Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 13 (1849)
- Issue
- Heft 4 (22.1.1849)
- Date
- 1849-01-22
- Page
- Seite 55 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3225606-3225611--09951-3239970- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
55 Warenhandlung errichten, und sollte ihm Letztere der hierortige Magistrat ohne Bedacht auf diese allerhöchste Entschließung verliehen haben, so hat derselbe sich standhaft darüber zu verantworten, und deshalb Bericht zu erstatten. Falls jedoch Hermann sich selbst eine solche Gewerbsausdehnung angemaßt haben sollte, so hat der Magistrat unverzüglich nach der ganzen Strenge der Gewerbsvorschriften sein Amt zu handeln und diese Schnittwarenhandlung auf der Stelle einzustellen, aber auch zugleich auf die etwa noch weiteren unrechtmäßigen Schritte Heimanns mit aller Sorgfalt zu wachen, und sogleich wieder das Nöthige zu verfügen. Kreisamt Laibach, 22. Januar 1823. (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i Vi Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Die jüdische Gemeinde zu Jever im Großherzogthum Oldenburg beabsichtigt, zu Ostern a. c. einen Rabbinatskandidaten als Prediger anzustellen, welcher gleichzeitig die Kantorstelle und den Religionsunterricht zu ertheilen, zu übernehmen hat. (Die Kinder besuchen die Ortsschulen.) An fixem Gehalt werden 225 Thlr. Pr. Krt. jährlich bewilligt. Wissenschaftlich gebildete Kandidaten, welche vollständige Gymnasialstudien, ein triennium aeaüemieum absolvict haben und mit mnrt bewahrter Rabbinen versehen sind, haben sich in portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an den Vorstand D. W. Josephs. M. H. Feilmann jun. Jever, 8. Januar 1849. Die Stelle eines Lehrers und Kantors bei der israelitischen Gemeinde in Delmenhorst — Herzogthum Oldenburg — ist noch immer erledigt. Es sind nur wenige Kinder zu unterrichten. Anmeldungen bei dem Vorstand der dortigen Gemeinde oder an den Unterzeichneten sind portofrei einzusenden. Wechsler, Landrabbiner. Die Kantor- und Schächterstelle in unserer Gemeinde ist vakant und soll so rasch wie möglich wieder besetzt werden. Bewerber müssen unverheirathet sein, einiges musikalisches Talent besitzen, um einen Ehor leiten zu können, und die nöthige Approbation als Schächter haben. Das Gehalt ist neben freier Wohnung 150 Thater jährlich. Bewerber wollen sich in frankirten Briefen wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde. Eisleben, im Januar 1849. Die hiesige Kantor- und Schächterstelle, deren Einkommen inkl. 150 Thlr. baares Gehalt überhaupt 400 Thlr beträgt, soll von Wn 2)8^ a. c. durch ein Subjekt, daß außer seiner zu dokumentirenden Tüchtigkeit als Schächter, mittelmäßige talmudische und deutsche Kenntnisse so wie eine angenehme Sängerstimme besitzt, placirt werden. Die betreffenden Reflektanten, die sich zu den gedachten Erfordernissen befähigt halten, wollen sich unter portofreien Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Graudenz, den 2. Januar 1849. Der Gemeindevorstand. Moritz Hirschberg. I. Mühlendorf. Einen unverheiratheten, tüchtigen, mit ausgezeichneten Attesten versehenen Lehrer, Kantor und Schächter, der im Besitze einer starken, umfangreichen Tenorstimme so wie in musikalischer Beziehung einen Chor zu leiten im Stande ist, kann ich auf Ostern 1849 empfehlen. Reflektirende Gemeinden belieben sich in portofreien Briefen an mich zu wenden. Königsberg in Pr., im Dezember 1848. H. Weintraub, Kantor der hiesigen israel. Gemeinde. Ein Elementar- und Religionslehrer, der auch gründliche hebräische und talmudische Kenntnisse und ein gutes Vorsängertalent hat, über seine Leistungen wie über sein religiös-moralisches Betragen gute Zeugnisse kompetenter Rabbiner und Behörden vorlegen kann, nöthigenfalls auch das Amt eines Schochets zu übernehmen gewillt ist, wünscht zum 1. April oder Ostern d. I. eine seinen Leistungen angemessene Stelle. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen ihre Offerten unter der Chiffre P. TLi. portofrei an die H. Reisner'sche Buchhandlung in Groß-Glogau gelangen lassen. Ein wissenschaftlich gebildeter Lehrerisrael. Glaubens, der im Hebräischen wohlerfahren, einen gottesdienstlichen Vortrag zu halten vermag und der französischen Sprache vollkommen mächtig ist, wünscht einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Wirkungskreis. Hierauf Reflektirende belieben ihre Offerten unter spezieller Angabe der Bedingungen mit B. G. D. in G reifen- Hagen in Pommern bezeichnet, gefälligst bald einzusenden. vr. Moritz Freystadt in K ö n i g s b e r g i. Pr. wünscht einige Knaben in Pension zu nehmen. Näheres brieflich.