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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-07-13 · Heft 80 (13.7.1839) · p. Seite 342

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 80 (13.7.1839)
Date
1839-07-13
Page
Seite 342 (sequence 14)
Language
German
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542 entblößen übersetzt werden, darüber sollte nicht mehr gestritten werden. Las. 11, 16. Vergl. in Gesenius hebr. deutsches Handwörterbuch das Wort Dünn. Uebrigens wird es wohl der angestrengteste Fleiß bei der Verdolmetschung dieser Thier- Namen nicht weiter als zu Muthmaßüngen.und Hypothesen bringen, und die Kritik muß hierbei gleichsam ein Auge zudrücken. Daß viele Uebersetzer aber, auch unter den neuesten, diese Namen gänzlich unübersetzt lassen, kann, trotz der Schwierigkeit, die selbst die-bloße Annäherung zur Wahrheit hat, nicht gut geheißen werden. Das. 19, 6, ist die Uebersctzung nicht „undeutlicher" als das Original. Das. 22, 22. Meine Ansicht über die Tradition leitete mich auch hieb. Fürs erste hat es mit dem Opferdienst noch Zeit, und ist die Zeit da, so werden sich wohl einige sachkundige Rabbinen finden, die mit der Naturgeschichte der unreinen Bestien vertraut; die Sache entscheiden können. Das. 23, 14. Bei den meisten Übersetzern hat keine andere Bedeutung als zerriebene, oder zerstoßene 'Körner, und das nur einmal vorkommende (Exod. 2; 34) muß jedesmal supplirt werden, (ek. Michaelis Supplemente S. 1355.) Num. 7, 3. Da das schwierige Epitheton 21S nach allen vorhandenen Erklärungen keinen rechten Sinn geben will, so versuchte ich es, ihm die Bedeutung von Pracht, Herrlichkeit zu vindkciren, und verglich es mit den Stellen 2. Sam. 1; 14. Ies. 13; 9. u. a. m. Das. 21, 24. Der gerügte kürzere Imperativ ist nicht nur poetischer, sondern findet 'in dem Parallelismus Rechtfertigung Henug. Das. 32, 38. Hat der Text überhaupt nichts, was eine andere Üebersetzung gebilligt hätte. Etwas anders wäre es, wenn das 2 statt des Sch'va ein Patach gehabt hätte. (De Wette übersetzt eben so). Deut. 32. 17. Fast alle namhafte Uebersetzer haben räumlich genommen, und mit Recht. Der Sänger will den Götterdienst seines leichtsinnigen Volkes aus zwiefachen Gründen ins Lächerliche zirhn. „Die Gegenstände eurer Verehrung haben weder das Geheimnißvolle der Entfernung, noch die Autorität des Alters für sich, sie sind aus der Nachbarschaft, und' eure Väter wußten nichts davon." Die Bemerkungen Exod. 39.; 15. Lev. 4; 3. 8; 7 und 26; 6, so wie Num. 2; 2 und 6; 4, sollen bei einem neuen Abdrucke berücksichtigt werden. Die übrigen Ausstellungen — ich darf es dem Res. versichern — sind in meinem mit weißem Papierdurchschossenen Exemplare langst als en'/tta angemerkt und. verbessert, wohin auch die Auslassungen gehören. Ich scheide von dem Herrn Yeß mit der Bitte, daß er doch ja. mit seinen Bemerkungen fortsahren wolle. Auch der Herr Leopold Schott: Rabbine zu Randegg, würdigt meine Bibelübersetzung einer kritischen Revue, hat aber nicht wie sein Vorgänger den lieblichen, sondern den verderblichen Stab (Sacharia 11; 7) bei der Hand, und spricht beständig in den unbesonnensten Ausdrücken. „Ihn treibt der Eifer Gottes lediglich, und was ec zu viel thut, thut ec ihm." Indessen vercathm schon im Eingänge die Fragezeichen und Klammern den geharnischten Recensenten. Dü Beurtheilung selbst aber laßt an dessen Gelehr« samkeit gar nicht zweifeln, denn der Mann versteht zu rubriziren und zu klassifiziren und zu registriren. Wenn der Ton nur ein anderer wäre! „Wenn Dich Jemand will Weisheit lehren: so siehe in sein Gesicht. Dünkt er sich hoch, und sei er noch so gelehrt und noch so berühmt") — laß ihn! Was einer nicht hat, das kann er auch nicht geben. Und der ist nicht weise, der sich dünkt, daß ec wisse, sondern der ist weise, der seiner Unwissenheit inne geworden und vom Dünkel genesen ist," rief mir mein alter Wandsbecker Bote zu, so wie ich nur in die Recension hineingeblickt. Doch wir wollen naher gehen! Die Ausstellungen sind in 7 Rubriken getheilt, wahrscheinlich, weil sieben ei.ne heilige Zahl ist, denn sonst laßt, sich nicht absehen, warum gerade sieben, da nach des Recensenten Weise siebenzehn oder sieben und zwanzig Rubriken auch noch nicht genug waren. In die erste Rubrik wirft der Herr.Schott „seltsame und ungleiche Uebertragungen." Dahin rechnet ee zunächst die Üebersetzung der göttlichen Namen." Zu-! weilen ist Gott gesperrt gedruckt; was bedeutet diese Mystik? (Man siebet dieser Frage an, daß wir eS mit einem Rationalisten zu thun haben!) Keine Mystik, Herr Rabbine! Ich habe nur einen aorneu proprium durch einen andern übersetzt. Das hebräische Jehova durch das deutsche Gott. — Luther hat Jehova jedesmal durch Herr übersetzt, nur zur Unterscheidung von dem oomeu appellaH. rum die zwei ersten Buchstaben sperren oder groß drucken lassen, wie HErr. Ich habe es für angemeffner gefun- •) Für die meisten Leser sei bemerkt, daß Randtgg auch j« unserer Erde, und zwar zu Baden gehört, und 700 Seelen hat, .den Rabbinen mitgerechnet. Sers.

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