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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-11-15 · Heft 47 (15.11.1847) · p. Seite 699

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 47 (15.11.1847)
Date
1847-11-15
Page
Seite 699 (sequence 11)
Language
German
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699 der Jugend setzte sich eben wieder auf ihre Lippen. Bald, und er brach mit voller Kraft in die Höhe, und flog mit erneueten Schwingen durch die Höhen des Himmels. Die Mutter blickte verstohlen, um sie nicht zu stören, auf sie, das Auge war noch naß, denn sie waren in der Frühe an der Mauer des Gottesackers vorübergefahren, aber ihr Mund lächelte sanft, denn ihre Kinder waren wieder fröhlich; die Jugend ist zum Vergessen bestimmt. Als die Abendsonne ihre letzten Strahlen versandte, vergoldete sie die Thücme und Kuppeln von L., wo ein Fest des Wiedersehens gefeiert werden sollte.... (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen L*/iNgr. (I gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie Literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Derlagshandlung. Vakanzen. In hiesiger Gemeinde wird zu Ostern 1848 die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vakant. Fixe Einnahme bei fast ganz freier Station 150 Thlr. Preuß. Krt. jährlich. Bewerbungen müssen mit Qualisikationszeugnissen versehen und portofrei eingesandt werden. Neubuchow (Mecklenburg-Schwerin), imNov. 1847. Vorstand der israel. Gemeinde. S. Goldfchmidt jun. S. Cohen, Dr« Die Pflegevater- und Erzieherstelle bei der hiesigen israelitischen Warsenknabenanstalt wird am 1. April k. I. vakant Mit dieser Stelle ist ein jährliches Gehalt von 240 Thlr. resp. 300 Thlr., wenn auch im Hebräischen unterrichtet werden kann, freie Wohnung und Holz verbunden; außerdem sind auch Freistunden, wahrend des Schulbesuchs der Zöglinge. Gesunde, befähigte und mit anderweiten guten Zeugnissen versehene, inländische Familienväter, deren Frauen dem Hauswesen kräftig vorstehen können — wollen ihre Anmeldungen, mit den entsprechenden Attesten und Angaben ihres Hausstandes post frei bis zum 1. Januar bei uns anbringen und können nähere Auskunft gewärtigen. Posen, im Oktober 1847. Die Direktion der israel. Waiseuknabenaustalt. Bei der israelitischen Gemeinde zu Ludwigslust ganz in der Nähe Schwerins) wird zu Ostern 1848 die Stelle eines Religionslehrers und Borbeters (nicht Schächters) vakant. Neben freier Station wird ein ansehnliches Gehalt jugesichert. Hieraus Reflektirende, die über ihren religiösen und moralischen Charakter, so wie über ihre Fähigkeiten zum hebräischen Unterricht und Einüben und Leiten eines Chors, Zeugnisse beibringen können, wollen sich baldigst beim Unterzeichneten entweder persönlich oder schriftlich melden. Der Vorstand. Zu Ostern k. I. sind an der öffentlichen Schute der hiesigen jüdischen Gemeinde die erste und dritte Lehrerstelle zu besetzen. Für die erste Stelle wird ein theoretisch und praktisch ausgebildeter Pädagoge gesucht, der die Leitung der Schule übernehmen und Unterricht in der deutschen und französischen Sprache so wie in einzelnen Realwissenschaften ertheilen kann. Der dritte Lehrer hat deutschen und hebräischen Elementarunterricht zu geben und zugleich die Stelle eines Vorbeters und Schächters in der Gemeinde zu bekleiden. Qualifizirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse und eines eurrieulmu vitae wende» an Dr« Götz. Fürstenberg in Meckenburg, im Oktober 1847. Eltern und Vormünder, welche ihre Kinder oder Pflegebefohlene in unsere Anstalt ausgenommen wünschen, haben sich dieserhalb zunächst an den Direktor derselben, Herrn Dr. B. Ginsberg, schriftlich zu wenden. Berlin, den 1. November 1847. Das Kuratorium der Jacobsonschule in Seesen M. Jacobson. H. Jacobfon, Dr. Die von mir neu verbesserten Mazes-Maschinen und Mühlen empfehle ich zu den billigsten Preisen unter Garantie für deren Güte. Heß Levy, Mechanikus in Bocken heim bei Frankfurt a. M. Literarische Anzeigen. Bei Wolf Kaufmann in Hamburg, und während der Messen in Leipzig und Frankfurt a. d. O. ist zu haben: D'Vnsrt vw, Schem ha-Gedolim, und *wh, Waad la Chachamim, bibliographisches und biographisches Werk von Asulai. Nach der neuesten Ausgabe in drei Bänden, nebst der Biographie Asulai's

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