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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-06-19 · Heft 25 (19.6.1843) · p. Seite 363

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 25 (19.6.1843)
Date
1843-06-19
Page
Seite 363 (sequence 3)
Language
German
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863 90 Bogen Honorar ä 12 Thlr. 1080 Thlr. - - Druck, Papier ff. a 15 Thlr. 1450 - Summa 2430 Thlr. 2430 Thlr. Erheben wir uns aber zu 2000 Mitgliedern, so stellt sich die Berechnung dieser Art: Einnahme.. 6000 Thlr. Ausgabe: Hauptdirektor . . 200 Thlr. 4 Direktoren . . 320 - Sekretär .... 300 - Porto ..... 200 - Summa 1020 Thlr. 1020 - Rest 4980 Thlr. Es können demnächst Druckschriften von 138 Bogen gegeben werden, nämlich: 138 Bogen Honorar ü.46 Thlr. 2268 Thlr. - - Druck, Papier ff. ä 20 Thlr. 2760 - Summa 4968 Thlr. 4968 Thlr. Ohne daß a so der Beitrag irgend über 3 Thlr. jährlich erhöht wird, können bei 500 Mitgliedern 65 Bogen, bei 1600 Mitgliedern 90 Bogen, bei 2000 Mitgliedern 138 Bogen geliefert werden. Und dabei bedenke man, welchen angemessnen Lohn wir dem, so oft hart bedrängten jüdischen Autor darzureichen im Stande sind! Wirschaffen auf diese Weise eine Belohnung dem Verdienste auf einem Gebiete, wo jene diesem gewöhnlich gänzlich fehlt! — , Endlich haben wir zu erwägen, daß wir dadurch unsrer Literatur ein sichres Publikum schaffen, * wir bringen ein solches jedem tüchtigen Erzeugniß als eine Morgengabe mit. Daß dieses Publikum nicht ganz ein geschloffenes sei, ist. dadurch ermöglicht, daß spätere Mitglieder die früheren Werke durch Zahlung des Jahresbeitrages erwerben können. Der Einwand, als ob der Verein eine Alleinherrschaft in der Literatur beansprechen werde, ist von vorn herein nichtig, da der Beitrag von nur drei Thalern durchaus den Ankauf andrer, vom Verein nicht e.dirter Schriften nicht beschränkt. Endlich ist es wol ein unbedeutender Zwang, den -sich einmal für unsre Literatur Jnteressirenden zum Eintritt in einen Verein durch die Tüchtigkeit der Werke zu nöthigen, der nichts weiter, denn — 3 Thlr. jährlichen Beitrag erfordert. Daß aber ein solcher Verein überaus nothwendig ist, kann der Schreiber Dieses am ehesten versichern, da ihm schon eine ganze Zahl tüchtiger Werke Vortag, die keinen — Verleger fanden, weil der Buchhändler in der Regel glaubt, daß das jüdische Publikum — wenig Bücher kaust. In Erwägung alles dessen fordern wir nunmehr zur Theilnahme am gedachten israelitischen Literaturverein auf, und bitten, uns den Namen, Stand und Wohnort der Theilnehmer zuzusenden, die wir in geeigneter Art publiziren werden. Möge jeder, der sich für unsre Literatur iuteressirt, feine Theilnahme nicht versagen. Insbesondere seien die Gemeinden aufgefordert, als solche einen Beitrag tveuigsiens zu bieten, und Rabbinen und Lehrer eingeladen, den Verein zu fördern, indem sie sich zu Ausschuß Mitgliedern machen. Jüdische Buchhändler würden sich durch Sammlung von Mitgliedern sehr verdient machen, und machen wir wiederholt darauf aufmerksam, daß nach §. 29 jedes Ausschußmitglied ein Freiexemplar auf 10 Exemplare erhält. Die Redaktion. Zeitungsnachrichten. Deutschland. Mainz, 28. Mai. Manche Gemeinden haben ein eigenes Geschick! Wenn es ihnen nicht gelingt, ihre inneren Verhältnisse zu ordnen, wenn es in Bezug auf diese nie zu einer vollständigen Verständigung kommt, so will es ihnen auch andrerseits nicht glücken, mit ihren äußeren Verhältnissen auf's Reine zu kommen. So werden jährlich hier die Klagen wiederholt, wie selbst, das Armenwesen zur Veranlassung und zum Vorwände genommen wird, die Juden zu'isoliren und hinterher zu kränken. Einen recht klaren Artikel brachte neuerdings die Didask. darüber, der hier seinen Platz finde um den Standpunkt festzustellen. „In der heutigen Nummer Ihres geschätzten Blattes lasen wir einen Artikel über das hiesige Armenwesen, mit vielfachen Bemerkungen über die Subskribentenliste zu jährlichen Beiträgen, welche dieser Tage dahier veröffentlicht worden ist. Wir überlassen es denjenigen wohlhabenderen hlesigen Bürgern, welchen der Verfasser, da sie auf jener Liste nicht figuriren, höchlich zürnt, ihre Rechdferti-

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