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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-04-24 · Heft 18 (24.4.1848) · p. Seite 267

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 18 (24.4.1848)
Date
1848-04-24
Page
Seite 267 (sequence 11)
Language
German
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267 und lhebksekn -Hauptdas vitzlbestäübte- V ' Hoch über die gebeugte'Brüst. ' f " Und wastdett jung in Frsthliugstüsten,,' Frifchgrünend^ wie 'ein Zweig 'empW - Der auf zum Licht aus dunklen Grüften; Ein kecker Flüchtling springt hervor^? Fügen^wir diesen -Mro.br« nun einige Worte der Deurtheilung hinzu. . (Schluß folgt.) . Korrespondenz. Di« Geschichte des jüdischen Schulwesens.;Von EManuel Hechle Vorbemerkung der Redaktion. Herr EManuel Hecht hat,uns eine werthvolle Arbeit in einer „Geschichte der jüdischen Volksschule und deren Lehrer von der frühesten bis zur ^gegenwärtigen Zeit" mitgetheilt, die in ihrem ganzen Umfange mitzutheilen uns der Raum nicht gestattet. Er theilt diese Geschichte in folgende Perioden ein: 1) von Abraham bis Samuel, d. i. .von derZeit , der häuslichen Erziehung , und Bildung der Kinderz 2) von Samuel bis zur großen Synode, d. i. von der Zeit des häuslichen und öffentlichen Unterrichts; '$) von der Zeit der großen Synode bis etwa in's 15. Jahrhundert, d» i. von der Zeit der Entstehung allgemeiner jüdischer Volksschulen; 4) von der Zeit des 15. Jahrhunderts bis zu Mendelssohn, d. i. von. der Zeit des VerMs des jüdischen Jugendunterrichtes, und endlich 5) von Mendelssohn bis zur Gegenwart, d. i. von der Zeit der Erhebung des jüdischen Volksunterrichtes. Wir heben vorläufig die.dritte Periode hervor: Die jüdische Dolksschule'von der' großen ,Synode bis in's 15. Jahrhundert. tzuauü choses > sont mures, la necessite les amfene iiievftablement, sagt ein geistreicher Franzose. Die Zeitumstände waren „der Art,, daß die Errichtung allgemeiner Kinderschylen nun nicht langer mehr aus'Äangel'an Einsicht und gutem Willen aufgehalten werden konnte. Vor Allem scheinen die seit Esra allgemein, auch außerhalb. Jerusalem, eingeführten .öffentlichen... Volksbelehrungen * *) das .beschämende Gefühl der Unwissenheit erweckt und den Gedanken erregt haben,, solche „Gefühle von dem Kinde entfernt zn.halten, für. dessen Erziehung, und Bildung also .rechtszeitkg Sorge zutragen. . Dann wurde den Volkslehrern damals wegen,.ihres .Eifers für Auslegung des Gesetzes und ihrer Gottseligkeit: ebenso, wie wegen ihres Scharfsinnes, ihrer ,gründlichen und kühnen Erklärungen der Ruf . der Gelehrsamkeit und Frömmigkeit, sohin allgemeine Werthschätzung zu Theil, so. daß diese Umstände manchem Vater zur bessern Heranbildung seines Sohnes um. so eher bestimmt haben mochte, als die allgemeine. Lehrfreiheit jedem Talente den größtmöglichsten Spielraum gewahrte, der Levitenstand nicht mehr ausschließlich das Prärogativ inne. hatte. Dazu kam^ daß . durch diePersier das: Vorbild zur Anlegung öffentlicher Schulen gegeben wurde, daß ferner der , Umgang mit Griechen und Syriern, die Inhaber der damaligen Wissenschaften, lehrte, was Noch thue und daß endlich die durch die Gräkomanke einerseits,. wie andererseits durch die in Folge der Bekanntschaft mit Zoroastischen Lehren entstanden jüdischen Glaubensparteien Schulen erforderlich machten, in welchen die verschiedenen Häupter sich Anhänger verschaffen und heranziehen konnten. Alles dies mochte Zusammenwirken, Unterrichtsanstalten zu errichten, zu; erhalten, zu vervielfältigen. "nn-,^7 war der Spruch der Synagoge, dem auch allgemein Rechnung getragen wurde. Der Hohepriester I o su a errichtete in Jerusalem nach griechischen Mustern mehrere Schulen^).... Josua 'ben G a mla***) (zur Zeit des Hyrkon) fragte vornehmlich, daß in allen' bedeutenden Stadien Kanaans Schule« entstanden, in welchen Kinder vom 6. Jahre ab Aufnahme fanden. Diese aber konnten sich nichtlange.: erhalten, - das Volk war damals noch zu sehr, mit der Bearbeitung des Bodens, überhaupt mit der Herbeibringung der Lebensmittel *) „Es ist bei ^unserem Volke gebräuchlich, daß sie sich alle Sabbate auf die Erlernung der Weisheit legen und die öffentlichen Vorlesungen eines Lehrers des Gesetzes aufmerksam anhören. - Diese Gewohnheit ist noch unter uns im Gange und unsere Synagogen sind nichts anderes als Schulen, in denen die Tugend gelehrt, die Geheimnisse der Religion erklärt und das Laster bestraft wird." Philo. > . ' der Makkabäer II,, 4, 12. 13. / ***) ‘pawa Tirrnü t&bm p iw*

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