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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1851-03-17 · Heft 12 (17.3.1851) · p. Seite 137

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
15 (1851)
Issue
Heft 12 (17.3.1851)
Date
1851-03-17
Page
Seite 137 (sequence 5)
Language
German
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137 tut Jahre 1846: 1920 Thlr. 1847: 4000 - 1848: 3565 - 1849: 3540 - 1850: 3815 - 16840 Thlr." oder im Durchschnitt circa 37 Thaller jedes Gesuch. Von diesen 459 Gesuchen gehörten: 229 dem Handwerker-, 230 dem Handelsstanbe an. — Die ausgeliehene Summ« zerfällt in: 170 Gesuchen » 50 Thlr. 52 r - 40 - 154 r - 30 - 2 - - 35 - 23 - - 25 - 35 - - 20 r 13 - r 15 - 10 10 r Mehrere Bittsteller haben schon 8 und 9mal Vorschüsse empfangen, und zwar: Handwerker: 11 zum 2tcn Mol 13 - 3ten - 8 - 4ten - 10 - 5ten - 4 - 6ten - 1 - 7ten -- Handelsleute: 16 zum 2ten SSM 11 - 3ten - 7 - 4ten - 6 - 5ten - 3 - 6ten - 6 - 7ten - 3 - 8ten - 1 - 9ten - Hs waren laut Journal überhaupt 640 Gesuche einz «gangen, vo^ denen 459 bevilligt worden, oder circ» 5/t der Gesuche. Daö Vermögen des Vereins schließt am 31. Dezember 1850 mit 2150 Thlr. 5 Sgr. 6Pf. ab, von dem. 2022 Thlr. 20 Sgr. ausgetiehen waren. Von Bürgen wurden 1850 in Anspruch genommen: 8 mit 107 Thlr. 25 Sgr., überhaupt seit Begrüß, düng des Vereins: 35 Bürgen mit 719 Thlr. 5 Sgr.; circa 5 "/« vom zuricLgezahlten Kapital. Als lmsicher stehen dem Verein circa 150 Thlr. auf dem Spiele, was noch nicht voll 1 °(» des ausgeliehenen Kapitals ausmacht. Der Verein besteht gegenwärtig aus 76 ordentlichen Mitgliedern (die einen einmaligen Beitrag von mindiskens 20 Thlr. gezahlt) und lAcußerordentlichen Mitgliedern (die theils monatliche, II)«ils jährliche Beiträge leisten). Der Vorstand des Vorschußvereins ffür hilfsbedürstige Mitglieder der hiesigen jüdisch«« Gemeinde. Wilhelm Caspari, Vorsitzender, Dr, med. Jonas, Sekretär, PH. Lieberma'nn, Kassirer, Meyer Magnus, Heinrich Henoch. Berlin, 9. März. (Privatniitth.) Man kanr. sich von dem wirren Zustande der hiesigen Gemeinde kaum mehr einen Begriff machen. Vor einiger Zeit macht« die Reformgenoffenschaft Ariräge, sich mit der älter» Gemeinde zu einigen. Dieselben wurden von der otthodoxen Seite pure abgewiesen. Indem nun die Reformgenossenschaft sich gänzlich ablösen will, tritt auch eine Mittelpartei auf, uin sich von der orthodoxen Seite zu trennen. Ein« ziemliche Anzahl von begüterten Männern hat bereits ei ne große Summe jährlicher Beiträge gezeichnet, um dieser Mittelpanei Bestand zu sichern. So werden wie drei statt Einer Gemeinde haben. Wie ich es schon« früher ausgesprochen, beklage ich für meinen Theil nur diese Wirren selbst, unter denen Alles untergeht; wäre eine Organisation der gespaltenen Gemeinde» erst da, so wird gewiß desto Kräftigeres und Ersprießlicheres sich aus ihnen ergeben. Besser getrennt rieben einander in l Frieden und Gedeihen, als vereinigt in ewigem Streit! Tlus dem krefelder Sprengel, 4. März. (Privatinitth.) *) In No. 9 Ihres geschätzten Blattes haben Sie die Abmahnung aritgetheilt, welche unser Konsistorium an die Vorstäirde seines Bezirks, gege» die Betheiligung an der bekannten Bittschrift erlassen hat. Kaum kann man b«greifen, wie verständige Männer sich so weit vergessen konnten. Unseres Erachtens ist kein Tadel schitrf genug, um ein *) Wir geben über die Vorgänge kn der Rheinprovinz noch folgende drei Korresp. contra unb pro, womit wir bis auf weitere Fakta die Satze in dieser Zeitung erledigt glauben. Redakt.

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