Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 21 (17.5.1852)
- Date
- 1852-05-17
- Page
- Seite 250 (sequence 10)
- Language
- German
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chufa laufen, während Lunten ein ReiterLeinhertrabte, ohne^ ihn ejnholen Mkönnen. -Eines Tages. -schirrte! man ihm; Mi;Maulesel/ rpon denen Mer auf! einer andern der bei»! : hen HrMm standDdieMex denMu führten^ Er; sprgng nun von: einemL Eseb zum andern hin. und zurückj wahres ex Mel? Becher, i iir den.Händen Wltz*),üMML^ \ rentz .den einen. tu den andern leerLnd ohne auch nur - ei--/ NM.LyoPfeM-zu Oerfchütten, re^-- : Daraufumrde ex dem« Könige . devunzirt> - deth ihn - .hinrichten. liess,^ Raffch» i bWt^hMkM dieser.vDäMNn--stammteMuseiner gemifch-- teM .Ehe,-; yäkylich - fein Vaterwäre-M e n sch; seine Mutterq,hm Dämon gewesen, darum habe; er sich unter Menschenaufgehalten.- : Indessen^ braucht derangebliche Dämon- NW/ein- Gpmy asttker und^ Kunstreiter gewesen zw sein, pexgleichW Mir noch heutigen Tages zu Gesicht be» kyMMen, und wie besonders in PerfieNMuch jetzt-noch zu-findemsind. Einen solchen Künstler scheint Rabbabar har- Eh-Mg inpW Stadt Machusa gesehen/ zu haben, denman. —^ seiner staunenSwerthen. Künste wegen HMVi.W(Name eineS! bekannten perfischen Dämonen-. f-ÜMe!yj>! und .Hax-L i-ltt (eito Mannten weiblicher Da» VW im Nmud> naylUe - Uvh sür einen witLlichen D^ monen hielt. — Ich habe bereits andevSwonachgewiesen, dah dioEkWungeu heh .Rab.ba b-a,r b ar Chnna durchs aus nicht allegorisch zw »Mmen. seien,. wiediemeisten Komntentajoren sie nehmen, - sondern iyt schachten Wortsinne, wie sonstige ReitzheschMLungeu jener,^age^ FM man sie nur näher in'S Auge, so bekunden sie sich größte.ythellS. als wahre. Pegxbenheiten. Doch .iß Mxder yrt nicht, dies weltex auSzuführen^ - .; (Fortsetzung.folgtt.). unter (Hu r m in->, wie unsere AuSgabm des Tak mud haben, denen auch der-Vars, folgt, der persische Ach-i psm-a n ,zu verstehen sein, durfte.- Deytuach. wurde letzterer- LeSart. insöKr.y^ch.o.rzuzie.he.y?sti», - erstens dev Schau-, platz Persien ist, sodann der fragliche Dämon genannt, wird mW : „Sohn der Nacht ' oder Nachtgottin'": ' *) Raschbam meint, beide Becher waren gefüllt gewesen;' — der Text MsS-Talmud: «atö scheint allerdings dies sagen zu wollen^ . . Anmerkungen des UebersetzerS. Korrespondenz. .; Obkr-Ending,en in der Schweiz. . / / Die hiesige Genreinde hat den Bau 'ihrer neuen Spn- } agogevollendet. Es ist ein herrlichev Tempel!-/ m^e^eri l nur zur/ Erbauung und Erhebung der Gläubigen recht - vMl bettragen! Die Baukosten im Betrage von 20,0Ä0 fl. \ wurden durch den BerkaüEvoN ' 50, Doppelstühlen/ (MÄn-^; ner- und Weiberabtheilung)k und-42'Logenstühlen gedeckt, l wobei stch noch ein Ueberfchuß von 4500 fl. ergab: Die-- / sts Resultat ist für die Gemeinde um soerfreulicher, als / Pie-SMHle -meistens von ^euteu aus dem Mittelstände an-! gekauft wurden. Die Einweihung des Tempels fand! am 26. März statt. - Das Fest warzwar ein bescheidenes-! dennoch aber großartig.; Der Tag harmonttte? ganz mit der Stimmung der -Leute. Ein freundlich /heiterer Ernst malte-sich auf allen Gesichtern. BefonderSschLn und rühi rend nahmsichder stille, sehr wohl geordnete, lange Zug! der' zahlreichdlt Gemeinde auS,-an welche sich die lengnauer Israeliten und viele' christliche- Honorationen anschloffen.! Der Ernst dev älteren Männer , der sich ganz-willig den! disziplinarischen- Anordnungen jüngerer Intelligenz fügte,! hatte etwas- Imposant-Ergreifendes. Treffliche-Musik (25. Mann), in ihrer Mehrzahl wohl gelungen^ passende Ge-, sänge,! von einem zahlreichen/gemischten Chore aufgeführtdessen Leiter Oberlehrer Bollag ,- verschönerten die Feier. Feftpredrger war Rabbiner Dreifuß von^ Lengnau, ein Mann, der durchausauf moderne Bildung keinen Anspruch macht> bei dem aber ein > guter Kern rabbinischer Gelehrsamkeit zu treffen ist. Ein freundliches Mahl im schönen Salon des Herrn Gustav Dreifuß,-an. dem viele christliche Honorationen Therl nahmen, schloß die Feier. Joviale, ungezwungene Heiterkeit^ und sinnige-Toaste würz» ten dasselbe. Der Abgeordnete der h. Regierung , Bezirksamtmann Freisprach von Vereinigung und' Verbrüi derung. - (Bei dieser Gelegenheit verdient bemerkt zu wer- - den, daß die h. Regierung in einem sehr wohlwollenden - Schreiben das Bedauern aussprach, daßsie durch Um-! stände verhindert sei auf die Einladung der Vorsteherschaft .eina Abordnung aus ihrsy Mitte zu schicken.) Zwei- Toaste führe ich wörtlich an, weil sich in ihnen die Gestrnung der dortigen sogenannten Fortschrittspartei ausdrückt: Leh- : rep Dreifuß, brachte folgenden Toast: „In unserm freund-! lichen Surbthal^ erheben sich in einfach, würdigem- Style zwei schöne Tempel zur- Verherrlichung des. iftaelttischen i Got-tzeSdienstes. Von hoher Zinne derselben blickt ein ak^