Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 6 (2.2.1846)
- Date
- 1846-02-02
- Page
- Seite 95 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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- Malchin 1× ep/1045119
- Nauen 1× ep/1045254
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95 tiorren zu Ostern d. I. (^8 WS) gegen ein jährliches Gehalt von 150 Thlr., freier Beköstigung und Wohnung, exklusive des Einbringens der ntrm), gesucht. Konkurrenten wollen, sich vorbehaltlich der erforderlichen Zeugnisse und Approbation des Landes-Rabbiners Herrn Ilr. Holdheim in Schwerin portofrei melden bei dem Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Röbel in Mecklenburg-Schwerin. Für eine Landgemeinde im Kreise Worms wird ein jüdischer Religionslehrer und Vorbeter gesucht, der jährlich einen fixen Gehalt von 210 Fl. erhält und außerdem noch für Privatstunden in den Anfangsgründen der lateinischen und griechischen Sprache 200 Ft. jährlich beziehen kann. Die darauf Reflektirenden wollen dem Unterzeichneten portofrei ihre Zeugnisse einsenden. Worms, den 6. Januar 1846. A. Adler. Die hiesige israelitische Gemeinde wünscht zu Ostern d. I. einen tüchtigen Elementar- und Religionslehrer, der außer in den gewöhnlichen Lehrgegenstanden auch in der französischen Sprache gründlichen Unterricht zu ertheilen, so wie auch die Funktion eines ersten Vorbeters zu übernehmen und einen Chor gut zu unterrichten und zu leiten im Stande sein muß, zu engagiren. Fixes Gehalt ist 300 Thlr. Qualisizirte Bewerber wollen ihre Meldungen sammt ihren Zeugnissen dem Unterzeichneten Vorstande oder unserm Oberrabbiner, Herrn Kohn zu Trier, baldmöglichst portofrei einsenden. Saartouis, den 1. Januar 1846. Der Gemeinde- und Schulvorstand. S. A. Simon in Rendsburg wünscht einen Hauslehrer für seine Kinder zum Unterricht im Hebräischen, der deutschen und englischen Sprache und den Elementar-Wissenschaften. Offerten werden, unter Beifügung von Referenzen, portofrei ehestens erbeten. Ein junges gebildetes Mädchen, die in allen Arten Stickereien geübt ist, findet zu Ostern d. I. in einem Tapisserie-Geschäft ein vorteilhaftes Engagement. Hierauf Reflektirende wollen ihre Briefe unter der Adresse J. D. F. franco, an die Redaktion dieses Blattes einsenden, welche die Güte haben wird, solche weiter zu befördern. Lehrlingsgesuch. In einer lebhaften Stadt Vorpommerns wird in einer Manufaktur-Waaren-Handlung ein Lehrling mosaischen Glaubens, mit den erforderlichen Kenntnissen ausgerüstet und von rechtlichen Eltern, der sofort oder zu Ostern d. I. eintreten kann, unter soliden Bedingungen gesucht. Portofreie Briefe werden durch den Buchhändler W. Dietze in Anctam erbeten. Wer alte d^sd einzeln oder in Parthien zu verkaufen wünscht, wird ersucht, der Redaktion d. Ztg. unter Zeichen N. B. Verzeichnisse einzusenden, die solche an einen soliden Käufer gelangen läßt. Vakanzen. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt, zu bevorstehende Ostern (riss) einen unverheirateten Mann, der die Funktionen eines Synagogendieners, Religionslehrers und Schächters mit den dazu erforderlichen Fähigkeiten, als weshalb neben dem Nachweis über untadelhaften sittlichen und moralischen Lebenswandel, die Approbation des Herrn Landesrabbiners vr. Holdheim in Schwerin zu dociren ist, gegen ein jährliches Saläc von 80 Thlr. Preuß. Kour., neben freiem Logis und freier Beköstigung und neben dem unbestimmten Ertrage der und des privaten Elementarunterrichts, wenn dieser von einigen Hausvätern für ihre Kinder begehrt werden möchte zu engagiren. Auf eine gute Vorsängerstimme wird sehr gesehen. Hierauf Reflektirende wollen sich baldmöglichst in portofreien Briefen melden bei dem Vorstände obgedachter Gemeinde, Mathias Marcus. Malchin im Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin, den 16. Januar 1846. Ein tüchtiger, examinirter Religions- und Elementarlehrer, der zugleich Vorbeter und Schächter ist, kann bei der hiesigen jüdischen Gemeinde mit einem jährlichen Einkommen von 200 Thlr., welches durch Ertheilung von Privatunterricht bedeutend vergrößert werden kann, Anstellung finden. Die Stelle ist zum 1. November c. vakant, kann jedoch, wenn es gewünscht wird, schon früher besetzt werden. Reflektanten wollen sich in srankirten Briefen, worin sie sich über ihre Leistungen in den zu bekleidenden Fachern, und namentlich als Lehrer, ausweisen, an mich wenden. Nauen, den 22. Januar 1846. Der Vorsteher M. I. Cohn. Zu Ostern d. I. wird hier die Stelle des Vorbeters und Schächters vakant. Bewerber um dieselbe, die genügende musikalische Kenntnisse besitzen, um den Gottes-