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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-03-18 · Heft 11 (18.3.1843) · p. Seite 160

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 11 (18.3.1843)
Date
1843-03-18
Page
Seite 160 (sequence 4)
Language
German
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160 gen" rc. mithin 1s Comite c’est Mr. Lehrea) — also wiewohl die Arttwort des Hrn. Lehren an Hrn^ Kulp auf jede der sieben Fragen eine schlagende Widerlegung enthalten habe, so sei doch dies Alles erfolglos geblieben und Jener (es bleibt unentschieden, ob damit Herr A. S. oder meine Wenigkeit bezeichnet wird) sei Ln seinen üblen Nachreden gegen Hrn. L. sortgefahren. Da endlich sei HerrL. das Ding müde geworden, habe dann eine Kopie meines Schreibens an die Rabbiner rc. in Palästina gesendet und hierauf sowol vom Hrn. Gagin als auch von den portug. „Vorgesetzten" in Hebron, von den „Vorgesetzten" der Woliner Chasidim und denen der russischen Gemeinde in Liberias Antwortschreiben erhalten, 4>ie jedoch, da sie hier nur im Auszuge und ohne Unterschrift gegeben werden, dem Publikum nur aufzurathen geben, ob Herr Gagin als Privatmann oder als dritter portug. Dajan hier das Wort führe, und ob die angeblichen „Vorgesetzten" etwa von derselben Beschaffenheit seien, wie ihre bescheidenen Kollegen in Jerusalem. Herr L. fährt nun fort: Aus den hier gegebenen .Auszügen sowol als aus seinem mehrerwähnten Umlaufschreiben vom I.Sivan v. I. erhelle zur genüge, daß die öffentlichen Blätter nur Lügen berichtet, indem sie von seit Jahren gegen seine Verwaltung aus dem heil. Lande hergekommenen Klagen gesprochen hätten; er, Herr L., finde es überflüssig, auf jene Lästerungen etwas zu entgegnen (natürlich nachdem er bereits einen großen Vorrath an Schimpfreden, Flüchen rc. zu diesem Behufe erschöpft hat), und er verlasse sich nunmehr fest darauf, daß Alle, welche Hrn. A. Seligs Verleumdungen angehört haben, nun diesen Fehler bereuen und — was die Hauptsache — die Rückstände, d. h. die im vorigen Jahre aus Anlaß der lautgewordenen Klagen verweigerten Beiträge, sofort schuldigermaßen bezahlen werden — wofür ihnen dann ihre Sünde vergeben sein solle (nmi , ünmn vbwb nriEn tir»? -D"Q->). Sind wir nun zu Ende? Nein, das Wichtigste ist noch zurück.. Allein, fährt Herr L. fort, hinsichtlich der Frechheit, welche die Zeitungsschreiber (tnsnii gehabt hatten, „eine öffentliche Rechnung-sablage zu verlangen," berufe sich das Konnte auf den wörtlich angeführtes Text — nicht etwa des üsnöüM pn, des römischen Rechts, des Code Napoleon oder -der holländischen Wetten, sondern — seines eignen, in hebr. Sprache' abgefaßten,Rundschreibens vom I. 5590, worin es geheißen habe: Obwol sie, die Mitglieder des Komites, gottlob allgemein als rechtliche Männer bekannt seien, so fänden sie es dennoch billig (tos), Jedem ihre Rechnungen mit Mlästina sowol als ihre Bücher vorzuzeigen, sofern fix 1) ein Beitragender sei und 2) nach dem Haag komme, öder einen Bevollmächtigten dahin sende, um die Einsichtzu nehmen. Diese Erklärung hätte das Komitö seit 5595 in verschiedenen Zirkularschreiben auch „in den Spra-- chen der Völker" wiederholt und wiederhole sie hiermit abermals. Denjenigen aber, welche der Meinung sind, daß über freiwillige Gaben, wo Jeder nach Belieben mehr oder weniger oder nichts geben kann, eine andere als öffentliche Rechnungsablage unmöglich sei, weil man sonst, mit Einem deutlichen Worte gesagt, die Einnahmen nicht zu kontrolliren vermag, solchen gottlosen Menschen, die noch immer auf öffentlicher Rechnungsablage, wie der alte Cato auf seinem Sprüchlein, bestehen, wird erklärt (S. 8): „Allein unsere Rechnung, sei es geschrieben „oder gedruckt, nach, auswärts zu senden, „darauf werden wir nicht eingehen noch hören, „aus verschiedenen triftigen Ursachen und ge- „rechten Verordnungen (ap-nas), die wir theils „bereits ausgesprochen, theils aber für uns „geheim halten Mache sich der geneigte Leser selbst hiezu den Kommentar!" Auch habe das Komitv, wird weiter berichtet, verschiedenen angesehenen Personen in Amsterdam seine Rechnungsbücher vorgelegt, und dieselben hätten sich dermaßen erstaunt über die darin herrschende Ordnung, und Herr L. ist nun über dieses Erstaunen wieder seinerseits in solche Begeisterung gerathen, daß er hier plötzlich zu — reimen beginnt: „nnni na1! bsn , n^Tarr ‘i'tö ■’sr’ , innn p „ -wn PNL ‘pattirD pinp-in 13N2 nsüp iilli-w y8." Der Herr Richter Tobias Boas habe auch über die richtige Führung der ' Bücher ein Zeugniß ausgestellt, welches' das Komitö

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