Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 6 (2.2.1846)
- Date
- 1846-02-02
- Page
- Seite 96 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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96 dienst unter Mitwirkung eines Chors zu leiten und in unsrer Religionsschule den Gesangunterricht zu ertheilen, wollen sich binnen möglichst kurzer Zeit portofrei an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Das jährliche Gehalt ist, bei freiem Mittag- und Abendtisch, auf 100 Thaler Preuß. Cour, festgesetzt, und außerdem betragen die Schechita-Gebühren circa 60 bis 80 Thaler Preuß. Cour. Zugleich wird bemerkt, daß Ausländer mit einem Heimathschein versehen sein muffen. Waren in Mecklenburg-Schwerin, Januar 1846. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist die Vorbeter-, Schächter- und Religionslehrerstelle vakant, die entweder sofort, oder zum 1. April 1846 angetreten werden kann. Die Stelle tragt bei freier Wohnung und ohne Nebenakzidenzien circa 180 Thlr. jährlich ein. Reflektirende werden ersucht, sich möglichst bald in frankirten Briefen zu wenden an die Vorsteher der israel. Gemeinde;n Sanders leben in Anhalt-Dessau L. Hirsch. A. Frank. Die israelitische Gemeinde zu Dargun in Mecklenburg-Schwerin wünscht am Liebsten gleich, sonst zu Ostern d. I. einen Religionslehrer, der zugleich Schächter und Borbeter ist und einen Chor zu leiten versteht, zu engagicen. Das jährliche Einkommen ist, bei freier Kost, Wohnung und Heizung, inklusive Sporteln, circa 140 Thaler Preuß. Kour. Hierauf Reflektirende werden ersucht, sich mit genügenden Zeugnissen ihrer Fähigkeiten und moralischen Betragens recht bald in portofreien Briefen an den Unterzeichneten Vorsteher zu wenden. Dargun im Januar 1846. B. I. Bernhard. Literarische Anzeige. Bei S. Arrhuth in Danzig ist soeben in Kommission erschienen: Schulcharr Krnch, Krach Chajim, oder Ccrciiwiiial-Srbräuclic der Israeliten. Für Haus und Synagoge, mit vielen neuen Anmerkungen, gr. 8. geh. 43 V* Bog. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Da dieses Weck an die deutschen Buchhandlungen nur aus Bestellung versandt wird, so ersucht der Verleger diejenigen, welche sich für dasselbe interessiren, bei der zunächst gelegenen soliden Buchhandlung ihre Bestellungen zu machen. Anzeige. Herr B. S. Bereudsohu Buchhändler in Hamburg ijl, zu mehrerer Bequemlichkeit des betreffenden Publikums, von uns ermächtigt worden: Inserate für unsere Zeitschrift: „Zeitung des Judenthnrris," zur Beförderung^ sowie deren Belauf, für uns a n z u n e h m e n. Leipzigs im Februar 1846. Baumgärtners Buchhandlung. Bemerkungen. Seit einiger Zeit erhalten wir viele pseudonyme Auschristen aus Berlin, deren Abfassern wir hiermit kund thun, daß, sobald es sich uns erwiesen hat, daß sie pseudonoym sind, ihre Einsendungen nicht berücksichtigt werden. So antworteten wir einem Herrn cand. Löwisohn, und der Brief kam als unbestellbar zurück; so einem Herrn stud. Neuberg und der Brief kam als unbestellbar zurück. Wir erklären solch ein Verfahren für höchsten Mißbrauch des Vertrauens, und die Herren mögen sich in ihre Seele hinein schämen. Zum Besten der Pestalozzistiftung ist eingegangen durch Herrn vr. Jakobson in Kempen: von ihm 20 Sgr., die Herren Probst Waber 20 Sgr., Pastor Sommer 10 Sgr., Rektor Graupner 1 Thlr., vr. Juncker 10 Sgr., Vanselow 15 Sgr., Horn 10 Sgr., Sopart 15 Sgr., Aschbrenner 10 Sgr., Kornheim 10 Sgr., Bernhardt 10 Sgr., Hofmann 5 Sgr., Frankenberg 5 Sgr., Wyderkowsky 15 Sgr. v. J. in W. kann unfrankirt schreiben. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.