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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-02-08 · Heft 7 (8.2.1847) · p. Seite 111

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 7 (8.2.1847)
Date
1847-02-08
Page
Seite 111 (sequence 15)
Language
German
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111 von tüchtiger Seminarbildung gesucht, der besonders ein guter Schreiber und Rechner sein muß. Auch ein studirter Lehrer, im Fache der Erziehung und des Unterrichts erfahren, kann daselbst eine Anstellung erhalten. Das Nähere erfährt man bei dem Unterzeichneten. Geeignete Bewerber würden am Schnellsten zum Ziele kommen, wenn sie die Reise hierher nicht scheuten. Die Reisekosten werden vergütet, wenn das Engagement zu Stande kommt. Seesen, im Januar 1847. Direktor Dr. Jmm. Wohlwill. Vakanzen. Die hiesige israelitische Lehrer- und Kantorstelle wird mit Ostern d. I. vakant. Mit derselben ist ein fixes Jahrgehalt von 180 — 200 Thlr., ausschließlich Akzidentien, verbunden. Bewerber um dieselbe wollen ihre Qualisi'kationszeugnisse unter der Adresse: „An den israelitischen Gemeindevorstand" franko einsenden. Dortmund km Januar 1847. Der Vorstand. M. I. Wolf. B. Blankenstein. L. G. vevy. Zu Ostern dieses Jahres wird die gutgestellte Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters bei der hiesigen Gemeinde erledigt. Auf portofreie Meldungen theilen wir die sehr annehmlichen Bedingungen mit. Cröpelin (Mecklenburg-Schwerin), Januar 1847. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. I. Levetzer. S. G. Heyrissen. Gesuche. Die israelitische Gemeinde Hieselbst sucht zu Ostern (V'N n'H) dieses Jahres einen unverheiratheten Religionslehrer, Vorsänger und Schächter, welcher den Gottesdienst mit Choralgesang zu leiten im Stande ist, auch in der deutschen Sprache, Unterricht ertheilt. Hierauf Reflektirende wollen sich mit den nöthigen Zeugnissen in portofreien Briefen wenden an den Vorsteher der Gemeinde D. Mayer. Ribnitz im Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin, im Januar 1847. eV" Ein von einer königl. preuß. Prüfungskommission geprüfter junger Lehrer, der bereits geraume Zeit an einer hohem jüdischen Schulanstalt unterrichtet hat. und sowol hierüber als auch über seine Moralität gute Zeugnisse besitzt, sucht eine angemessene Lehrer- oder Hauslehrerstelle. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen an den Rabbiner Herrn vr. Philippson in Magdeburg wenden. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht zu Ostern d. I. einen Lehrer (des Hebräischen), der zugleich und ttirnü ist. Bewerber wollen sich in portofreien Briefen wenden an Simon Epstein, Vorsteher. Gern rode (in Anhalt-Bernburg), Januar 1847. Ein junger Mann, verheirathet, musikalisch, mit einer guten Tenorstimme begabt, kann nach neuem und altem Ritus vorbeten, gegenwärtig noch im Amt als Religionslehrer, Kantor und Schächter, wünscht zu Ostern 1847, oder auch spater, ein ähnliches Amt zu bekleiden. Atteste von den berühmtesten Männern Europa's können nachgewiesen werden. Zu erfragen beim Obervorbeter Herrn Ascher Lion zu Berlin. Durch portofreie Briefe beim Kantor H. Schlesinger zu Nauen bei Berlin. L ehe lings Aufnahme. In meiner Ant. Buch- und Musikalienhandlung in Prag wird ein Lehrling mosaischer Konfession, mit den gehörigen Zeugnissen versehen, von moralischem Charakter und bemittelten Eltern, aufzunehmen gesucht. Näheres bei meinem Kommissionär, Herrn Liebeskind, Buchhändler in Leipzig, oder bei mir direkt in frankirten Briefen H. Wohl. Eine gute jüdische Köchin, die alle Hausarbeit übernimmt, kann bei guten Empfehlungen zu Ostern oder gleich nach dem Feste einen guten Dienst erhalten. Näheres zu erfahren unter frankirten Briefen mit genauen Angaben, mit der Adresse Mad. E. Friedtander in Berlin, Brüderstraße No. 15. Literarische Anzeigen. Bei G. A. Grau in Hof ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Steaer, B. St. Die evangelische Juden- Acission in ihrer Wichtigkeit und ihrem gesegneten Fortgange, gr. 8. drosch. 15 Ngr. oder 48 kr. Durch die Herausgabe dieses Schriftchens sucht der Verfasser ein früher gegebenes Versprechen zu erfüllen, welches er vor etwa zwei Jahren im Vorwort zur 2. Auflage des I.Theiles seiner, ebenfalls in meinem Verlag erschienenen „protestantischen Missionen" gegeben hat: es solle die Juven- Misston und ihre Wichtigkeit für unsre Zeit in einer selbststän-

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