Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 18 (26.4.1852)
- Date
- 1852-04-26
- Page
- Seite 207 (sequence 3)
- Language
- German
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bend, daß'. es recht gern Juden bei Der Merachüng und Verwaltung deS - öffentlichen -Wohles betheilig-t sieht. Gin wenig tnVs!. Von vr. Ari. Die Alten werden .oft, ausgelachtwenn sie in apho-': ristischer, parador scheinender Meise -einen Ausspruch thuM Z Der den modern/n Prinzipienreitern Durchaus »nicht mun-! det. Es liegt aber.oft eine bliese Einsicht rnchiestnÄlus-! sprächen, wenigstens; sind: sie?di.e Resultate Der ^Erfahrung \ einer .dre itg usen d Mrigep Weschichte.- Mer»lachte micht, Wenn er in-denwergangknen:Jahren Wien unserer Alten den Kopf -schüttelyMh Wer hie vielen Freiheitendie! auf einmalvon allen Geilen ser,Israelh.inejylenchteten-u und wenn .erdann furz, und stirnruyzehnd Die Morte - ausstieß: Es, ist Nichts,. etwas niD-: Muß Das JudeMhM chabev:! „Wie/' -sagte man, ^sollte das JudenthuM sn seinen : reinen, Die.ganze - ..Kelt-yudHihho , MmMeypey-WGnzjpdyn Die Gönne derMrzihedt nscht vertragen söyMn, :WE>zu. lseiner Erhalttmg. Durchaus^Der-Wruch Npjhw endig Wy:,MärteS also elne^Dloße^Wpsitipn, eine ohne Inhalt. Dann - häften ja -eben MseMiGegner Mcht-wrO sie begingen nur einen Fehler,, uns die pollLomlnene Emanzipation -zu vepweigern/Da sie mit -dieser.Onsetj» Wiigjons- .verbanD am Besten .zerstören^ und aufiösemsönMn. -- Mas wäre eine.Religion,. welche die bürgerliche Freiheit uicht vertragen ckönnte? -Eine iReligion für. Sklaven:!" Mir wollen wahrlich unsexenGeg n.ern nicht das Wort reden, wir wissen,. daß sie nicht aus Liehe zu uns »chey -unsere Gegner sind. Wir kennen recht gut die.Prinzipien.unserer Religion und wissen^ daß sie ebenso.gut -eine.Religion für Gedrückte^ als Emanzipkrte ist, und daß ihre Erhaltung nicht von Paragraphen der Verfassungen und Gesetzbüchern ,abha^gt^ rU-gezrtziose iMitzelBt^liche' Beschränkungen oder modern-chonstitutionell.e5Fkeihe,lten mynisestiren. Aber , die G eschichte solgtnur meinem -Gesetz, dem Gesetze: Der naturgemäßen .Entlvickelung, Dieses,Gesetz ist ihre Vernunstt Die Religion Israels ist Heine bloße Opposition, keiue-simple Negation. -Sie war Die geschichtlich -ursprüngliche., Christenthum und I.sla'm: entstanden aus ihr und stellten sich ihrentgegen. Ware Dies blos auf friedlichem Wege geschehen-' so wäre es ein Kampf der Geister geworden, .aber .in der Gesammtheit DeS Menschengeschlechts, überhaupt also in der Geschichte^tz/schränA sich der Kämpsmicht auf Den Geist/ DerMenschist auch Körper und er zieht Das' Materielle bald mit in seine Kämpfe DasJudenthumwar nichtblos Melkgkön-, eS war auch - eine Nationalitätin welcher die Religion -wurzelte/ - Diese Nationalität strebten Die anderen Mationalitäteir zu zerstören, sowol unbewußt durch den -allmaligen, friedlichen i Einfluß, den sie aus ein unter sie -zerstreutes Volk in Sitte, Lebensart, Gewohnheit u. s. f. haben mußten, ^als auch bewußt- Durch Drückende Gesetze, Beschränkungen , in Verfolgungen erplödirenden Haß. Die jüdische Nationalität widerstand -allen Diesen Momenten, weil sie sich wichtblos auf Sitte, Gewohnheit u. s. s., sondern auf besondere religiöse Anschauung gegründet hatte, weil- Die nationale Sitte Don dieser religiösenAnschaüung Durchdrungen, von .ihr getragen: wurde. Allein mit der abstrakten Lehre würde daS Judenthum den feindlichen Einflüssen nicht widerstanden haben, wenn jene kein Materielles - Substrat in der - Nationalitätgefunden chatte,zu Deren Gestaltung Der Mabbinismas so Wiel beitrug und Die er in Formen krystallisiren ließ, als das staatliche Leben keinen Anhahtpunkt mehr geben »konnte und die Nation über die Welt zerstreut wurde. Je mehr sich die auf religiöser Anschauung basirte Nationalität gegen die feindlichen Ginflusse' zu -wehren hatte-: Destohartnäckiger reagirte sie gegen dieselbe und behauptete sich, nach dem Gesetze, wonach jeder, HMyisM>W gegen Die Außenwelt reagirt, bis er eydlich Dennoch nach und nach von dieser »konsUMirt, chtzl Metamorphose-: Die!er MrigeMmach und nach schon 7im Leben erleidet.,' - erliegt. Mser Alter mit seinem DiDa ^ennt seinejahstrakte-Lehre,: er kennt nur 'eine südische Nationalität, hie mit der: Lehre Mg wefrvgchsen. M Jude ist ihm nur Der, welcher Dieser /Nationalität m? igehöyt, und sei es.-nur Durch-Durch die Abstammung. Er weiß aus Der.Meschichte MnD!;dex'sErsahrung , daß diese MgtionaliW imm/r Da sein mußtewo-er Judenthum antreffen wollt/ , Daßaber auch immer! äußerer Druck vorhanDeu Dar^ iwo sie bestand, daß sie sich, nur im und am Kq rupfe erhielt. ' Er denkt, wenn Dies en menren GlaubenSiunD Stammesgenvssen auf -einmal Die Sonne der Pollen Freiheit in -ihre SHuagogen upd GemeinDehäuser scheint, sowich sie sieblenden und auS denselben cherautzlocken, Das ZudenchtW/ Mts hessi epg/n Raum Der Häuslichkeit und;her Memfind/, eingerichtetwird sich im Weltleben verliex/n mnd von '.ihn^sufgelöset werden- und uurwanoch -gefulchen ws.rdeu, w.o es unter nußerm Drucke seufzet und Dieser -es zu -vernichten sucht/ »inRußland, Sehen:wir wnn Tauf die Msahrungen,' it>ie iu Den letzten Jahren