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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-05-22 · Heft 16 (22.5.1843) · p. Seite 247

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 16 (22.5.1843)
Date
1843-05-22
Page
Seite 247 (sequence 11)
Language
German
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247 ten haben sollte, schon aus Rücksichten der Humanität für unwürdig gehalten haben würde; für Weiterstehende und in den Verhältnissen Ünuntettichtete genüge die einfache Anführung der einfachen -Thatsache, daß ich zu der Zeit, als oftberegter Aufsatz erschien, -in Folge bedauerlicher mit dem Verleger-des Blattes eingetretener Zerwürfnisse, auf .die. R'edaktlonsführung des Iournals keinerlei Einfluß'hatte und daß somit die Verantwortlichkeit für das Erscheinen des'besagten-Artikels mir nicht aufgebürdet werden kaUn^).' ^Indern ich.Sie,, verehrtester Herr, um die Aufnahme dieser Erklärung höflichst bitte, zeichne ich.hochachtungsvoll Pesth'den'1h. März 1843. Vr. Sigmund Saphir, ehemals Sekretär, jetzt beständiges Ausschuß- Mitglied der‘ königt. Gesellschaft, praktischer Äerzte in Pesth und Ofen; 'Sekretär des Vereins „für Beförderung' der Handwerke und des Ackerbaues unter den. Israeliten Ungarns, Redakteur des^,Pesther Tageblattes." ' Algier. Herr A.. Levy, Lientenänt bei den eingebornen Tirailtcurs. von Algier, hat den Grad eines Kapitäns erhalten. (Wir theilen Dergleichen, wie auch z.B. in No. 14. vom Schiffskapitän Julian, für Herren mit, die sich Behauptungen, wie Herr Eisenstuck in der zweiten sachs. Kammer, erlauben.) . *) Wir geben diese Berichtigung mit großem Vergnügen, da sie den ehrenwerthen Mann von jener Beschuldigung gänzlich freispricht. , Derselbe wird aber zugeben, . daß jene Muthmaßung und deren schmerzlicher Eindruck natürlich waren, so wenig wir die Motive nach der gekannten, humanen Gesinnung des Herrn Dr. S. S. uns enträthseln konnten... Redakt. 'Anzeiger. In demselben werden. Annoncen aller Art gegen Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile' aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile ü. a. Beilagen ausgenommen. . Die Verlag'shandlung. b G e such t wird, für eine größere Bijouterie-Handlung in einer deutschen Residenz, als gewandter Verkäufer, ein junger israelitischer Commis von gefälligem Aeußecn, welcher der französischen Sprache und Korrespondenz vollkommen mächtig ist und sich über seine Brauchbarkeit und Aufführung gehörig legitimicen kann. Offerten beliebe man, unter der Schiffte X. Y. der Baumgarlnerschen Buchhandlung in Leipzig franko zukommen zu lassen. Aus dem Iaxtkreise im Königreich Wnrtemberg, im März 1843. Unter dem 6. Februar d. I. ist dem Kirchenvorstehee Elias Pflaum zu Pflaumloch, wegen seiner Verdienste um die dortige Gemeinde, von Seite der Könkgl. Israelit. Oberkirchenbehörde zu Stuttgart „eine Anerkennung „seiner löblichen und gemeinnützigen Bemühungen und „anerkennenswerthen Bestrebungen für wohlthatige An- „ftalten, für Verbesserungen aller Art, wie für bürger- „liche und kirchliche Fortschritte der israelitischen Glaubensgenossen in seinem Kreise rc." geworden. Diese Veröffentlichung diene fowol der .Gemeinde Pflaumloch zum Sporn, um fortzu sch reiten auf der von ihr betretenen Bahn der Eintracht und Ordnung, als auch zur Aufmunterung für andere Gemeinden und Kirchenvorsteher, und damit sie recht an's Licht stelle die Wohlthat, welche die Höchste Königs Wüctemberg. Staatsregierung den Staatsangehörigen Israelitischer Konfession mit'dec'Kceirung der alles rein israelitische Interesse über- ' wachenden. Königlichen Israelitischen Oberkirchenbehörde 'ertviesen hat. Den geehrten Israelitischen Reisenden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich jetzt durch Vergrößerung meines Gasthofes in den Stand gesetzt bm, eine größere Anzahl Fremder für kürzere oder längere Zeit auf das beste bei mir aufnehmen zu können. - Salomon Frank, , Heilige Geiststraße No. 14., Auf mehrseitige Anfragen sehe ich mich zu der Anzeige veranlaßt^ daß noch einige Knaben - bei mir an Pension ausgenommen werden können. Die. wahrhaft elterliche Pflege und liebreiche Behandlung bei sorgfaltigec acht religiöser Erziehung und angemessenem Unterricht sowol in Hebräischen, als auch den Real- und Gymnasial-Wissenschaften,: welche, die meiner^ Sorgfalt, .empfohlene Jugend allezeit unter meiner Leitung genießt, werden den zärtlichsten Eltern über diese Punkte die zufriedenstellendste Beruhigung gewahren. Auch dürfte manchen Eltern, die für ihre Kinder den Unterricht im Talmud begehren, die Gelegenheit hierzu erwünscht sein. Die Bedingungen sind sehr billig, und werden Anfragen hierüber postfrei erbeten. \ ' ' Kempen im Marz 1843. I. H. Jacobson. Ein israelitisches: Frauenzimmer, welches schon 5 Jahre condilionirt hat, und in allen weiblichen Arbeiten bewandert ist, sucht sobald wie möglich eine Stelle als Gesellschafterin , .Haushälterin oder als Gehülsi'n-der Hausfrau. Sie würde auch die Führung eines Haushalts selbstständig übernehmen können. Dasselbe kann die

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