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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1915-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1915) · p. Seite 28

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
11 (1915)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1915)
Article
Arbeiter-Kolonie, Brockensammlung, Arbeitsnachweis, Darlehnsvereine
Date
1915-02-01
Page
Seite 28 (sequence 12)
Language
German
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- 28 — b) in o/0 männlich: Alterskl. 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1912 bis 20 52,a3 44,08 35,31 38,84 44.96 36,44 45,17 43,43 36,03 21- 30 33,22 36,01 42,68 40,05 37,15 36,37 37,22 36,83 45,87 31-40 9,24 13,72 13,41 14,12 10,66 16,65 12,45 13,05 13,44 41-50 4,07 4,75 5,69 4,65 4,82 4,91 3,79 4,68 2,89 51-60 0,64 1,11 2,07 2,34 2.41 5,63 1,29 1,53 1,58 61-70 -— 0,33 0,34 — — 0,08 0,48 0,19 Zus. 100 100 100 100 100 100 100 100 100 weiblich: bis 20 59,3H 63,24 60,87 60,02 65,87 54,92 56,35 57,79 60,04 21—30 34,07 29,24 32,75 30,99 26,52 31,41 32,43 33,59 29,82 31-40 4,*>5 5,33 5,12 6.12 5,32 7,06 6,26 6,58 6,93 41- 50 1.58 1,62 0,77 2,07 1.61 4,83 3,46 1,16 2.61 51- 60 0,34 0,57 0,49 0,80 0,68 1,78 1,21 0,77 0,60 61—70 — - — — 0,11 0,11 Zus. 100 100 100 i 100 100 100 100 100 100 liehen und weiblichen Personen durchaus verschieden und weist auch bei jedem der beiden Geschlechter im Laufe der Jahre deutlich erkennbare Wandlungen auf. Bei den Männern ist die Altersklasse unter 20 Jahren und von 20 bis 30 Jahren annähernd gleich stark. Beide Altersklassen umfassen jene Schichten der erwerbstätigen Bevölkerung, die teils noch in Berufsvorbereitung sich befinden, teils als Angestellte tätig sind. Den höherenAltersklassen gehören zumeist jene au, welche wirtschaftlich gescheitert sind, indem sie, sei es durch die Ungunst der Verhältnisse, sei es durch eigene Schuld, zur Aufgabe ihrer Selbstständigkeit gezwungen wurden und als Angestellte unterzukommen suchen. Die Altersklasse unter 20 zeigt mit gewissen Schwankungen eine abnehmende Tendenz, dagegen die Altersklasse 20—30 und noch mehr 30—40 eine steigende. Insbesondere die letzte Tatsache läßt einen Rückschluß auf die ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse der letzten Jahre zu. Beiden weiblichen Stellungsuchenden nimmt den breitesten Raum die Altersklasse bis 20 ein; sie schwankt zwischen 54 und 65 %. Es ist dies erklärlich, da die weib* ichen Personen in höheren Altersklassen entweder durch die Ehe aus dem Berufe ausscheiden oder aber den Anforderungen, die heute der Kampf ums Dasein stellt, nicht mehr genügend gewachsen sind. Im großen und ganzen beobachtet man beim Altersaufbau der weiblichen Personen eine Gleichmäßigkeit der Besetzung der einzelnen Altersklassen. Sie sind abgesehen von Schwankungen in manchen Jahren im großen und ganzen unverändert geblieben. Nur die Altersklasse 30—40 und 40—50 wreist jetzt eine etwas stärkere Besetzung auf ais früher, was auf eine stärkere Anteilnahme der Frauen in höherem Alter am Berufsleben schließen läßt. Der Heimat nach (Tabelle III) stammen, wenn man die ganze Zeitstrecke von 1898 ab (erst seit diesem Jahre besitzen wir eine Auszählung nach der Heimat) bis 1913 zusammenfaßt, 80,71 % aus Preußen, 2,62 aus dem übrigen Deutschland und 16,70 % aus dem Ausland. Unter den aus Preußen Stammenden steht Berlin selbst an erster Stelle mit 36,72 %7, dann folgt die Provinz Posen mit 11,0 **,

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