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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-02-21 · Heft 9 (21.2.1848) · p. Seite 132

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 9 (21.2.1848)
Date
1848-02-21
Page
Seite 132 (sequence 14)
Language
German
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sten seiner FWnh^.zu- .machen Deformen . ist/ > sondern vielmehr seine .Lebensaufgabe mit redlichem -Sinne -und männlichem Jgrnji zu-sösen -gehenkt, dessen Gey^üth , wird von, der drückenden ^Last der quälendsten--Nahrungssorgen gebeugt, und trifft eine Krankheit .einen , solchen Körper, so kann derselbe seinen. Fehltritt, .Assistent;geworden zu sein, nur.zu leicht mit seinem Lehrn -bezqhlen. — Und wirklichstarben , auch alle Aerzte .an Diesem Institut an Typhus; nun aber,,lehrt, die Medizin, daß bei der noch problematischen Kontagiysttät des Typhus zumeist, jene Individuen davon .befallen werdenderen relatives Widerstandsvermögen durch schwächende Potenzen als:- verdorbene Luft, schlechte Nahrung,--deprimirende Gemüthsaffekte herabgestimmt, ja vernichtet wird. Daß die Assistenten, an djeser Anstalt all diesen krankmachenden Einflüssen mittel- und unmittelbar ausgesetzt sind,- glauben wir-hinlänglich erwiesen, und das Dunkel, das - über das scheinbar fatalistische Ausfterben derselben.gebreitet war, mit der, Leuchte der Wissenschaft und. ißrfah.runH -ein;W.eW'g.,> aMehM-.W.- hahem - - -, -Nachdem wir nundie schädlichen Ursachen theilweise aufgezählt, erlauben wir -uns zugleich einige bescheidene Vorschläge. ,zu machen,, mitt.elff . Dereyjdiese u.ebelstande, wenn auch-nicht gehoben, doch.bedeutend ermäßig^ ^werden dürften. -Vor.allem wünschenwir L) da die Konkurrenten meistun b e m.it,t-e^lre.-Jünger Aeskulaps sind, die nach.mühsam, durchlebten Studienjahren mit ihren Stürmen und Drangsalen in dieser Assistenz einen ruhigen Ankerplatz, vermuthen, um sich da. für die hohe Lebenssee auszurüsten, so wünschen wir, daß unseren jungen Berussgenossen dieselbe Gehaltjusicherung zu Theil werde, deren sich z. 83, der Krankenwärter oder der Entbehrlichste jener unzählbaren Gemeindediener,erfreut, und wir glauben der löbl. Gemeinde nichts Unerschwingliches .aufzubürden, wenn wir das Minimum des ,fraglichen Honorars auf 200 fl. ftstsetzem Da> wie, .wir vernommen, die hiesige Gemeinde auf die Äusfsudigmachung, der Mörder des jüngst in seinem Gewölbe todtgefundenen jüdischen Uhrgehausmachers 200 fl. ausgesetzt, wobei im glücklichsten Fall höchstens einige Galgenvögel kenntlich gemacht würden - der - Erschlagene aber nichtsdestoweniger erschlagen-bleibt, .so treten wir mit .der bescheidenen Motion vor: wir lassen die Todten ruhen, und sorgen mit diesem Gelds lieber auf einige Zeit für die lebenden Assistenten des Judenspitals^ 2) SieMn' Mr - aü deri geehrten/ und - verdienstvollen Direktor und Primär bet. Anstalt die Menschenfreundliche' Bitte: Hftber. möge , nach derfl an^ chjdetz^ großen Kranke^rHeHr^ st w. eingeführten Braucht für' ^ie Morgenvijnke"''eine gewisse Stunde feMtzetf, damit sein jüngerer Kollege nicht die schönsten Vormittagsstunden in einem unerquicklichen Spktatarrest zubringen müsse! ' Andererseits könnte der junge Sekundär vielleicht--hie- und. dn,eine^IMnkfM-auch außerhalb <der. Anstalt in ^Behgyhlung .nehmen,- und.M dadurch, manchen- Groschen, yexdienen,. ß}A BMet.Mr der., Assistent auch BuchhalterunduGeschästyführeri; der Anstalt; damit jener aber--nicht wieder unter der. Wucht der Geschäfte erliege, die pünktliche Verwaltungund zweckmäßige Administration aber nichts be.emsrachtigt werde, - wäre es gerathen, dem. Sekundär ..einen Gchslfty, etwa einen. Hörer der Medizin sä.islus..,,zu gehen, her die Prytokostführung.U/ s. w^ übernähme/. - . Soweit unsre einfache Meinung,, die wir,qts-Eingeweihtgks im Interesse her -Menschheit ,und ^Ms.>,dey reinsten Beweggründen gettend.-.^emacht^ Md..rvi.p^glauben damit den, -betreffenden Vorständen keineyunwillkommenen-Dienst geleistet zu.haben, ftebfr de.y Erfolg dieser-. u.ysrer -JnterpeUation in diesen ^Blättern zu, - Gerichten , werden , wir -- seiner Zeit. nicht" unterlassen. .7— AZol wemahmeN) .wic^ schon von. esnigen G.emeinde^Ue- Präsentanten den Einwurf) daß die Kchöhung.,.dieser Gagen Verschwendung, märe, -da .trotz-,-her-,.ungünstigen Bedingungen bei jedem Konkurs sich-zahlreiche .Bewerber melden^ -folglich sei die Gemeinde mit ihrem-bisherigen Verfahren.in ihrem-Rechte! Ja wol, .ebenso, als der Geld - oder Kornwucherer. - Auch d.iese beschönigen ihre Erpressungen wqhrend . einer allgemeinen, Bedryngniß damit, daß man sie trotz der. hohen Zinsen dennoch stark in Anspruchnehme. - Allem wir leben, de^-.festen Ueberzeugung, ein Vorstand, der -ersten - Landesgemeinde wird vom solch engherzigen Rücksichten ssch-nicht-.hestiMme» lassen. Dieheträchtliche,Zahlher jedesmaligen-Konkurrenten beweist, :nu.r die heutigen schlechten Auspizien . des ärztlichen Berufs, und-- ein. jüdischer.Gemeinhevorstand sollte die Noth und Bedrangtheit-.-.des bisher -einzigen Ehcenstand.es unserer Glaubensgenossen, dazu. benützen, um ihn mit . eigenen Händen immer tiefer und - Dieser m den Schlamm der- Entwürdigung zuversenken Nein! und abermals.-nein! ^7 ''-.Wir-.hoffen--.daS,.Mffere^. Dr. —-r—l—.

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