedflä ch lichL-e id ii std ergrim- ' m i g st e Feind 3 sr.a e l S.- Andere-Religionen -haben s dm befondern -Zweck, das religiöse; Betzürfniß. der Pers sönlichkeit zu befriedigen/ und damit ist ihre Ausgabege-! Mft: -Das Judmthum mliß mehr. AlS-Lehrer der.Menfchheit von-Anbeginn her, als stiller/ innerlich-wirkender Tras ged der-religiösen/Jdee , hat daS Judenthum -nicht: b.loS \ daß j konkrete-/ B e du rfniß der Individuen / zu/chtfriedigen, \ sondern imnierfort sich in dein abstrakten Bewußtsein zu ' erhalten,-.wie/es zu der Menschheit steht, und /wie.die Er-;j scheinungen -in der Menschheit sich zu .ihm verhalten- -wie ] weit-eS die Menschheit durch dringt, und wie weit.es Würmer -von. Neuem an die Menschheit, zu treten habe. -3a, wir sprechen es -aus/ nur. der. ist. ein/ganzes.- und)ein; ga n zlebendiges Glied des Äudenthmns, inwelchemBei- - des lebt und der in .Beiden, lebt/ in/dem/religiösen-We- : .dürfe,, - der-Person und indem Menschmgeschlechtlichen: Berufe rdes JudenthumS.//Das Zudenthum/und seineWe-j .kenner - -sind das religiös-esoterische -Element /dG Menschheit. - /Wer sich -nicht also. zulu-Ludeü1huMe:chält^-hatmur \ einen Theil - seines Lebens: .oder gar Nichts in sich. .. , ) Und nun lasset, ihr Juden / den Becher des. Lebens unter Euch ' kreisen, und kostet nur die Schaumperlen, - und wollet /Nichts -als .Mitkosten und mitgeoießen — 0 /der kleine/ abgelegene Winkel Eurer: Herzen/und Geister/ darin noch Etwas, daS nach Judenthum aussieht, vergraben liegt — .waS wist der sagen?... /MU. .. FranzetlSbad, 4. Juli. . DaS Berständniß. ES ist unS Deutschen eigenthümlich, jeder geschichtlichen Erscheinung sofort das „Verständniß" äbgewinnen zu wollen. In dem allerdings' großen Gedanken', daß auch m der Geschichte der Menschheit AlleS, Großes und Kleines, einen in der EntwickelungSidee nöthweydigen Gang geht , daß auch da, wie Wirkung bestitümter Ursachen, so von bestimmtem Gedankeninhalt und gewisser Bedeutung All^sist, -fühlt esich, der Deutsche-sso lgnge von dem Faktum genirt,/ als ihm - dasj Lofungsodeperlösende Wortyfür/.chgsselbe feWMr/chater -ein McheA/gestlndeN/ so ist /er /auch mit- .dem Faktum 'ausgesöhnt undhatNichtS Dagegen einzuwenden. n Es ist dleSelne/andre/Art FataliS.muS;,der Türke spricht:, /,es. ist so, Allah, ist groß!" der. Deutsche sagt.: ,/darum -ist: e S so, -/und - .esist ein. großer Gedanke!^ 7— .Und - darum, weil -wir Deutsche sind, geht.es uns nicht besser.. /-■;;VJ-5 i Ws/die-Hürgerliche-Mleichstellung depJudenimWesten Europa's, immer eMschiedeuere Schritte,shat-/als nicht allein ihre; „Stellung/ >im - Staate e^ine,chen< ührigen Würgern, ganz, gleiche ward//sondernauch ihr. Kultus den . christlichen Konfessio.tten - au hie-Seite gesetzt/.-vom Staate ihre Geistlichkeit Moldet^ ihre 'GotteMusetz-erhaut, Me Schulen erhalten, wurden,,»als - dann -voWWesten ays - die Emanzipationder ^Juhen/Hchritt vor-Schritt.vorwärts ging, Mnd) trotz:;alleM: sträuben.; ihr..sicheres/Ziel Erreicht zu werden ^schien — da^ fehlte nnS/jüdischem Deutschen das' erklärende Wokt>,nW<- -WllaüteM/eine; drstte Meriodechegjnnt/sük; die,Pekcnner MKHuden thums,/di^ erste .dFsLNbstNndi.g.en,MpstKnKesr im cheiligen-Lande, die. zweite der Zerstreuung aber auch/dcr,AusMdemnK rmter den Völkepa, nurrmchr die d^iW!des- AufgehenS .in;die.Dölker^-natürlich/ohne Ausgeber, /des religiösen MomeW. Nun/MY-rMn.Mtig^^-Wix-Mußtm,. woE;wirtzwWn, daS emanzipiM-Jsrael; unM/derrWölkern,/ein, asterdinAü PjS/ a^f/est,e,hurze ,Periode - in der fpätern Römerzeitv o r