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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-03-16 · Heft 12 (16.3.1846) · p. Seite 179

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 12 (16.3.1846)
Date
1846-03-16
Page
Seite 179 (sequence 15)
Language
German
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179 Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i Vi Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Mit Bezugnahme auf das von uns erlassene Rundschreiben, Ln Betreff der am 14., 15. und 16. April d. I. Ln Berlin stattsindenden Berathung über die weitere Fortführung unserer gemeinsamen Angelegenheit, finden wir uns zu der Erklärung veranlaßt, daß wir auch Reformfreunden, die bis jetzt noch nicht Mitglieder unserer Genossenschaft sind, gern die Theilnahme an derselben gestatten wollen, zumal solchen, welche ähnliche Vereinigungen wie die unsrigen vertreten, oder auch nur denselben angehören, da es die Hauptaufgabe dieser Berathung sein soll die verschiedenen Reformbestrebungen zu einer Einheit und Gemeinsamkeit des Wirkens zu vereinigen, wie wir dies in unserem Aufruf bereits ausgesprochen haben. Hierauf Bezug nehmenden Anmeldungen sehen wir bis zum 1. April c. entgegen. Die Bevollmächtigten der Genossenschaft für Reform im Zudeuthmne. Berlin, den 14. Marz 1846. Konkurs. Von Seite des gefertigten Vorstandes wird bekannt gemacht, daß die hiesige Radbinarsstelle, vom 24. April l. I. angefangen, mit der, nebst freier Wohnung und üblichen Akzidenzien, ein jährlicher Gehalt von 3 bis 400 Ft. K. M. verbunden ist, zu besetzen sei. Darauf Reflekrirende müssen nebst einem anerkannt moralischreligiösen Charakter, mit den nöthigen mntt versehen sein, die philosophischen Studien beendigt haben, ein gutes Rednertalent besitzen, der deutschen und ungarischen Sprache mächtig sein, und sich zugleich anheischig machen, das Direktorat der hier bestehenden Normalschule zu übernehmen. Es wollen sich daher diejenigen, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, persönlich, mit glaubwürdigen Zeugnissen versehen, hieher verfügen. Ketskemet im Februar 1846. Der Vorstand der israel. Gemeinde. Gesuche. Der Unterzeichnete sucht einen Hauslehrer, der neben gründlicher Kenntniß des israelitischen Religions- und deutschen Elementar-Unterrichts, der Geographie und Geschichte, so wie einer schönen Handschrift, einige Kenntniß der französischen Sprache besitzen muß. Besonders aber wird auch auf feine Bildung und Gewandheit des Benehmens Rücksicht genommen. Das Das Satar beträgt neben freier Kost und Wohnung 200 bis 250 Gulden fix per Jahr. Bewerber, welche übrigens, gesetzlichen Bestimmungen gemäß, nur aus dem Königreiche Baiern sein dürfen und eine Prüfung als Lehrer bestanden haben müssen, wollen mir innerhalb 6 Wochen ihre Anmeldung und Zeugnisse zukommen lassen. Landau in der Pfalz, dm 27. Februar 1846. L. Altfchul. Eine israelitische Familie in einer Hauptstadt des Herzogthums Anhalt beabsichtigt für die 15jährige Tochter des Hauses eine Gesellschafterin zu engagiren, deren Aufgabe es wäre, Erstere in ihrem fernem Bildungsgänge zn leiten und namentlich den Unterricht in Musik und im Französischen zu ertheilen. Einer jungen Dame israelitischen Glaubens, welche hiezu mit den erforderlichen Fähigkeiten ausgerüstet ist, kann in diesem Falle eine angenehme Stellung zugesichert werden. Reflektirende wollen ihre Adressen, unter Angabe näherer Verhältnisse, poske restante Bernburg in Anhalt, mit den Buchstaben H. 8. bezeichnet, gefälligst einsenden. Eine gebildete Dame mosaischen Glaubens, welche eine Wirthschaft in einem großen Hause zu führen gründlich versteht, aber nur eine solche wird unter annehmbaren Bedingungen gesucht. Adressen werden unter „4.. W. in Breslau poste restante franko erbeten. Vakanzen. Die vierte Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Schule, mit welcher ein sixirtes jährliches Gehalt von 150 Thlm. verbunden ist, wird zum 1. Mai dieses Jahres vakant. Qualisizenten wollen sich in portofreien Briefen oder persönlich bei dem Unterzeichneten melden. Gnesen im Februar 1846. M. Russak. Die hier vakante jüdische Lehrerstelle, wozu das Amt als Vorbetec und Schächter gehört, soll zu Ostern d. I. durch einen qualisizirten Lehrer wieder neu besetzt werden. Das jährliche Einkommen betragt circa 150 Thlr. Die hierauf Reflektirenden haben sich bei dem Vorstande, unter Einreichung ihrer Zeugnisse, baldigst franko zu melden. Bärwalde i. Pom., am 3. Marz 1846. Der Vorstand der Didengemeilide. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist mit dem kommenden rih (am 27. April 1846) die

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