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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1850-03-11 · Heft 11 (11.3.1850) · p. Seite 149

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
14 (1850)
Issue
Heft 11 (11.3.1850)
Date
1850-03-11
Page
Seite 149 (sequence 9)
Language
German
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149 genossen in Deutschland den Gott Israels zu verherrlichen gewußt, indem sie das Judenthum, dessen Wissenschaft, die jüdischen Schriftsteller in den Tempel der öffentlichen Ehren, in das Pantheon der gesellschaftlichen Achtung eintreten ließen; während wir nur unsere Kapitalien, unsere Fabriken und unsere Güter an's Licht zu bringen verstanden!" Abhandlungen verschiedenen Inhalts. Zum Eide mors judaieo. Czernigowo, 12 Adar. Es tragen einige Gemeindevorstande und Rabbinen unserer Provinz Bedenken, das Zirkular des jüdischen Vorstandes zu Berlin vom 31. v. M. betreffend die Abschaffung der bisherigen Form des Judeneides, zu unterstützen, weil es im Talmud Schebuot Fol. 38. Pag. 2. heißt: wa©n 'nb« 'na ya©in ">Nn Nan "latn ,Nann rrriYo «nahm wusa nana nya© ■»as n©ys worauf Rabbi Salomon Jitzchaki (■'ii5*n) bemerkt: “p“iac annaNa pb‘,Bn in mir ico in NSsn 'DiBnstb v'»©n ■’lnbto nwn :nba n^na wbxb - l-rösnto Nbn a'b>Ni n3©n nana nyiaa n©yj psn itpsnn nVi Won nana nw ’nn Nin ann nyn© n:©aa nb pn u. s. w. Ich erlaube mir daher, durch Ihr sehr verbreitetes und gelesenes Blatt, diejenigen meiner Amlsbrüder und Borstände, denen vielleicht das in der Denkschrift des berliner Vorstandes erwähnte Gutachten des Oberrabbinen Hirsche! Löbel nicht bekannt sein sollte, auf «ine sehr gewichtige Autorität des vorigen Jahrhunderts über denselben Gegenstand aufmerksam zu machen. Der hochberühmte Rabbi Jecheskel Landau entschied schon im Jahre 1765 auf eine Anfrage des k. k. Konsistoriums zu Prag, daß die Zuziehung eines heiligen Gegenstandes wie die Torarollen oder Denkriemen (Tesillin) noch Gcbetmantel (Talit) beim Eide ganz unnöthig ist, Vide yms rnidna Responsum 71. Ich werde hier nur die Anfangs- und Schlußworte dieses Gutachtens anführen, und bitte das Gutachten selbst Nachlesen zu wollen. np©a bba ya©b Nb© o^nnna a^mn^n ©i-isn n:n nnm nson nTTiN pN ’a iva ribn tm« ©iNa >vN nyiawn b© ©“n© npa* pn nsna©n b© ©ni©i np->y nt nan n©yN© in ^nnoy© ya©3 'sn ina«a rsa nan n©yrr Nb in ■’nnay Nb© »a©: -cn ina«a in naa nmna ana nt nani nyiawn nbn n'» ,nr Niaaa nNiaai trainaa ©bi©m a^raia ■'©©n a'-ays ba ^Naa ban ©ns3 n©Na y"r©ai aa'tanat D^pDicai t-nn'a nny ny n:n-nnN bN nnN nrNnn psnn nanpa ai© ->ba nbn nyia©n© nimna nvNna .bba fa Samuel Jadesohn, Rabbiner. Korrespondenz. Krefeld, am 1. März« Den bis jetzt am hiesigen Orte abgehaltenen, von den tüchtigsten israelitischen Pädagogen der Umgegend besuchten Lehrerkonferenzen ist selbst in den entferntesten Kreisen unsecs Vaterlandes eine Anerkennung zu Theit geworden, die zu weiteren Fortschritten auf dem einmal betretenen Pfade nothwendig anspocnen muß. Durch die Ausarbeitung gediegener Aufsätze und den Vortrag passender Reden, durch kritische Beleuchtung verschiedener, von den Verfassern zur Beurtheilung eingesimdter Lehrbücher und inhaltreiche, von Sachkenntniß zeugende Debatten wie durch kräftige Eingaben an die höchsten Staatsbehörden— ein triftiger Beweis für die Befähigung und Einsicht der Lehrer — haben sich die Konferenzen einen solchen guten Ruf erworben, daß schon oft in Hinblick und Hinweisung auf sie in öffentlichen Blättern zur Nachahmung aufgefocdert worden. In diesem beruhigenden und zugleich erhebenden Bewußtsein dürfen wir um so weniger unterlassen, das mit Aufopferung gegründete Institut sorgfältig zu pflegen, zum Heil vieler Tausende mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln zu vervollkommnen und mit der Wiederkehr des die Natur verherrlichenden Frühlings auch jedesmal die für Jugendbildung segensreich wirkende Versammlung wiederkehren zu lassen, welcher dieses Mal ganz besonders die interessantesten Gegenstände zur Berathuug unterbreitet werden sollen. Die jetzt beschworene Staatsverfassung bezeichnet in ihren Paragraphen über Organisation des Schulwesens schon ziemlich genau die Bahn, welche dasselbe später sowol in Beziehung auf seine inneren als äußeren Einrichtungen einschtagen wird. Das in der Bersassungsurkunde angekündigte Unterrichtsgesetz dürste nicht mehr lange auf sich warten lassen und die an den Unterzeichneten unter dem 29. Oktober v. I. erlassene, bereits veröffentlichte Ministerialverfügung verspricht, dem Geiste 11*

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