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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-02-08 · Heft 7 (8.2.1847) · p. Seite 112

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 7 (8.2.1847)
Date
1847-02-08
Page
Seite 112 (sequence 16)
Language
German
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112 digen Schrift von ihm behandelt werden. Es ist demnach dasselbe als eine Ergänzung der oben bezeichneten Schrift zu betrachten, indem es das Wichtigste, was für die Verbreitung des Christenthums vornehmlich unter den Juden von Sekten der protestantischen Kirche geschehen ist, in gedrängter Kürze übersichtlich dem Leser vor Augen stellt. Bei H. Hunger in Leipzig ist so eben erschienen: Elischa den Abuja genannt Acher. Zur Erklärung und Kritik der Gutzkow'schen Tragödie „Uriel Acosta^ von Ad. Jellinek. 2*/2 Ngr. So eben erschien bei uns, und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: nm^rvi mpjn ■o~n m&nvjsr: ifit ntt» ,mb oder Fragmente aus der Punktations- und Akzentlehre angeblich von R. Moses Punktator u. s. w. Herausgegeben von vr. Sal. Frensdorfs, gr. 8. geh. 16 gGr. (20 Ngr.) Diese Ausgabe einer altern licbr. grammat. Schrift, die durch ihre neue Form, durch Verbesserungen und erläuternde Anmerkungen zugänglicher und verständlicher gemacht wird, liefert Kennern und Freunden der hebr. Sprache einen wichtigen Beitrag zur hebr. Grammatik und Maffora, so wie ste auch Allen, die sich für die Zeitgeschichte interessiren, ein schönes Denkzeichen aus derselben darbietet. Helwing sche Hofbuchhandlung in Hannover. Anzeigen für Israeliten. In Baumgartners Buchhandlung z« Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Geschichte der Juden von der Zerstörung Jerusalems an bis auf die gegenwärtigen Zeiten. Von HannaAdamsin Boston in Nordamerika. 2 Thle. gr. 8. 3 Thlr. fünf Bücher Moses für Schule und Haus. Neue Uebrrfetzung, mit JnhaltSerläuterungen zu jedem Kapitel, Zeit-, Orts- und naturhistorischen Bemerkungen und einer Zeittafel. Von Or. L. Philippson. Stereotypausgabe. 12VrBogen. gr.8. broch. Preis 10 Ngr. Die israelitische Lehr- und Erziehungs-Anstalt in Dresden von M. Schwarzauer (Theolog und Pädagog), hat durch ihr mehrjähriges Bestehen, durch das Vertrauen, welches ihr von Nahe und Ferne fortwährend zu Theil wird, den sprechendsten Beweis gegeben, wie sie in ihrer Zweckmäßigkeit und ihren Leistungen einem längst gefühlten Bedürfnisse in dem, durch seine Lage und Institute jeglicher Art so ausgezeichneten Elbflorenz abgeholfcn. Ebenso wird sie auch in dem sich vvrgesteckten Ziele fortfahren, nicht nur den der Kaufmannschaft und der Kunst sich bestimmenden Jüngling, für seinen künftigen Beruf sittlich und wissenschaftlich zu bilden, sondern auch dem einstigen Fachgelehrten eine gründliche Vorschule für die höheren Klassen der Gymnasien zu bieten. Neben diesem aber ist ihre sorgfältigste Thäligkcit unablässig dahin gerichtet: daß das große Gebiet des Wissens ein Mittel werde, den ganzen Menschen zu veredeln und für sein Leben hindurch zu beglücken; daß auch der Unterricht und die Erziehung eine — Wahrheit werde. — Die Aufnahme der Zöglinge kann zu jeder Zeit geschehen, und werden auf frankirte Briefe recht gern die Statuten und näheren Bedingungen der Anstalt mitgetheilt. M. Schwarzauer, Vorsteher der Anstalt. (Amalienstraße No. 20.) Bemerkungen. Der Brief vom 15. Januar c. aus Aussee ist angekommen. — Die Darstellung aus Uedem würde uns willkommen sein. — Herr S. P—k kann unsrankirt schreiben.—Immer wieder eintreffende anonyme Zusendungen lassen uns die Bemerkungen wiederholen, daß anonyme oder pseudonyme Briefe nicht berücksichtigt werden. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.

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