Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 8 (25.2.1843)
- Date
- 1843-02-25
- Page
- Seite 118 (sequence 14)
- Language
- German
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Ilg kiäM 'ÄrM^ ÄusgeführM Rankheiten,! Wogegen M WÄaMeä^SeWHeilkväfti-g beweisen sollen, durchzügchEso lvorbeü bei skrofulösen Leiden die vühmlichff bekannten Hamburger, Jschler, Kiffinger rc. Bäder' wenigstens dasselbe -leisten. Ob bei Unterleibsleiden Kreuznach so heilsam ist, wie behauptet wird, steht wetzen des geringen Gehalts der dortigen Quelle an fluchtigen Bestandtheilen sehr zu-bezweifeln. Gegen die'Krankheitsfamilie der Flechten, gegen welche man'' rreirerdings - Kreuznach so sehr gepriesen hat, und die 'Foltzen metallischer Vergiftungen - haben sich seit' Zahrhünvertew-die Schwefelquellen, besonders die'wüMen^'wie- -Aachen, --WaMbrunn rc.- als souveräne' Heilstritttl/ bewährt? -Der Gichtmnd> des Rheumatismusdie 'man auch in--Kreuznach heilen -will, braucht man desrj Einsenders - Meinung nach, keine Erwähnüwg zü'thün-' da viel befferd Bäder dafür Whimbew'find--'wie-insbesondere ^Wiesbaden und nacchÄmstandewVfc Die NervenkÄMeiibn'' känN "man ^LMich - mit Fug und Recht den EiseNbäöern-'und - dem - Wellen schlage des M ee-red überweisen^ Wenn die-angeführten und andere -Bä- -'worüberbei dem^ erfahrenen Arztewohl kein Zweifel öbMMnwird - in den genannten Krankheit ten'Kreüzüäch'-nicht nächstehen, so gewähren sie geivrß?alle''deni jüdischen Kurgaste - den Vortheil, ' sich kMen' Zürücksetzungett -ausgesetzt zu sehen. Die christlichen BswHnerwon ^Hamburg - Aachen, Wiesbaden rt: mögen' Wn Mn gegen - die -Juden - leider noch herrschenden-Vdrurtheilen nicht freisein, so klug sind sie aber gewiß? keinen Unterschied zwischen dem von Wstlichen'usid jüdischen Badefremden verdienten Gelde zm'chdchen/- -und beiden gleich--artig zu begegnen. M'vör-'sich' daher Kreuznach'schristliche -Bewohner diese Müghei-t' 'a-ngeeitznet haben,-mögenjüdische- Aerzte gebeten^stiN-- -ihnen' ihOjüdischen -Badefremden votzuettthÄtM.' '' -' -' '- --Ein jüdischer- Arzt':--' - Desterrekch. L ■ .. .>> -Banua^ (L. -A..Z.) Die Regierung hät?kürzlich^ eine. sehr.zweckmäßige Verfügung getroffen,<nmidieErä:Jstoia-e: b ei d en Isrn eti- -keR^zu ^egsln?/-^Bisher unterlagen. die Gebühren, welche'- die Kreis-, unb^ andern Rabbiner für die Ausstellung von Zeugnissen an ihre Glaubensgenossen sowie'.für ', verschiedene religiöse-Verrichtungen abnahmen, Fejner. ^.bestimmten Norm und warm hem g.emeinschafttichen IeiwMgey:-U.ebexeinkommen anheimgestellt. i Um ,jeder Ueberbürdung,- die^sich die Rabbiner. hier und da. erlaiMey, -vorzu.beugen, ist.-es für zeitgemäß erachtet worden/diese Gebühren festen und für das ganze Land allgemein gültigen^ /Bestimmungen zu unterwerfen.-- Die Kreisämter.sind/,daher aufgefordert worden, ein!wohlbegründetes. Gutachten, zu erstatten., - wie. und, Mf.-we.lche':-M.dje-.-sämmtUchen Nebenzuflüsse der Rabbiner zu} reguliren wqren, für welche Verrichtungen.-sie eine.Gebühr-iver-lgngen dürfen, wie hoch, sich/'dieselbezu .belaufen hätte / endlich welche Funktionen:.sie.-'unentgeltlich verrichtensohlten. Correfpone n z.^ -. Wanderung - Lurchs -.da s .Kirakan'sch^, G.alizi en > B u.k.o w r n.a-, Mo l d a u -u n.d Wall ach e-i;.. ' " .' KV*' (w)/ •'. •; ■; v..'-;'September, 1842. . -Längs ter ganzen großen/ Straße^(Wiener-?Leg).,.die hie Hauptstadt, Galiziens (Lemberg).mit. her/Residenz des österreichischen Kaise.rstaates, verbindet, -erblickt.- nzM.solche an einander geceihete. Städtchen,',die .-zum größten -Theil von -jüdischen .Einwohnern/bevölkert sitzd.-, (Doch machen ein Paar Kreise weiter -westlich,, besonders , der Bochniarkreis rc. . wo keine. Juden. wohpe.n. dürfen, davon eine Ausnahme)., .Jeweiter , man in. dieser. Liyie östlich gehet, desto, häufiger, uM größer werden .die -Städte-, die da.zum Vorschein kommen. — Die erste bedeutendere./Stadt, der wir am ersten Tage.begegneten, war .Tatna u, eine Kreisstadt mit einer .bedeutenden christlichen.Bevölkerung - die aber, auch-einebedeutende jüdische Gemeindeworunter Viele gebildete und wohlhabende Familien zu finden si'nd- . in..ihren Mauern beherbergt*).;: ■/ . .1 -:-i Eiüenr^ekgMthÄntlich'en''• Eindruck -Machten schon -hier *) Diese Stadt ist bekanntlich. UMin paar Jahren durch einen, jedoch unter d'e^ ^stekteichischM gerechten und humgnen Regierung mißlungenen Wjeder.hall) det..Damas-! kus-Blütg^schlch'te ziemlsch^bsrHtjtzE!'w'örvm/,^MW habe Ich dä^ nicht sowcts^ ivas man' in Deutschland’ Judenhaß Nhttnt, gefünden- - -- - i^Co^fv!