Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 12 (1848)
- Issue
- Heft 9 (21.2.1848)
- Date
- 1848-02-21
- Page
- Seite 128 (sequence 10)
- Language
- German
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Sache.' der Juden im dm eiüzelnemStiraten'iMiner mehrgedeiht- und von dem^ StandpünMdek^Gerech- HMitzirrnd! .Humanität aus l betrachtet Mird.: Zwar haben! sich, wie immer, auch in hiesiger' Stadt Stimmen gegen die Gleichstellung der Juden erhoben; so hatte) der hiesige-.Generalsuperintendent Herr B ö ck e l im hiesigen Kirchenblatte das Prinzip des christlichen Staates,, wenn auch in einer für die Juden günstigem Weise-als in Preußen?),-geltend zu machen 'gesucht, w-aD. jedoch von unserm vielgeliebten und geachteten HMN.'Landrabbiner Wechsler-, der überhaupddie Sachen Mt ihm anvertrauten, jüdischen Gemeindenin allen! Beziehungen wacker wertritt, gründlich widerlegt wurde: I . - ii:',' r-'.-r :-/V TXi Das erwähn te Gutachten des 'Magistrats- und Stadtraths. zu Oldenburg lauter wortgetreu also.:-'^: rx ,-Der ° Landra bbiner und derBorsteher der hiesigen israelitischen Gemeinde haben in der hierbei anliegendem iVorstelluüg um die Verwendung des Magistrats gebeten,-1:dass die Aufhebung der für die -.Juden noch bestehenden.'Ausnahmegesetze und 'deren bürgerliche Gleichstellung mit den christlichen Unterthanen gesetzlich - ausgesprochen werde." .!'! - „Der Magistrat, hat dem Wunsche der Bittsteller gemäß diese Vorstellung nebst Anlagen durch das in beglaubigter Abschrift anliegende Protokoll vom 16. September, d. I. dem hiesigen StadLrathemitgetheiltder sich nach dem gleichfalls anliegenden Protokolle pom. 2.- Oktober d. I. **) dem Beschlüsse des Magistrats angeschlossen hat." .. ,-Der Magistrat beehrt sicss nunmehr großherzoglicher Regierung .diese. Stücke mit dem gehorsamsten Anträge zu.'überreichen, - solche Mit einem, dasGesuch der. Bittstellet unterstützenden^erichte an'das landesherrliche Kabinet gelangen zu lassend damitSe. kömgst Hoheit der >G.roßherzog die Ueberzeugung gewinne- *) Herr Äöckel will die Juden nur von.splchen. Alterst ausgeschlossen wissen, mit denen zuglelch ttne Üeberwachung über Kirche und Schule verbunden ist.. "In^ diesem Protokolle heißt 'es: ^Ärsilbt^ (dH Stadtrath) erklärt sich einstimmige Mk dem' BeschlüsseftVi Magistrats ernv.erstandeniüdem auch er dafür chätvjüdäß überall.ke.iy. MW.nd,-vortjegt*• .-chi.e<• Hinsichtlich )d ermüden bestehendenExzeptionellen Bestiknmungenuoch läflgs^fortdauern zü lassen und..daß'.er vereinigt, mstdem^MägistW.s seinen Musisch dahin aussprechne,'da'ß "die jüölscheU Glaubensgenossen den übrigen Landbseinwohnetn' völlig Wchf gestellt werden."'u'!) +|i daß der-Wünsch feiner 'züch--chösaiMü "GlaÄeÜM deke-nNeÜÄn^ AUeHsinM ^ihrenWrM^rilwWDt'eir ihr'Ml chriflkWsi Mi'tbÄDnN tzlefchgtMll^U.Horden, in! M hiesigenMnsiimbe aüU' vM^däftk teren, durch ihr Organ, die Gemeindevertreter° unv die Geckeindebchörde, - sich kund gebend,' und^ dM grvßherzvglich er Regierung selbst) als - der über' die ÄMn des Landes die'Aufsicht führenden. OberbehöÄe^AH Mithin - zu einer' nchtigen BeurchttluNg der' 'VörhÄtt ni sie derselben börzügsMetse berufen,getherlt' MrE iV!' „Es -würde überflüssig sein, - die' m detr'frHÄLn mit anliegenden Eingaben der Bittsteller: ürsistaNdlich erörterteny für1 ihr ' Gesu ch 'sprWnden 'Grüktbe'' hier rv?ebttyMn'MÄolkKy\%a5M Magistrat das' VÜ MüW-hegen däff, PWHoßh^xzv^liche RtgmüH M erde die - lleberKügüng th'eisess, Past-' duH'; 'di e'' Äewährungdesv'MirWbeÜ' ^öfüchs;Äubi! eine' länge derkanMe - heilige' Pflicht - des - Chnst'enthu'm's ' iÄiÖ'J det Humanität' erfülltwerbt," eine'Pflichk/' mit; Mbm Erfüllung nicht' gesäüMt werden' dürfe)' nüMem' die bessere Elnsichtunserer'Zeit sie zü ^Är.Ä.Ü allgemeinerer Anerkennung gebrächt hat." '" '"' ^° ' >,Der' Magistratdarf daher -sich dsirüsif' beschränken , ' die - Sache dtr g eneigten ForderÜng^grdtzherzöglichet- Regierungl. hierdurch nochmaH'' Äü^eleAeMichst zu empfehlen uüd nürMoch iiüÄüsthuüg' der Hr'Ihiet sigen Gemelstbe-gehörigen 'Juden Pas' ZeuMiß DnD züfügeü-'-daß sieMürch treu? uD PtHtwillkg^ W füllung ihrer Pflicht Äs'Maais-PHd'Ätm?k^ dürch Kleist'und Strebsamkeit)'fö wie duH" sittliches und'gesetzliches Betragen der GewHrUb'IMrs'Msüchs' sich würdig bewiesen haben: uA*'!' cj J0 ' / ' Oldenburgden 22. Dezember'^77^'' ■: ' Der-StadtmÄgißra)."' - ' Ganz in demselben' Ginnschaben äüch'W'StadtmagistraL' und Stadtraih' zu I ev et' eiüe' BeDwürtüng-sÜ^-Vie^Me'^fttllüNg'PA 'jüdischen PÜMh'änen abgegeben,''sö daß zu etchartiÜPöht)''dH PlePoliHsche' SWüügde?- jüdischer .MDt^anen''^es'' Grdßherzögthüms'dÄd' eür?' bessere--Md''eine dem'' GÄste der Zeid MgemesseüNHechdiiÄtrd!'" ZMar MÜ^ die'sö so-:wichtige AngestgeNheit'bei'-'der hohen'LÄdesi!eM rung und im-Uabinete/üöch 'ihre^ Erl^iHng ^HbÄ; indessen - hoffen Mirchü?B'este/^''Ben ÄMiaN^etlaubi ich-chir JyNen-zut-Kif Mitjütheilen:' 1 '>}?£ r;.f ft'Pt tl '' ftp&rW- '-