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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1850-06-17 · Heft 25 (17.6.1850) · p. Seite 346

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
14 (1850)
Issue
Heft 25 (17.6.1850)
Date
1850-06-17
Page
Seite 346 (sequence 10)
Language
German
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346 fi£373b, das zwar auch mit dem Namen des Berfaffers allein Tnb b 14. 11. 18. 36 und so mit einem anderweitigen Einschiebsel 61. 69. 81 erscheint, sonst aber in Verbindung mit T173T73: -»173773 m n£372b 40. 109. 139, auch 4 7. 49. 85, oder den Namen dahinter '373b Tnb '»772 13. 19-21. 31. 41. 51. 64. 140, bann aber mit anderweitigen Einschiebseln zwischen '£372b und Tnb '73 7 73 4—6. 8. 9. 12. 22. 39. 62. 77. 80. 84. 2) -p\Z5, das niemals ganz allein, sondern in Verbindung mit TI 72772, und zwar entweder vorher '73772 T^itt 48. 83. 108, oder dahinter TTö '73773 30. 87. 92, und noch *373b vorher 65—68. 75. 76. 88, oder mit '373b ohne '73773 46; endlich mir nnn-» 45, oder mit riib?72N 120. 122—134, einmal mb^73b 121 zusammengesetzt. 3) ■jrttTö einmal mit dem Namen des Vers. 7. 4) VN273 einmal allein mit des Vers. Namen 16, außerdem mir N3L373b und Einschiebseln 56—60. 5) nbnri einmal mit des Vers. Namen 145. 6) nbvn mit des Vers. Namen 17. 86. 90, einmal mit einem Gattungsbegriff '121 102, einmal mit anderm Vorhergehenden 142. 7) b"»»U5» mit dem Namen des Vers. 32. 74. 78. 89, und NbOri 142, dann mit NL373b voran 42. 44. 52—55. 88, mit TT» darauf 45. — Wir sehen hieraus, daß -»173 773 die häufigste Bezeichnung ist, und die mit T^D, aber mit keiner der anderen Benennungen zusammensteht, wohingegen ttü mit bn>iU73 verbunden ist. Erwägen wir nun, daß -1173773 nur Ln Überschriften, ttö dagegen auch im Texte, wie namentlich unn -pw, ferner in der Verbindung mit nib3>73N vorkömmt, so ist es klar, daß T*td sich zunächst aus den Text, -1173773 auf die Form des Gedichtes beziehen muß. Ob wir nun mit den Früheren dem T?2T die Grundbedeutung schneiden, oder mit Hengst, zieren, ordnen geben, es wird in -»173 773 ein Gedicht bezeichnen, das ganz besonders geordnet und gemessen worden, also eine bestimmte Kunstform erhalten hat. TU) deutet daher auf den dichterischen Aufschwung, auf den lebhaften, feiernden Charakter hin, den das Erzeugniß hat, und demgemäß sind gerade die Ps., welche -PU) vorgesetzt erhalten, mit geringer Ausnahme, freudiger und und allgemeinerer Natur; -P73773 hingegen bezeichnet die kunstgerechter bemessene Form, in die es gebracht worden. Deshalb konnten Beide zusammenstehen, und es war gleichgiltig, ob eines vor oder hinter dem andern stand. Worin aber das Eigenthümtiche der Kunstform bestand, die -»173773 unterscheidend bezeichnete, ist bei dem Dunkel, das die inneren Momente der dichterischen und musikalischen Form bei den Hebräern verhüllt, nicht zu bestimmen. Der Zusatz fnmb 100, 1. bezeichnet den -1173773 seinem Inhalte nach spezieller als Dankgesang (s. 100, 4.) am Schlüsse einer Reihe Lobgesänge; der Zusatz Tn>7ttb ist nur 38, 1. original, und der ganze Inhalt zeigt, daß es bedeutet: sich der Schuld erinnern, der Schuld bewußt zu sein, wie 1 Kön. 17, 18., hingegen 70, diese spätere Bearbeitung eines Stückes des Ps. 40, fügt nachahmend -p»7Nb hinzu, um dem Ps. ein selbstständiges Aussehen zu geben, da auch das Ende, in Etwas abweichend von 40, sich dem 38 anschließt. Vom TTö haben wir nun mehrere spezielle Arten. Zuerst prägt sich der oben angegebene Charakter des T»uj speziell in ii-pü aus, das dem Sange am rothen Meere, dem Brunnenliede 4 M. 21, 17., dem Schwanengesange Mosche's 5 M. 32 und dem Ps. 18, 1. (ebenso 2 Schem. 22) beigelegt, den feierlichen Hymnos, zumal den triumphirenden, genau bezeichnet. In ähnlicher Bedeutung werden TlB und JTV723 auch für profane Lieder gebraucht (Josch. 23, 15. Amos 8, 3.), -»173773 aber nie. Dann tritt uns in Ps. 45 -»T2D m-PT1 entgegen, ein Lied, das von Liebe handelt, dessen innerstes Gcundelement die Liebe ist. Einige wollten „Lied der Lieblichkeiten", liebliches Lied erklären, das weder zur Stelle paßt, noch sprachgenau ist. Vielmehr ist -p-T „geliebt", hier Plur. fern, für das Allgemeine, wie riiwp, mbT», das Geliebte, das mit Liebe Erfaßte, also Liebe. Schwieriger ist das in einer abgeschlossenen Sammlung 120—134 uns entgegentrelende, viel gedeutete TT2) mb?73!n. Die Sept. und ält. jüdischen Erklärer halten sie für Lieder, die auf den 15 Stufen nib#73ir des Heiligthums vom Vorhof Iisraels zum Hofe der Frauen gesungen wurden (codru zwv avaßad'f.iwv) „Stusenpsalmen," dem aber der Inhalt der Ps. oft geradezu widerspricht, z. B. 121, 122. Rabe u. A. erklärten sie „mit Erhebung der Stimme" gesungen, wofür sie bn3 bi p» Nb273b 2 Chr. 20, 19. anführten, wo aber Nb^73b Adv. ist. Neuere, namentlich Gesen., de Wette erklären den Ausdruck von einer formellen Anlage einem Stufenrythmus, indem der Gedanke oder der Ausdruck aus dem vorhergehenden Verse im folgenden wieder ausgenommen und fortgeführt wird. So richtig es ist, daß sich dergleichen in mehreren dieser Ps. findet, und immerhin für die Sammlung derselben charakteristisch ist, so ist es doch in den meisten nur schwach, in mehreren gar nicht vorhanden, in anderen Ps. außerhalb dieser Sammlung ebenfalls vorhanden, was niche stattfind'kn dürste, wenn diese Sammlung unterscheidend davon den Namen haben

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