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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-11-13 · Heft 47 (13.11.1848) · p. Seite 673

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 47 (13.11.1848)
Date
1848-11-13
Page
Seite 673 (sequence 5)
Language
German
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stürzt!! Hwarscha-rf, ohno Pegime,, sollstduz Wrang el zum: Trotz,. der Demokratie, rmsterhlichex Diener werden:! Dir-Säulen der: herrschen-en Gewalt und deren neue Kreaturen sollst du an ihrem-Fundamente erfassen, und mittelst per schrecklichsten. Geld-, klemme zum Sturze bringen!! — Der. siegestrunkene. Wränget hat noch, nie sein Wort gebrochen, soauch unser. fchlachtLnknndiger Rabbi.. Ströme: Blutes fließen seitdem unter seinem geschwungenen haarscharfen Schlachtmesser, und ein racheentflammter Gott wüthet er miü wahrer Wollust. unter den Kehlen re? aktionarer — Qchsen, Kälber und-Gänse. Und — mirabile dictu rmter den zahllosen. Schlachtopfern findest Du auch, lieber Leser, die schon lange, hinsiegende Krupke — nun gänzlich verblutet! — Noch niemals ist eine Rache glänzender gelungen!' Mephisto, du hast deinen Herrn und Meister-gefunden! — Doch wollen xdvc nun. die Lobten ruhen, lassen- und zu den Lebenden übergehend uns weiter' in deo GemeindeUmsehen.— Man denke sich in die penible Lage unseres Vorstandes. Das/Budget der Gemeinde war durch Anstellung neuer: Beamten noch um eiy bedeutendes erhöhet und die Gem.eiydek.affe ihrerseitsstand bereits unter Null,, da schonder Baufonds, mit-mehren Hunderten in Angriff, geuommeys worden. Selbst rück-, .ständige: Zahlungen, wurden, verweigert mit dem bündigen? Zusätze: der Vorstand, welcher der Gemeinde so übergroße- Lastey/und überflüssigeLurusartikel aufgehalst, möchte nun doch sehen , wie e^ fertig werde, — Diese entschiedene Reaktion findet man erklärlich,, wenn? man bedenkt, dass nächst den oherwähnten Ursachen, und zu denAnstrengungen,, welche die Gemeinde seit-einigen Jahren Behufs Neubau des Tempels und Ausbau des Rahbmerhauses. meist unfreiwillig.gemacht, noch als. arge Nachwehen der polnischen Schilderhebungdie theils reellen, theils imaginären Verluste Hinzutreten, welche Viele. unserer Reichen erlitten; wenn man das Weitere erwägt, wie diese früher, selbst ly den Glanzperioden ihrer Alchymie oder Goldmacherkunst, niemals auch nur mäßig besteuert waren, dg sie bei einem durchweg kleinen Haushalte nur weyig konsumirten, errgo frei ausgingen, wohingegen der Mittelstand meistens die Gemeindebedürfnisse aufbrachte. Zudem waren diese überhaupt nur gering, da sie ihre Beamten ohne Ausnahme so besoldeten,: daß dieselben nur kümmerlich ihr Lehen fristen tonnten, während sie selbst M MeOM schwelgten. KA Wunder,, wenn : W nuw: Zetermprdio, übet'dz^, ihnen aufgebürWemLa? stenschreien, während sie. thatsächlich dermalen, ta,UM noch, so. viel steuern, als verhältnistmäßig die Mitglie-. der auch der ärmsten Gemeinde, — In.dieser Po? drängniß sah sich der Vorstand, zu den schleunigsten Finanzoperationen gemässigt,, um, dem Gemeindeseckel auf die Beine, zu helfen. Nachdem, dje Einführung einer direkten Steuer beschlossen, wordey,. galt eg zunächst einen Staatsstreich auszuMxey. T>as Repra? sentantenkollegium, welches nämlich in, dieser, Krisis zu Zweidritteln vom Schauplatze, abtzete,y und sein Mandat einem andern übergeben sollt,, mußte zuvor-. Herst, wenn auch nur provisorisch,,, i tout pri& ayt Ruder verbleiben und die Neuwahl, von dep man.für. die. Zwecke dep Verwaltung nichts, Gutes prasum.i.rt^! durch einen tü'hnen diplomatischenGriffver? : eitelt werden.. Hieraus wurde die Repmtition ent?! worfen und, der Regierung zur Genehmigung unter-,! breitet.. Isnh siehe da,.dieBerge Wen gekreist! Mch vielen Wochen banger Erwartung gelangt endlich hie, Bepartition mit dem Besch^de. MÜck,, hast,, in Er? : wagung emgegangener BeschwechM gegen die, Mten?! dirte Abstellung her Krupke> Ws g.eM die NcpqM tion, welche als von einer propisorischen Gewalt ema? Mt, der legalen Berechtigung entbehrt,, Asses noch vorläufig bis zur Wahl und desimtiven Bestätigung neuer Repräsentanten in statu qu.q auch veMeiben müßte:. Kiefer schon vorgesehemn Eventualität hatte man aber dadurch zu begegnen, geglaubt,, haß. rnay der Negierung plausibel machte: da doch, baldigst, eine 'neue Gemtiydepe-rsassung iy? gewisser Aussicht stÜW, mindestens, ein Überflüssiges Beginen wäre,« für die? sen kurzen Zeitraumeine neue Nepräsentantenwahl eint-reten zu lassen, und erwartete zuverlässig, daß gegen den. propisorische.n FortbestandMigey,Wlegjums bis dahin Nichts erinnert Wrhen würhe^ Die Regierung zu Bromberg beliebte aber nur insofern davon Notiz zu nehmen, als sie ihrem Kommissarius, hem hiesigen Landrath, den Auftrag erchesste, hinnen pier Wochen eine Neuwahl zu veranlassen und dem jüdischen Vorstand seinen JrrthM zu Heyehmen, als ob, in der Folge Solcher nicht mehr Statt gegeben werden würde. Sollte hier nicht ein reaktionäres. Regierungsg elüste durch blicken., ha doch, bei der. zu erwartenden Trennung der Kirche vpm Stagt-e, die KustusgemMde in Zukunft eW von der politischen ganz, verschieden sei n, W Mecht Wey

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