Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 12 (1848)
- Issue
- Heft 9 (21.2.1848)
- Date
- 1848-02-21
- Page
- Seite 129 (sequence 11)
- Language
- German
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Literarische: Zta chrichten. " Ästdem^kr^eben mit der e rst^n^/Arun^des d xi t^e.st.^ststdMupsers grötzepn ^^eltser^s recht, bebünken, um.bftsenig.e^ v-Me.M Ln..d/eßry»; umfassenden Werke noch .stscht hssheissgtest:/ rssrd^ hMN/es stach dem.ß,lE'\^chwWi^Kssen,Möchte, ef sich au.f eiS.Pä/^ENMn»rzn'^deA StaK, zu.Mfp^ beurteilen zu köstnen,^ wamste.in iJtcfctn Werke - zu, sinken haben, einigL Mücke aus. dieses ersten .Lieferung, ^tp.elchq den Beginn, der.HsaW». brinßt^; hier zn.geben.- ,.-./, 'Mit wählön^tzieizü l diL-ltzkritM ü-'rig ^NÄ/'lstrn' Psalm, und' dann öisMnk SL'en und 'Ivten Mälm:' ' ...Aec e.r^e Mfalm,.. MittleffmDMasthe isthMr Pfalch die, Witze, .^dec ganMj ^MyMustS Mest^ denn er Ziebt,^w^ß das Geschick,des, Menschen , -bet.risstdsn ganzes.Lehrinhalt.der heiligen.Gesänge, in gedrangter^.>h.estimtnfester Fassung. Er,.ist zugleich die blebersührsst. und das.. Mfultat,..a.l l e c Psalmen.für heM subjektiven Menschen;. da ß,d e.r.,Ge rech t.e. »std Fromme Zuglüchlichest ^feley .ged^eihf, .d.er^Kösestrjcht u nt st g e h t u.nd fe i n,W ej; f. t>; t r.schMüy b.e,t.; Indem dies. ,den.Erfahrungen^ des. gemeinen Gebens in festestes ileberzeugüng^ geradezu. ge^stübexgestellt wird, erhebt es uns vom gewöhnlichen Boden,, versetzt uns. in das Reich der Gesinnung, .und .saßt: hier ..dieser das gesummte Werk des -Lebens in sichrer - Weise entsprießen. - Ohne daher darauf einzugehendaß auch dem Frommen Leidvolles, begegne, und daß. .auch dem Sünder vieles ahn Erfreuende zustoße: wird vielmehr auf die Resultate des ganzen Lebens hingewiesen, und diese werden mit aller Kraft als unveränderlich gewiß festgesetzt. Je, mehr dies in bestimmter Aussprache ggnz allgemein hj.ngestellt werden sollte, desto weniger, konnte auf Einwände, Widersprüche, persönliche Empfindungen und Fragen eingegangen werden : es sollte vielmchc als. Lehrsatz,Erscheinen, .dem der Reiz .nur. durch die Fülle der Ueberzeugung einerseits, durch liebliche und treffende vGleschnLffe<',a.«hreff>Lts.:.geschafft wurde.. —.-OecPsalm trennt daher alle Menschen in zwei Gegensätze: .ist Fromme, und in, Frevler;, zuerst chaxaktsristrt, er Beide. (1., 2.), schildert,dann .die. Erfolge ihres Lehens (3. ,4,), ,.stnd, hierauf das.•,E^dM, Beider (5>. 60; Zndem. ex zuerst.(1.^ hen..Fxurstmsst.negativ zeichnet, hat ec zugleich das Bild, des ffrevlexs,..gegeben, durch die Benennungen „Frevler, Sünder, Spötter", so Wki-Weg, .Sitz" bedeutend, daß'hier urcht voy Mex.. ejstz einen.,bösen That--sondern von einer konseguM-.^rchgMrtzn Lustechaftigkeit. die Rede^ ist. i Dieselbe Honsequenz, macht, ec, nun (2.) für > den; Frommen geltend,, Aooei«er - ihm -dqtz Durchdrungensein-von, der „Lehr^deKI.He r ry " / z u spri cht, womit,hinwiedecumcnegaliv bezeichnet ist,;^{ti der. -Frevlerabgewendet sei^. ,Mie.Erfolge .d/s,Leb?nsDe,ider werden hierauf .glstchnißweise'vorgetragen: der Fromme ist/ em-. früchtettagender Baum, der-Frevler v.om.Winde .verschleuderte Spreu. Daraus ge.ht,.,nothwendig das. Endziel/ hervor: , der Frevler! hat Usten Hestand .und^geht,.unter, da. er das. Gericht nicht b^steh.t), -Mraus.dg^: Gegegentheil stür. den.Frommen, da biefer.chie jBMtung Gottes erfragt. --/Hiermit has sich uns aber auch die gastze-religiöse.. Anschauung Jistaels, soweit ffe. chie Geschicke der-Menschenwelt und-in ihr der einzelnen Menschen;hetriW, , aufgethan. u Erstens: :als hie. .Grundlage ,des ganzen moralisch-religiöfen/Verhaltens M^ .„dje^8chre- .des Ewigen",, das.geossenbnc.te Wort, wie es,Exkestntniß und Gesetz zug.lei.ch-. enthalt; mit der Bedingung,st'eh^vollen-stmfassench völligen! Duxch.drungenstmh, ausschließlicher Beschäftigung.', des.Geistes,^^^.Lw.e itxn s:. allein;,auf d i?;fein GrundeZufri.edenh.ejt-/Freude, NutzeffsHMn.,..Hejl; fexn von ihm.:^Leerheit-, Znhal.tslostgkeft, Schwanken, Richtigkeit.^ Drittens:.das Gericht Gottes,, das den Frevler ^seinem ,.selbstverschuldeten Untergänge .übergiebt, chem Frommen in ver Gemeinschaft der Gerechten stetigen Bestand schafft, Wie nun diese Anschauung sich völlig an die fünf Bücher M. schließt, und hier stuf den subjektiven Menschen übertragt, was dort der Gesammtheit des jisraelitischen Volkes auferlegt worden; wie damit zugleich der Gegensatz zu der ganzen Heidenwelt gegeben ist, die tHeils, der unabänderlichen Nothwendigkeit, theils den Launen der Götter d. i. dem Zufalle,, theils. lediglich, der .Selhstthätigkeit desMenschen das Geschick desselben zufchreibs, ,und dies nicht als Resultat-, ster Eiesinnung, als Frucht des innerlichen..Bodens, sondern nur als. Faktum, als Thatsache. und Geschehniß auffaßte, sieht .her Kundige bald ab. - .-Auch.darum steht dieser.Malm richtig, an,.der. Spitze, weit er sofort-,.die Hauptaufgabe.der- Psalmey ausspricht: b a.s-VeChä Ltniß>des fstbjek.tiven Menschen.zu,.der,pb..je.kriven Offenbarun.g d.u,rch.zuarb.eiten,- wie stch dje allgemeine Lehre im Individuum unter den Eindrücken des ..wirklichen Lehens ausprägen mußte. — Unter diesen Bedingungen konnte auchder Psalm,. kein -höheres.Mewanh /Umschlägen z ex ist einfacher Lehrspruch,; dessen dich-