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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1915-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1915) · p. Seite 29

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
11 (1915)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1915)
Article
Arbeiter-Kolonie, Brockensammlung, Arbeitsnachweis, Darlehnsvereine
Date
1915-02-01
Page
Seite 29 (sequence 13)
Language
German
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- 29 - Tabelle III. Heimat. Jahr Berlin Branden-; bürg Pommern c 3 ür CO o O) [>- a CT, c o. I Schlesien i i Uebrigc I j Prov. , Preußen ' 1 zus.; i : ........ -i Uebrigcs! Deutschi, i Österr. j Ungarn j! Rußland j Übriges Ausl! i Ausl. I zus. j Summe 1898 472 100 86 163 339 121 87 1368 39 78 11 16 105 1512 1899 375 87 78 186 226 123 64 1 139 41 107 20 6 133 1313 1900 302 95 50 180 181 92 24 924 56 198 57 16 271 1251 1901 531 127 76 158 186 III 59 1248 70 161 45 27 233 1551 1902 694 140 83 178 193 91 48 1427 69 142 23 26 191 1687 1903 1205 211 98 197 186 133 66 2 096 65 160 41 38 239 2 400 1904 1268 207 128 233 246 143 104 2 329 42 196 167 26 289 2 760 1905 1 066 195 95 244 204 148 125 1011 50 271 289 22 582 2 709 1906 733 184 105 457 267 162 138 1313 33 280 458 41 779 2 858 1907 1064 146 116 343 223 149 94 1071 62 332 143 42 517 2 579 1908 870 112 112 202 227 142 III 906 78 275 74 56 405 2 259 1909 1035 131 90 181 239 169 93 903 73 259 90 62 411 2422 1910 980 216 SO 178 264 148 150 1036 58 255 91 61 407 2 481 1911 793 300 88 180 320 172 117 1 177 82 280 83 52 415 2 467 1912 697 361 80 182 293 1154 119 1 199 39 280 69 52 401 2 336 1913 664 239 60 144 259 157 113 972 54 313 73 58 444 2134 Zus i" % 12 749 36,72 2 851 8,21 1 425 4,10 3 406 9,81 3 853 11,09 2 225 6,41 1512 4,35 28 021 80,71 911 2,62 3 587 10,33 v' 1734 4,99 601 1,73 5 822 16,70 34 719 100 Ost- und Westpreußen mit 9,81 %, Bran_ denburg mit 8,21 <}{>, Schlesien mit 6,41 % und Pommern mit 4,10**; alle übrigen Provinzen zusammen machen nur 4,35 °o aus. Annähernd entspricht diese Verteilung derjenigen der berliner jüdischen Bevölkerung nach ihrer Gebürtigkeit. Es sind nämlich in Berlin aus Preußen gebürtig (im Jahre 1910) 78,63 °/0> sonst im Deutschen Reiche 4,08 %, aus dem Auslände stammend 17,24 %. Betrachten wir die Entwicklung der einzelnen Gruppen im Laufe der Periode, so weisen die in Berlin Beheimateten, wenn man Anfang und Schluß der Zeitstrecke mit einander vergleicht, eine absolute Zunahme um 200 Personen auf. In der Zwischenzeit ist diese Zunahme in manchen Jahren recht erheblich übertroffen worden. Die Hüchstzahl wurde im Jahre 1904 mit 1268 erreicht, von da ab nahm sie langsam ab, erholte sich in einzelnen Jahren wieder, um von 1909 ab eine deutlich wahrnehmbare sinkende Tendenz zu zeigen. Unter den preußischen Provinzen weisen nur Brandenburg, Schlesien und die nicht ausgeschiedenen Provinzen insgesamt eine Steigerung auf; Brandenburg mehr als um das Doppelte, Schlesien und die westlichen Provinzen etwas weniger. Eine deutliche Abnahme zeigt Posen, Ost- und Westpreußen, wenngleich auch hier in manchen Jahren eine aufsteigende Bewegung zu beobachten ist. Konstant geblieben ist Pommern. Das Anschwellen der Bewerber und damit auch der in Stellung gebrachten Personen während der Jahre 1903—1907, das besonders bei den in Berlin Beheimateten zu Tage tritt, läßt sich auch bei den übrigen Gruppen verfolgen. Es kann dies nur mit einer besonders ungünstigen Konjunktur in den betreffenden Jahren zusammenhängen. Das übrige Dentschland ist nur schwach vertreten, weil ja, wie vorhin bemerkt, auch der Prozentsatz der in Berlin wohnhaften, aus dem übrigen Deutschen Reich stammenden jüdischen Bevölkerung nur gering ist. Die ausländischen Steilungsuchenden haben sehr stark zugenommen, am meisten

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