Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 27 (29.6.1846)
- Date
- 1846-06-29
- Page
- Seite 399 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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399 Ander« der Redner, sich beschränken, deutsche Elemeitte in's Judenthum hineinzutragen, nicht aber, wie es gegenwärtig von gewissen Seiten geschieht, jüdische Elemente in's Dentschthum. Mao solle die Jugend mit der jüdischen Literatur und deu Schriften ihrer Heroen eben so wie mit dem römischen und griechischen Alterthum bekannt machen. Er würde vollkommen befriedigt sein, wenn er dazu durch seine Vorlesungen die Anregung gegeben. Das habe er bezweckt n. s. w. Ich begnüge mich, dieses Alles nur berichtend dem Urtheile der Leser zu übergeben, indem ich schließe. F. Sa moje. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 lk Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Kundmachung. An dem neuen israelitischen Bcthause in Prag wird ein zweiter Kantor angestellt, es wird ein sittlich-religiöser Lebenswandel, gründliche Kenntniß der hebräischen Sprache und der Musik angesprochen. Hierauf Reflektirende wollen sich, die näheren Bedingnisse zu erfahren, in portofreien Briefen wenden an den Vorstand des neue» israelitischen Bethauses in Prag. Prag, am 11. Mai 1846. Gesuche. Ein geprüfter musikalisch gebildeter israel. Elementarlehrer, welcher zugleich als Kantor fungiren, einen Chor einüben und leiten kann, findet bei hiesiger Korporation zu Michaeli e. mit 220 Thlrn. Gehalt, exkl. Wohnung, Beheizung und Emolumente eine Anstellung. Hierauf Reflektirende wollen daher ihre Qualisikations- und Führungs-Atteste recht bald portofrei bei uns einsenden. Strzelno im Posenschen, den 14. Juni 1846. Das Verwaltungsamt. Ein geprüfter, wissenschaftlich gebildeter, verehelichter Lehrer, der auch in talmudischen, rabbinischen Schriften gründliche Kenntniffe besitzt und bereits eine Reihe von Jahren bei gebildeten Gemeinden als öffentlicher Lehrer sungirt, und der zugleich befähigt ist, Vorträge zu halten, wie auch dem Kantor- und Schächter-Berufe zu genügen, sucht zum 1. Oktober d. I. ein seinen Fähigkeiten entsprechendes Engagement.. Hierauf Reflektirende wollen sich gütigst dieserhalb recht bald ln frankirten Briefen an den Lehrer Fordon zu Csnitz wenden. Für eine jüdische Restauration wird eine tüchtige Köchin, die im Kochen, Backwerk bereiten und Früchte einmachen geschickt ist, auf den 1. September c. gesucht. Es wird ein gutes Salär bewilligt. Frankicte Briefe an A Sommerfeld in Magdeburg. Vakanzen. Zu Michaelis d. I. ist in hiesiger israelitischen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich als Vorsänger fungirt, vakant. Es wird demselben ein jährliches fixes Gehalt von 100 Thtr. N2/3 (circa 115 Thlr. Pr. Krt.) nebst freier Station zugesi'chert und bietet in hiesigem Orte einem kenntnißreichen Manne die Gelegenheit dar, sich durch Privatunterricht einen Nebenverdienst zu verschaffen. Hierauf Reflektirende, die genügende Zeugnisse beizubringen haben, wollen sich gefälligst recht bald mit portofreien Briefen an den Vorstand wenden. Ludwigslust in Mecklenb.-Schwerin im Juni 1846. Der Vorstand. A. Josephy. Adolph Hinrichsen. Zum sofortigen Engagement sucht die hiesige Gemeinde einen Vorbeter, der musikalisch genug gebildet ist, um den Gottesdienst nach der braunschweiger Ordnung abzuhalten, zugleich die Vorbereitungsklasse der Religionsschule übernehmen kann, und ütvm) ist. Gehalt 150 Thlr. Fixum und 100 Thlr. Nebeneinkommen. Recht baldige Meldungen bei dem Vorstande der jüdischen Gemeinde. Köslin, 5. Juni 1846. Lehrlingsgesuch. Für ein Manufaktur- und Modewaaren-Geschäst in einer hcmnöverschen Stadt wird auf Michaelis d. I. ein Lehrling mosaischer Religion gesucht, der bei guter Erziehung besonders eine schöne Hand schreibt. Die Herren Hartwig Hirschel in Leipzig und B. Magnus in Hannover werden auf desfattsige Anfragen nähere Auskunft zu ertheilen die Güte haben. Für Eltern und Vormünder. Ein oder zwei israel. Knaben, welche das Gymnasium oder die Polytechnik in D8ien frequentiren, können zum Beginne des Schuljahres in eine achtbare Familie, die I seit Jahren das Zutrauen der angesehensten Häuser be-