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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1845-01-20 · Heft 4 (20.1.1845) · p. Seite 45

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
9 (1845)
Issue
Heft 4 (20.1.1845)
Date
1845-01-20
Page
Seite 45 (sequence 5)
Language
German
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45 Abtheilung. Aus diesem Grunde scheint es dessen Arbeit zu sein Simm «mb» *1»« 2-, nb^'fia.— Auch behauptet derselbe höchst milde, daß dieses Gebet vom Abendgebet dispensirt, was man aber leider verwarf, b® ri-i2i2 hb*w nb^en. — Ich fürchte nun die Geduld des Lesers schon zu sehr gemißbraucht zu haben, darum breche ich hier ab, verspreche ihm aber, nach Belieben, mit den Fortsetzungen und vielen Anmerkungen und Ergänzungen recht gerne bald aufzuwarten. — Harfenklänge zu den Wochenabschrritten der Schrift. IV. Beschallach. 1. Oedes Gestade: Einsame Pfade Führen dahin, die Waller sind selten, Selbst der Beduinen flüchtige Horden zelten Allda selten; Nur die Welle rauscht An die felsige Küste, An die steinige Wüste Ewig: sie woget und rauscht, Doch Niemand lauscht — Oedes Gestad', ungekannt, unbetreten, Nicht umringt von blühenden Städten, Von der Menschen geschäftigem Walten Unberührt, Ungeziert Von der Pflanzen holdem Entfalten, Stolze Segel siehst Du nicht wallen. Nicht die Donner der Geschütze schallen, Und nicht schlägt Hell Dir das Vögelein lieberregt — Oedes Gestade, warum kennen, Warum nennen Dennoch tausend Völker Dich, Dennoch alle Zeiten Dich — Zahllose Geschlechter zogen Ihre Pfade, Wußten von Deinen einsamen Wegen, Wußten von Deinem öden Gestade, Zahllose Geschlechter werden ziehen und wissen Von den Klüften und Felsenrissen Deiner Küste Und den Steinen Deiner Wüste! — Sieh, nicht mächtige Bauten Einst Deine Ufer schauten, Daß zu den riesigen Ruinen Noch die Pilger zögen, die kühnen; Sieh, nicht mächtige Throne Einst an Deinen Ufern standen, Deren Herrschaft in weiten Landen, Deren Ruhm von Zone zu Zone; Nimmer traten Weise, die der Menschheit Heil berathen, Ihre Spuren Ein auf Deinen schmucklosen Fluren; Auch kein Riesengeschlecht Fuhr in Gewalt oder Recht Durch die Welt, Dir entsprungen, Dem dann Großes gelungen — Oedes Gestade, Einsam waren immer Deine Pfade, Und wie Deine Woge rauscht, Wurde niemals viel erlauscht. Warum kennen, Warum nennen Dennoch tausend Völker Dich, Dennoch alle Zeiten Dich? Weil an Deiner felsigen Küste Einst des Tyrannen Macht zerschellte, Weil Deine einsame Wüste Einst der Bedrängten Rettung erhellte, Weil ob Deiner Wogen Schaar Ward der Allmächtige offenbar! Sieh, der eine Moment — der ward zum Lichte Deiner dunkeln Geschichte, Ward zum ewigstrahlenden Sterne, Deiner Oede, Deiner Ferne, Ward zur Pracht Deiner Nacht! Sieh, da ward es der Menschheit kund, Sieh, da kam es in Aller Mund:

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