Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-01-10 · Heft 3 (10.1.1848) · p. Seite 45

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 3 (10.1.1848)
Date
1848-01-10
Page
Seite 45 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/3224737-3225551-3225555--09112-3237350
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

4A handelt .es.! sichvon - dem- Jndigenate, doch - muß er dem szathmarer Deputirten-widersprechen, und wünschtedaß die anderen Nationalitäten (z. B. die Slaven, Kroaten!, rRNizenu-ü.. - für,-isMKvnalität'gethanichattentz ^als esUdie!.Juden -bisher grchanvhno /Daßl'fie^diMMHeile ^nttWemgLmeßen^ -Inn der Stadt tzPesthr7§v'aren5l ln'--der-^-letzten^ Zert-dövi Eheüerung< -üüd7; Noth! fimehrchristliche- § KornüMcherer.als jüdische-. welches^erdgenM nachweifm-wMo rsnE-i P; ' \ Nt 14 l e nl *Rl ' (KÄtschUnd' aus N o.' '5 Ö v.' L^) ^LA Die Grundsätze,- 1welche Friedrich' der -Großedüvch „das-reviditteDrneralpvivilegiüm Uüd Reglement 'üor dld Zudenschaft im Königreiche- Preußen"--- vdm -17. -Ap'ril 175-0,, für chie Juden aufstelltezieht Preüß in^ folgenden Motten zusammen: -'-^DMKötßg - Wollte die Aaht - der Juden - nicht: vermehrt -- wissen i 'PÜxi ordenksichen l'Schutz'- juden durften^ihren Schutz nucauf ein -Kind vererben, die. außerordentlichenerhielten ihn nur auf' -Lebenszeit; jene auch nur, wenn -das Kind 1900 Thaleb bäar-besaß. Fremde-.Jutzen 'chatten Nur -bei--'einem Vermögen- Voü 10,000 Thalem Hoffnung - '-aus besonderer Gnade Aufnahme im-Lande zufinden.' Nichtkaufleute, die nicht zur Bedienung -der Gemeinde gehörtenhießen außerordentliche Schutzjuden- und durften sich, gleich den Knechten und Mägdennicht verheirathen. Ländliche Grundstücke.- durfte kein- Jude besitzen." - ' Am 29. Okt. 1757 erließ Friedrich abermals eine Verordnung,- nach., welcher ein neues Schutzprivilegiüm an einen Juden, nur gegen eint neugegründete Fabrik ertheilt werden sollte. Der König ..macht eigenhändig eine Randbemerkung ,/Es sollen. keine Juden Privilegien' kriegen, essei, . daß; sie neue Fabriken anlegen, sonsten bleibtimmer.dieselbe-Zahl Familien.^ i .. . «!' Den 9. Mai 1769 befahl Friedrich, daß jederJude -für sein Schutzprivilegium (auch.der nach oben das Recht daranhatte) für- 300 Thlr. -Porzellan, (welches die berliner königl. Fabrik noch sehr, schlecht lieferte,) ein Drittheil vom feinen, ein Drittheil vommitttektt,. und ein Drittheil-vomr geringsten? nehmen und indie. Fremde verkaufenusollten- ^(Da nun dieses Porzellan schlecht wa r-/ -atfcfr, MM J'etztt WM^VEauf- - an -'b a 8 ÄuSlM Gelegrnhkit-HMe!- also - Untöchändlertt - übr-rltssfen müßte/ifoiMNN^MäN sich^-ddnkbn- 'was' die iJüdeir^füv ihrs 300 cna -- —1 rm v,3nfi<?. Landbau, Handwerke und viele Handelszweige, z. B. mit irgend einer Art vönUrsumptibilien, waren ihnen gänzlich verbo-ten. Ebenso durften sie nicht mit rohem Leder, Maaren handeln. Landgüter durften sie gar nicht erwerben, und HäuserMö'' ÄnL'- 8esiiÄiM^AaA, 40 (1750)^'d^Nndch hMe'w-sde-- l76^'sih8ü ^Zj''Än8-^estä^ den - sie -in - -Berlin51784“' ^«^^5O'ö^aimlten*3 Iäit,5%374: Seelen.- -Wb^en -bieseb Äermehttr^g ''inüßteii'''sie "HM Pröpste 'zu 'St^'Nikokä'ii-'biel StölKbÄ^reWo§emi' WinVschen lGymnasium jähttLch^6V^MÄ.^MÜü'j'^udeWÄ bezahltensie -Schützgelder-' ^^ukÄ^e^er/'ÄuUen 81M Mark' zll' 12'Thalern-Wo "tnsi^ Vertllsi von Änäcf);-äti!^6(e :S^urr5er tiefeirfcäd^fert^ in B'eMrt^2Ö0'! ZM^kn Ftan'kfürtckO ^LhÄ, •’ 'KllrzM Jud^j'^Geld^'chnd 'Äefthr'äÜküng-'waren ' 'drei" sy'noNhM BGiD' . -- -- . - - -'.^.7'.^ ms "Eincharakteristischer Au'g'^r Kiedrich dett'GroHett istdaß," als' die rnläriköisiS'etr''Aübe^^'17^ vöift Leibzoll befreit-zu werden baten, 'Fv.^replsiitte? AM dd die - SchüMbett' die G'MsftMeikRüür' i'nAeHH'är Provinz-'' worauf sie den-'SchüKr'kif haben' Mtzeri?Püoffen-^in allen anderen - Provinzen aber, wöttüneN 'sib gereistt-- den- Leibzoll' bishero Mesmat haben 'entrichtet müssen, - es-also -bei dieser Observanz schlechterdings sein Verbleiben^haben -söllet"- -Und fi^ behielt' e'8sein'Wrbleiben, bis Fr.' 'die Augen geschlossen. Denn Won Äm 1. Juni 1787hob--.sein- -NächfolgA'! dm Leibzoll fürdie in ländlschen Juden'-allst- 1764-erließ' Fr eine Kabinetsordre an das- Gener'atdirektoriumworin er fagt: -'-,Wir hab-en' üüs- Euerm Bericht ersehrn?chaß -dke Judm'sich be'kgehenrässen>-'Küch'ö z u p a chrem 4 Wir - lassen- EW l.he^-dieser ^GeleAenheit wissen,l daß-mns dies- Mißfällt^ Und Wir wollen,'-daß diese Pachtungen landwitthschaftlicher - Gegenstände -von Seiten der, Juden-aufhören 'HtreN''-nicht- -femet M laubt werden, nllermaßen^- denen -JuöeNder Schütz hauptsächlich deshalb erstattetwird-um: Handeln Commerce- Manufakturen, Fabriken und; dergleichen -zu- - detveibenanderenals christlichem Leuten aber - 'die landwirthschüfts 3*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.