Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 15 (1919)
- Issue
- Heft 8-12 (August 1919)
- Article
- Aus den Ergebnissen der jüdischen Kriegsteilnehmerstatistik
- Date
- 1919-08-01
- Page
- Seite 119 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2650397-3187763-3187767-3194433--4957-3194456- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
~ 119 — ungedient, geben. Denn es leuchtet ein, daß dort, wo die Ungedienten vorwiegend in höherem Alter standen, sie erst in den späteren Kriegsjahren unter die Waffen gerufen wurden. Wir wenden uns nun der wichtigen Frage der Frontbeteiligung zu. Wir stehen nicht an zu behaupten, daß wir dieser Frage nicht jene so hohe Bedeutung beimessen, die ihr im allgemeinen beigelegt wird. Wir sehen ganz davon ab, daß eine restlose und befriedigende Erklärung der Tatsache, daß an dem einen Orte mehr, an dem anderen weniger Kriegsteilnehmer an der Front standen, unmöglich ist. Es spielen hier zu viele Faktoren mit — körperliche Tauglichkeit, Alter, berufliche und militärische Vorbildung, Siedlungsverhältnisse und anderes mehr, die sorgfältig analysiert und berücksichtigt werden müssen. Für den vorurteilslosen Beurteiler steht es fest, daß die im Etappendienst tätigen Kriegsteilnehmer einen ebenso wichtigen Bestandteil des Kriegsinstruments gebildet Tabelle 8. fj£»Hpr! <?1q Hi£* Prrsn uauCu ciio <aiC i xuili;>LUUcl *e-~-1r!oten. Es hat ferner ein dauernder Austausch zwischen Front und Etappe bestanden und endlich war auch die Etappe keineswegs den Gefahren völlig entzogen. Wir hätten gewünscht, über die Frontbeteiligung für jeden einzelnen ermittelten Kriegsteilnehmer Auskunft geben zu können.!_3S Leider ist es bei 91 d. i. 4,79% nicht gelungen, diese Frage beantwortet zu erhalten. Von je 100 jüdischen Feldzugsteiinehmern sind ca. 75 als an der Front gewesen ermittelt worden. Der Prozentsatz schwankt in den einzelnen Gemeinden nicht unerheblich. In Königsberg beträgt er nur 68 %, in Tilsit dagegen etwa 83%. In den Gemeinden mit weniger als 200 Juden ist er viel höher (80,24%) als in den mit mehr als 200 Seelen. Ob der Anteil der Frontvermißt prozentual 0,80 1,09 o 5-! i CO o LO Ö LO r-H i> G § öjö m K CN 5,43 QO t^- CO CD j CN CD! -NJ CO of 3,09 O O A z,ö4 vermißt solut CO r-H ~ I I 00 CO r-H r~< CN <£> S § &0<^ ÖS Ä-2 CS a> r-H LO CO j rs^ CN CO CN LO g -+—> rH +H 3 G 5- <u > proz. 16,21 1 O A O lo,4o 20,64 12,62 15,94 17,14 16,47 :1er ermitte! Vh (V £ -° abs. CO r-H l>. CO CO! CN r-H | CO r-H cn TH> r—t CO Gestori ben. überh. T—-1 erj 8,47 Q o,oy 13,49 8,74 14,29 CO ctT Cn CN iq^ cT oT Zahl < sonst Gestorben. ozentu 2,30 t>. cnT 5,55 0,97 } 2,45 00 CO r1 r-T CN" Gefallenen *-* <x r>. CO 6,52 7,94 7,77 14,29 6,89 7,74 7,26 Gestorben überh. absolut lO OO t>- O CO Cn O) O Ol OO t>. r-H sonst Gestorben. CO CN t-H CO CN lO r-H <~• Gefalle nen CO CO O OO CO r-H CO LO 00 CO CO Ohne Anor-aHp er M. Ls C ob an aresen 03 7,89 j t-. CO CO OO 6,61 O CT) LO 5>= cn" Nicht an ont ge1« G <u N O CO lO es 23,91 14,29) 27,18, 30,95j i 1 23,77} COljF CN OO r-T o 5-H c ■ < s T3 i—< cx 67,58 76,09, 82,54 64,08; 64,29 i 69,62 80,24 74,32 Ohne Angabe o ob an wesen LO LO i CD CN OL CN CT Nicht an ront ge absolu r-H CN CN OO CO CÖ r-H CN r-H CN iO CN lo \r u; C fe <; <d *a r-H t>« O tO N O CO CN r-H OO CO 674 1412 CD TJ g. CU E öJ Ü DjO Wh <U n C/5 v-_ üjO <ü o o o o CN * CN C/5 13 jz; <u J£ 03 V-H CD ÖjO :q i—•< £q C/J CD H < £ O g g c G <U o) CJ w-j E E p Es S , cvj p ca C/D 4—1 C/J C G c C W)i D N "H W-,!Z <ü ^3 C G G JD .CU -S CD Ä G _ _ rQ <V D ..... C H^ S^g^^'HS g ta -a <y ü ta E n;Q <U i—I C/} CU^ CJ^ Ü