Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 13 (22.3.1852)
- Date
- 1852-03-22
- Page
- Seite 152 (sequence 8)
- Language
- German
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mächtigteNköllegium dadurch nicht beirren ließ, fand sich der Magistrat doch veranlaßt, dendrei Bewer-! H^'n^(BM)ern)' nur e ine HandelsköNzession zu verj MlliM/ DidEiüsendüngeiner Prötestation SeitensdesMagistrats an die allerhöchste Stelle verweigerte 'jedoch' Herr Bürgermeister Fvrndran, derseiner Zeit Hfi der Kammer für Emanzipation gestimmt hatte.; Mie allerhöchste Stelle hat in netwrer -Mt-i für-München einige Mach Matrikel verwilligt und in einem vorgekonimeNkn FM die alte Verordnung, wonach der HauskaüfeinesJuden-'in der Hauptstadtallerhöchster Genehmigung bedurfte, durch das Gesetz vom 29. Juni v?J. fürevloschen erklärt. Von dem Erfolg der Bemühungen der Religionslehrer um materielle Verbesserung ihrer traurigen Lage verlautet, daß. vom königl, StaatSnünisterium abseiten-.der, Regierung MittelsrankenS gutachtlicher Be-- xichtnbgefordert worden ist. Nicht minder: nöthig wäre aber auch eine gleichmäßige Durchführung der Verordnuyg vom 28. Februar 1828. Denn während sich die Regierung von Schwaben, dermalen mit der allgemeinen Einführung angemessener Zensurlisten in den. MligionSschulem' .befaßt, besteht in der Kreishauptstadt Augsburg gar keine öffentliche Religionsschule. Desgleichen keine solche in der Haupt-, und Residenzstadt München; und während -überall die Religionssc^rsen durch die Lokal- und DistriktSinspektioüey..und-KreiSscholarchate vistürt- und geprüft werden, hat hie feit langen Jahren bestehende Religionsschule. in Würzburg noch nicht die Ehre gehabt, euM! solchen Herrn ln ihren Mauern zu sehen. . Die Ueberstedelungen der reichen Israeliten von den' Dörfern' in die großen Städte mehren sich immer Mehr/uNd wenn wir dies schon früher in diesen Blät^- ternk'beÄagt- und' dadurch eine hinzugefügte Frage der Redaktion : wie eS denn mit der Gleichstellung stehet Veranlag 'haben-, so wollen wir hier Gelegenheit M det Antwort Nehmen, daß die völlige Gmanzipatiöü gar Vieles wieder ausgeglichen und den-weniger Reichen/ wie dem Handwerker rc. auch eine-Uebersiedelung ermöglicht' hätte. Nach jetziger Sachlage em^- pfinden wir nur die Dornen. Wir behalten auf dem Lande die- Minderbemittelten, welche die Mit vdraM laßten Lasten - der Reichen allein zu tragen bekommen'. Die Folgen davon haben, mir seiner Zelt schön wähnt. - K. : Desterrrichischer Kaiserfkayt: PrckA, -im M-Lrzi lPrivatmitth) - DiesersTage geht wiederüm von SditM der iftäelitischenGeznkinde eine Deputation nach-Wien , urnhöhern OrtS eine definitive Entscheidung über mancherlei gewichtige -Fragen zu veranlassen. - Im Vordergründe sicht-immer noch die Anschlußfrage, und zwar weniger in der Hauptsache, die höhern Orts längst ÄS entschieden besaht betrachtet wird, alsvielmehr in Betreff der näheren Bestimmungen, - namentlich * bezüglich - der Handelsberechtigung außerhalb der Josephstadt Der Vorsteher Landau ist seit -einiger Zeit erkrankt und wird im Amte von Hertn D. -B:'Frankl/Bruder des Dichters L. Ai-Frankel in WiM/ würdig vertreten. Die früheren VertraüenSMNner in Sachen der Anschlußfrage haben Wß nunmehr mit der neugewählten Kultusgemeinde.- Repräsentanz vereinigt was der erwähnten ANgeltgenheft nur förderlich sein kann. — Frau kr eich. / , 9ßäti$, 10. ^ar$. Durch Dekret hat der Prinz- Präsident den bisherigen obersten Unterrichtsrath aufgehoben, und einen neuen eingesetzt, in welchem neben 5 offiziellen Vertretern der katholischen Kirche, 2 der protestantischen auch ein Vertreter der Synagoge Sitz hat, wozu der Präsident den Vizepräsidenten des Zentralkonsistoriums, Professor Franck ernannt hat. - Großbrilanien. London, 10. März. Es versteht sich von selbst, daß die. Anwesenheit dJSraeli's im Hochtorystischen Ministerium, und zwarals Schatztanzler und Führer im Untechause, die öffentliche Äüsmerffamkeit noch vielfach beschäftigt. DaS tlitoniele enthälteinen Korrespondenzartikel > welcherdie Ueberschrift führt: /WaS ist er? Christ oder Jude?" Der Einsender dieses Artikels sucht aus;beit Schriften dJSräeli^ zu beweisendaß der trM-Schatzk<mzlri^eh^chlecht-Äer das Wesen des ChristettthumS ünterrichtet sst/ daß er im Herzen und seiner ganzen AnschauungSweisemäch Jude ist, und ebenso wenig daS Recht hat, im Unterh aüfe wie /Baron RöiWMwdÄe * Ed ermäN SalomsM HiügegM-enthalten